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Gramophone

Rezension Gramophone January 2014 | Philip Clark | January 1, 2014 Amadeus’s early prime

At various stages in their long career the Amadeus Quartet have remained remarkably consistent interpretation-wise, but this doesn't mean that hearing them play single works more than once constitutes musical repetition. Interestingly, Audite's second instalment of their RIAS recordings marks some clear contrasts with commercial sessions recorded for DG at around the same time. On this Schubert set, the main items are Death and the Maiden (1954; generally more genial than the Abbey Road recording for DG made the previous year), the Rosamunde Quartet (a warmly yielding performance – a prime sampling of the Amadeus at this period) and, most impressive of all, the late G major (D887), recorded in 1950 and more strikingly dramatic than its famous DG successor of the following year. Perhaps the most marked difference is with the little E flat Quartet (D87), specifically the Adagio, which between 1951 (Audite) and 1955 (DG) speeds up by a full minute. I much prefer the earlier version. Also included in Audite's set is the G minor, D173, its Andantino second movement taking a fairly blatant look back to Mozart's Eine kleine Nachtmusik. The finale is particularly crisp in execution, though the track indicator starts a millisecond after the music. Good sound, and useful notes, too.
Musica

Rezension Musica numero 253 - Febbraio 2014 | Piero Rattalino | February 1, 2014 Nel secondo volume della integrale dei Quartetti di Beethoven che il Quartetto...

Ci fa comunque un enorme piacere constatare che un complesso cameristico del nostro paese è in grado di diventare il successore del Quartetto Italiano e di realizzare una nuova integrale dei Quartetti di Beethoven che non deve sperare nella clemenza ma che, al contrario, si guadagna insieme insieme con qualche riserva un incondizionato apprezzamento.
Gesellschaft Freunde der Künste

Rezension Gesellschaft Freunde der Künste 23.01.2014 | GFDK | January 23, 2014 Celibidaches jugendlich-ungestüme Seite

Auch in diesem Jahr wird audite mit einem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet: Die Jury wählte die Produktion Sergiu Celibidache: The Berlin Recordings zum Gewinner in der Kategorie Historical Performance. Die Award Ceremony und das Galakonzert finden in diesem Jahr am 12. April im Rahmen des Beethoven Festivals in Warschau statt.

Die ICMA sind die Nachfolge-Preise der MIDEM Classical Awards bzw. der Cannes Classical Awards und weltweit die einzigen unabhängigen, internationalen Musikpreise für klassische Musik. Anders als z.T. bei anderen Musikpreisen üblich, besteht die Jury der ICMA ausschließlich aus professionellen Musikkritikern für klassische Musik. Die Jury, derzeit 17 Medienvertreter führender Magazine, Radiosender und Internetdienste aus 13 Ländern, wählte 16 CDs und DVDs aus 264 nominierten Produktionen. Außerdem vergab die Jury sieben Special Awards, um herausragende Musiker und Produzenten zu würdigen. «Wir freuen uns besonders, dass die Mehrheit der Gewinner wieder Independent Label sind, deren unterschiedliche Heimatländer den internationalen Charakter der Jury zusätzlich unterstreichen.» sagte der Jury-Vorsitzende Remy Franck.
Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Mitglieder der ICMA-Jury sind Andante (Türkei), Classic Radio (Finnland), Crescendo (Belgien), Fono Forum (Deutschland), Gramofon (Ungarn), IMZ (Österreich), Kultura (Russland), MDR-Figaro (Deutschland), Musica (Italien), Musik & Theater (Schweiz), Opera (England), Orpheus Radio (Russland), pizzicato (Luxemburg), Radio 100,7 (Luxemburg), Resmusica.com (Frankreich), Rondo Classic (Finnland) und Scherzo (Spanien).

Insgesamt wurden 14 audite-Produktionen für die ICMA 2014 nominiert, darunter Neuproduktionen mit dem Mandelring Quartett, dem Quartetto di Cremona, Laura Ruiz Ferreres, Anne-Cathérine Heinzmann, dem Klavierduo Mona & Rica Bard und dem WDR Sinfonieorchester unter Heinz Holliger und Archivpoduktionen mit Jaqueline du Pré/Bruno Leonardo Gelber, dem Amadeus Quartett, Karl Ristenpart und die drei diesjährigen Veröffentlichungen der LUCERNE FESTIVAL-Reihe (Clara Haskil/Robert Casadesus, Isaac Stern, George Szell).

Album "Sergiu Celibidache: The Berlin Recordings"

Als Dirigent prägte Sergiu Celibidache das Musikleben der vom Krieg gezeichneten Metropole Berlin wie kaum ein anderer. Die überwiegend bislang unveröffentlichten Tondokumente dieser Edition zeichnen erstmals ein umfassendes Bild des Dirigenten aus den Jahren 1945 bis 1957. Intensive Recherche förderte diese Zeitdokumente, die neue Eindrücke des legendären Dirigenten vermitteln, zu Tage.

Anders als in Celibidaches späten elegisch-lyrischen Interpretationen zeigt er in diesen Aufnahmen eine jugendlich-ungestüme Seite. Aber auch seine weitere Entwicklung ist bereits hörbar angelegt, wie die Chopin-Aufnahme mit Raoul Koczalsky beispielhaft zeigt. Das Stampfen und Singen des Dirigenten in der unvollständigen Studioaufnahme von Beethovens Siebter hingegen belegt überdeutlich sein feurig-stürmisches Temperament. Diese Aufnahme liegt als Bonus-CD bei.

Die Edition beruht ausschließlich auf zertifizierten Tondokumenten, d.h. Originalbändern, die heute im Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) und dem Deutschen Rundfunkarchiv Babelsberg (DRA) aufbewahrt werden. Nicht berücksichtigt wurden Fragmente und Bänder, deren technischer Zustand keine Veröffentlichung zulässt, sowie nicht-lizensierte on-air-Kopien des Grauen Marktes (z.B. Schostakowitsch 7. Sinfonie). Ausführliche editorische Hinweise, auch zu teilweise fehlenden Takt- oder Satzteilen auf den Originalbändern, finden sich im Booklettext.
Gesellschaft Freunde der Künste

Rezension Gesellschaft Freunde der Künste 02.02.2014 | GFDK | February 2, 2014 Musik Klassik: Ina Siedlaczek überzeugt mit ihrer Schlichtheit und Natürlichkeit auf dem Album "Fortuna Scherzosa"

Fortuna scherzosa, nach Telemanns gleichnamiger Kantate, stiftet den inhaltlichen Rahmen für die eingespielten Werke: Es geht um Hoffnung, Sehnsucht nach Glück, um Erfüllung und Nichterfüllung, Freude und Leid.

Ina Siedlaczek verleiht mit ihrer reinen, geradlinigen und modulationsfähigen Stimme den unterschiedlichen Gefühlslagen der Werke stimmigen Ausdruck. Sie musiziert historisch informiert und dabei frei und unverkrampft. Ihre Lesart ist im positivsten Sinne schlicht und natürlich.

Nicht nur die Texte vieler Kantaten und Arien der Barockzeit sprechen vom Wankelmut Fortunas. Auch ein Blick in die Musikgeschichte zeigt, wie ungleich Sympathie und Erfolg verteilt wurden: Viele Komponisten, die in ihrer Zeit einen großen Namen hatten, gerieten später in Vergessenheit – und dies nicht aufgrund mangelnder Qualität ihrer Werke, sondern durch Zufälle oder durch den alles überstrahlenden Ruhm ihrer Nachfolger.

Hierzu zählt auch Philipp Heinrich Erlebach. Sein Oeuvre umfasste Hunderte von Werken in fast allen zeittypischen Gattungen. Bei einem Brand ging jedoch der größte Teil verloren, so dass heute nur noch etwa 70 Werke aus Erlebachs Feder bekannt sind. Aus Anlass seines 300. Todestages am 17. April 2014 werden sie hoffentlich wieder größere Bekanntheit finden.

Auch Johann Ulich wurde erst kürzlich durch die Wiederentdeckung einiger Manuskripte aus der vollständigen Vergessenheit erlöst. Ulich war von 1708 bis 1742 als Hofkapellmeister in Zerbst tätig, er muss also ein sehr fähiger Ensembleleiter und vielseitiger Komponist gewesen sein. Der Großteil seiner Werke gilt seit der Zerstörung des Residenzschlosses Anhalt-Zerbst im Zweiten Weltkrieg als vernichtet.

Georg Philipp Telemann hingegen wurde bereits zu Lebzeiten Ruhm zuteil, er gehört bis heute zu den bekanntesten Komponisten der Barockzeit. Seine Kantate Fortuna scherzosa allerdings kam erst 1999 ans Licht, als das historische Notenarchiv der Berliner Sing-Akademie in Kiew (Ukraine) wiederentdeckt wurde – darin 16 bis dahin unbekannte Werke Telemanns.

Wir lieben Musik... weil sie uns glücklich macht

Johann Philipp Krieger war bereits mit etwa 23 Jahren markgräflicher Kapellmeister und 45 Jahre lang als berühmter Hofkapellmeister am kunstliebenden Hof von Sachsen-Weißenfels tätig. Er hinterließ ein Gesamt­werk von etwa 2.500 Kompositionen. Dennoch gehört er heute zu den Vergessenen, da nur ein Bruchteil seiner Werke erhalten blieb.

Ina Siedlaczeks Interpretationen berühren nicht zuletzt durch die hörbare Übereinstimmung zwischen persönlichem Lebensentwurf und Aussage der SACD. Sie erhielt von frühauf eine breitgefächerte musikalische Ausbildung und erlernte Violine, Viola, Klavier und Orgel. Parallel zu ihrer Gesangsausbildung u.a. bei Heidrun Luchterhandt (Heidelberg) sowie bei Prof. Vera Scherr (Mannheim) schloss sie ihr Musiktherapiestudium in Heidelberg mit Diplom ab.

Ina Siedlaczek ist sowohl als Solistin im oratorischen Fach, wie als solistische Ensemblesängerin gefragt. Neben der klassischen oratorischen Literatur widmet sie sich insbesondere der stilgerechten Interpretation von Vokalmusik der Zeit vor Johann Sebastian Bach. Hierzu erarbeitet sie regelmäßig Programme mit Solokantaten. Intensive Zusammenarbeit verbindet sie mit Ensembles, die sich ebenfalls auf diese Epoche spezialisiert haben. Ina Siedlaczek ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Musikfestivals und unternimmt Konzertreisen in Europa. Zahlreiche CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen.
WDR 3

Rezension WDR 3 WDR 3 TonArt: Donnerstag, 30.01.2014, 15.05 - 17.45 Uhr | Beate Depping | January 30, 2014 Im Porträt: Sopranistin Ina Siedlaczek: Auf den Spuren von Fortuna

Die Sopranistin Ina Siedlaszek aus Paderborn präsentiert unter dem Titel "Fortuna Scherzosa" jetzt eine CD mit Kompositionen des Barockzeitalters. WDR 3 Tonart hat sie bei den Aufnahmen besucht.
kirchmusik.de

Rezension kirchmusik.de 01.02.2014 | Rainer Goede | February 1, 2014 Nach nicht weniger als acht Einspielungen der Vierne-Symphonien – die erste...

Diese deutsche Präzisions-Art der Interpretation hat aber auch viele Vorzüge, eben leichtere Durchhörbarkeit, Entschlackung der französischen Weihrauchkultur und eine ohrennahe Annäherung an die Strukturen der Symphonien und vor allem an das meist rasante Spiel des Interpreten. Roß gestaltet die Übergänge zwar z.T. sehr frei, nirgendwo allerdings ist sein Spiel manieriert oder gar ekstatisch übertrieben. Sein Ziel ist eine philologisch genaue, dabei musikantische Aufnahme, welches er mit Bravour auch erreicht. Die bayerische Landeskirche kann froh sein, einen solchen Organisten zu den ihren zu zählen!
kirchmusik.de

Rezension kirchmusik.de 01.02.2014 | Rainer Goede | February 1, 2014 Nach nicht weniger als acht Einspielungen der Vierne-Symphonien – die erste...

Diese deutsche Präzisions-Art der Interpretation hat aber auch viele Vorzüge, eben leichtere Durchhörbarkeit, Entschlackung der französischen Weihrauchkultur und eine ohrennahe Annäherung an die Strukturen der Symphonien und vor allem an das meist rasante Spiel des Interpreten. Roß gestaltet die Übergänge zwar z.T. sehr frei, nirgendwo allerdings ist sein Spiel manieriert oder gar ekstatisch übertrieben. Sein Ziel ist eine philologisch genaue, dabei musikantische Aufnahme, welches er mit Bravour auch erreicht. Die bayerische Landeskirche kann froh sein, einen solchen Organisten zu den ihren zu zählen!
www.opusklassiek.nl

Rezension www.opusklassiek.nl februari 2014 | Aart van der Wal | February 1, 2014 Karl Ristenpart was 46 toen hij in 1946 bij de RIAS (Rundfunk Im Amerikanischen...

Het lijkt niet ver bezijden de waarheid dat in deze uitvoering de eerste drie cantates sterker aansluiten bij de traditionele ‘Bachpflege' dan de overige drie, die meer in het licht van de ‘nieuwe' tijd staan. Het is ronduit fascinerend die verschillen te horen en ze hun eigen plaats binnen het geheel te geven. Het oude en het nieuwe, verenigd in dit historische toondocument, levert absoluut nieuwe inzichten op.

Tot slot nog iets over de cd-verdoeking. Er werd wederom met liefde en vakmanschap gerestaureerd, waardoor het RIAS-archief zomaar nieuwe dimensies krijgt toegeworpen. Als we al van het bestaan ervan wisten, of deels wisten, hadden we toch niet kunnen bevroeden dat al dit materiaal nu op zijn best aan ons wordt voorgesteld.
Diapason

Rezension Diapason No. 621 Février 2014 | Jean-Charles Hoffelé | February 1, 2014 Johannes Brahms

Berlin, 5 mars 1963: un trio de jeunes interprètes met le feu aux poudres pour un concert assez mémorable, mais avec un bémol d'importance. Gerd AIbrecht (vingt-sept ans) plombe la soirée par une direction d'autant plus à la serpe que son orchestre est revêche. lmpossible d'entendre sans souffrir l'introduction du Ré mineur de Brahms, exsangue, approximative; pourtant, dès que le piano svelte et ardent de Bruno Leonardo Gelber (vingt-deux ans) entre en une pure ligne droite, la messe est dite: on tient là un Concerto no 1 de Brahms parmi les plus singuliers de la discographie. Si l'orchestre se discipline à mesure, c'est grâce au pianiste qui l'entraîne avec son jeu sur les pointes. L'antithèse de Claudio Arrau? Certes. Ce jeu latin, clair, d'une beauté sonore assez inouïe, place l'oeuvre sous un éclairage solaire inédit. La cadette de la soirée, Jacqueline du Pré (dix-huit ans), est dévorée par le trac. Cela s'entend dès sa première attaque, un phrasé appuyé essaye de masquer une justesse incertaine. Mais la première frayeur passée, le violoncelle se met à chanter sans frein, et on trouvera ici une ardeur décuplée par rapport à la gravure officielle sous la baguette pourtant bien plus poétique de Daniel Barenboim. Ajout majeur, Du Pré ose dans le Sehr lebhaft une grande cadence qu'elle ne reproduira pas au studio. Des documents qui en disent long sur deux artistes majeurs de leur génération.

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