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Saarländischer Rundfunk

Rezension Saarländischer Rundfunk SR 2 KulturRadio - 22.07.2021, 10:00 Uhr | 22. Juli 2021 BROADCAST

Musik, Farben der Instrumente und Raum verbinden sich bei dieser Aufnahme zu einem besonderen Klangerlebnis. [...] Selten begegnet man einer Blockflöten-CD, die klanglich so abwechslungsreich ist wie diese. Julia Fritz setzt viele verschiedene Blockflöten ein und spielt sie ungemein lebendig und ausdrucksvoll.
Mitteldeutscher Rundfunk

Rezension Mitteldeutscher Rundfunk MDR Klassik "Die neue Aufnahme" - Montag, 19.07.2021, 18:00 Uhr | 19. Juli 2021 BROADCAST

Notari und Giovanni Battista Fontana, den beiden Meistern des italienischen Frühbarock, ist die aktuelle CD der Blockflötistin Julia Fritz gewidmet. [...] Das ganze tiefenscharf, außerordentlich konturiert und balanciert eingefangen vom Label Audite in der Basilica di Santa Barbara in Mantua.
SWR

Rezension SWR SWR2 Treffpunkt Klassik – 8.8.2021, 12:30 Uhr | 8. August 2021 BROADCAST

Ich bin Bettina Winkler und Sie sind bei SWR2 Treffpunkt Klassik mit neuen CDs. Die letzte Neuerscheinung, die ich Ihnen heute vorstellen möchte, vereint Musik von Angelo Notari und Giovanni Battista Fontana, zwei Komponisten aus Mantua, die in der Tradition ihres Zeitgenossen Claudio Monteverdi komponieren. Es musizieren die Flötistin Julia Fritz, die Sopranistin Magdalene Harer, die Harfenistin Reinhild Waldek und der Organist Johannes Hämmerle. Bei der folgenden Ciaccona von Angelo Notari sind sie alle gemeinsam zu erleben.

Musik aus Mantua von Angelo Notari: eine Ciaccona. Aufgenommen wurde sie an ihrem Herkunftsort, in der Kirche Santa Barbara des herzoglichen Palasts in Mantua. Die dortige Orgel stammt aus dem 16. Jahrhundert und bietet sich dank spezieller Register und mitteltöniger Stimmung nicht nur für Solostücke, sondern auch als Begleitung im Ensemblespiel an – wie hier bei der Sonata seconda von Giovanni Battista Fontana, die eigentlich für Violine komponiert wurde. Julia Fritz hat sie für ihr Instrument, die Blockflöte, transkribiert.

Julia Fritz und Johannes Hämmerle mit der Sonata seconda von Giovanni Battista Fontana, Musik aus Mantua, in der Tradition von Claudio Monteverdi entstanden. Schön, wie Julia Fritz hier diese Violinsonate auf ihr Instrument übertragen hat. Ihr entspanntes Spiel wird harmonisch durch die mitteltönige Orgel der Kirche Santa Barbara im Palast von Mantua ergänzt. Insgesamt sechs Violinsonaten von Fontana hat Julia Fritz für ihre neue CD aufgenommen, entstanden sind sie zwischen 1630 und 1640. Glücklicherweise hat sie auch die passende Flöte, die zur Stimmung der Orgel in Mantua passt.
Giovanni Battista Fontana ist vor allem für seine Violinmusik bekannt, Angelo Notari dagegen eher für seine Lieder. Über diesen Komponisten weiß man nicht allzu viel – auf jeden Fall ging er nach England, diente dort zwei Kronprinzen und war Hofmusiker bei König Charles I. Immer wieder hat er Musik von Monteverdi für neue Besetzungen bearbeitet und so die unterschiedlichsten italienischen Musikstile miteinander verbunden. Vor allem in Oxford liebte man damals während der Zeit des Bürgerkrieges die Italienmode – ein kurzer Lichtblick vor der dunklen und strengen Zeit des Interregnums und des Commonwealth, so der amerikanische Musikforscher Stanley Matthew Henson.
Hier noch ein weiteres Stück von Angelo Notari, bei dem Sopranstimme und Flöte in einen virtuosen Dialog treten: eine Bearbeitung des bekannten Madrigals „Ancor che col partire“ von Cipriano de Rore:
„Obwohl ich beim Scheiden spüren sollte, daß ich sterbe,
Möchte ich jederzeit, jeden Augenblick scheiden,
So groß ist die Freude, die ich fühle am neuen Leben,
die ich in der Wiederkehr erhalte.
Und so möchte ich tausende Male am Tag von Euch scheiden,
denn so süß ist mein Wiederkehren.“

“Ancor che col partire” – ein Madrigal, das ursprünglich von Cipriano de Rore stammt, hier in einer Bearbeitung von Angelo Notari mit Magdalene Harer, Sopran, Julia Fritz, Flöte, und Johannes Hämmerle, Orgel. Musik aus Mantua, aufgenommen in Mantua, ein besonderes Hörerlebnis, denn die Orgel steht in der Kirche Santa Barbara des dortigen Palastes. Giovanni Battista Fontana und Angelo Notari, deren Werke Sie auf der neuen CD von Julia Fritz finden, stehen beide in der direkten musikalischen Tradition ihres Zeitgenossen Claudio Monteverdi, ein verantwortungsvolles Erbe! Und eine Herausforderung für die Interpretinnen und den Interpreten, die sie mit Bravour meistern. Wenn Sie sich davon noch einmal ausführlich überzeugen möchten, empfehle ich Ihnen diese CD, die beim Label Audite erschienen ist.
Das war SWR2 Treffpunkt Klassik mit neuen CDs, wir immer können Sie diese Sendung auf unseren Internetseiten und mit Hilfe der SWR2 App anhören, dort gibt es auch die CD-Liste und das Manuskript. Ich wünsche Ihnen noch einen geruhsamen Sonntag, mit oder ohne Musik. Mein Name ist Bettina Winkler und ich sage für heute „Auf Wiederhören“.
www.kultur-port.de

Rezension www.kultur-port.de 27. Juli 2021 | 27. Juli 2021 CDs KlassikKompass

Die Aufnahme überzeugt von ihrer Klarheit, der empathischen Interpretation und der wundervollen und einfachen Reinheit der Musikkompositionen. Renaissance von ihrer schönsten Seite.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 06/08/2021 | 6. August 2021 Gut gespielt, gut aufgenommen

Vier Neuveröffentlichungen hatte ich mir für mein tägliches Pensum vorgenommen. Eine davon war bedeutungslos und landete im Recycling. Zwei waren musikalisch interessant, aber klanglich sehr unbefriedigend, mittig angelegt und intransparent. Und dann legte ich diese Audite-Produktion in den Player, und meine Ohren konnten sich endlich auf einen wirklichen Klangraum einstellen, mit einer vernünftigen Breite und einer guten Tiefe, räumlich perfekt ausgewogen, mit viel instrumentaler Präsenz. Da atmet man auf. Die eigenen Ohren funktionieren doch noch.

Doch nun zur Musik. Auf ihrer dritten Audite-CD präsentiert das Thüringer Bach Collegium Konzerte von Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther und Johann Ernst IV. von Sachsen-Weimar. Die Werke der beiden letztgenannten Komponisten machen nur gut 10 Minuten des Programms aus. Für Bach bleibt also fast eine Stunde.

Die Interpretationen des Thüringer Bach Collegiums sind bestens ausbalanciert, von großer Wärme, sensibel dargebracht und dennoch nicht ohne die nötige Frische und Lebhaftigkeit. Die Musiker des Collegiums musizieren mit viel Schwung und bringen Bachs Musik entsprechend zum Tanzen, einem der wichtigsten Elemente von Bach-Aufführungen.


I had planned four new releases for my daily workload. One of them was meaningless and ended up in the recycling. Two were musically interesting, but their centered and untransparent sound made them very unsatisfactory. And then I put this Audite production in the player, and my ears could finally adjust to a really good sound, with a reasonable width and a good depth, perfectly balanced, with a lot of presence. I was relieved, my ears still worked after all.

But let’s come to the music. On their third Audite CD, the Thuringian Bach Collegium presents concertos by Johann Sebastian Bach, Johann Gottfried Walther and Johann Ernst IV of Saxe-Weimar. The works of the latter two composers make up only a good 10 minutes of the program. This leaves almost an hour for Bach.

The Collegium plays masterfully, their interpretations are well balanced, of great warmth, sensitively presented and yet not without the necessary freshness and liveliness. The musicians perform with great verve and accordingly make Bach’s music dance, one of the most important elements of Bach performances.
Rhein-Main Magazin

Rezension Rhein-Main Magazin 09/21 | 1. September 2021 Die dritte CD-Veröffentlichung Jimin Oh-Haveniths bei audite widmet sich nach...

Die dritte CD-Veröffentlichung Jimin Oh-Haveniths bei audite widmet sich nach den Einspielungen großer Klaviersonaten des klassisch-romantischen Repertoires (Schubert, Liszt / Beethoven) einem ganz anderen Aspekt der riesigen Welt der Klaviermusik: verschiedenen Gestalten wie einem Variations-Thema, Einzelsätzen von Sonaten, der Etüde, dem Charakterstück und dem freien Stück. Der Entstehungszeitraum dieser Werke umfasst 250 Jahre von Anfang des 18. Jahrhunderts bis zum Jahr 1976, das stilistische Spektrum Barock, Klassik, Romantik, Moderne und Post-Moderne. Jedem Klavierschüler vertraute Werke wie Bachs C-Dur-Präludium aus dem Wohltemperierten Klavier, der Türkische Marsch aus Mozarts Klaviersonate A-Dur KV 331 und Beethovens Für Elise stehen Virtuosenstücke wie Liszts Etüde La campanella, Ravels Jeux d‘eau und – als Gruß an die Neue Welt – Louis Moreau Gottschalks Le bananier gegenüber. Der innere Zusammenhang der insgesamt 21 Werke ist freilich ein programmatischer und wird durch das im Titel der CD angedeutete Wortspiel known/now ausgedrückt: Weltbekannte und -berühmte Klavierwerke auf der einen Seite, und weniger bekannte, aber nicht minder originelle auf der anderen Seite treten in einen Dialog.

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