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Ensemble piano Bernhard Fograscher

1965 in Rumänien geboren, erhielt seine musikalische Ausbildung am „Meistersinger“-Konservatorium Nürnberg bei Erich Appel, an der Hamburger Musikhochschule bei Marian Migdal und an der Indiana University Bloomington, U.S.A., wo er auch als Aassociate Instructor tätig war. Für wichtige Anregungen sorgten Meisterkurse bei György Sebok, Gary Graffman, Rudolf Kehrer, Christoph Eschenbach und Oleg Maisenberg.
Der Pianist, Stipendiat der Stiftung F.V.S. Masefield, konzertiert als Solist und Kammermusiker im In- und Ausland und produzierte Aufnahmen für den BR, SWR, WDR, TV Cultural, Radio Difusione Romania sowie für die amerikanische Rundfunksender WCLV und WfIU, in Zusammenhang mit einer vom Deutschen Musikrat unterstützten Rumänientournee entstand ein zweiteiliges Fernsehporträt für TV Romania. Von 1998 bis 2001 leitete Bernhard Fograscher die Kammerkonzertreihe „Moments Musicaux Mölln“, für die er 1999 mit dem Kulturpreis der Stiftung Herzogtum Lauenburg ausgezeichnet wurde.
Im Rahmen einer vielgestaltigen Konzerttätigkeit setzt sich Bernhard Fograscher immer wieder nachhaltig für zeitgenössische Musik, insbesondere für das Werk des amerikanischen Avantgardisten George Crumb, aber auch für entlegenes Repertoire und vergessene Komponisten ein. Zu seinen musikalischen Partnern zählen Dietrich Henschel, Ingolf Turban, Wen-Sinn Yang, die Dirigenten Petre Sbarcea, Cristian Brancusi und Markus Frank, die Hamburger Symphoniker, das Orchestra de Camera Radio Bukarest, die Philharmonien Brasov und Sibiu, das Indiana University Symphony Orchestra und das Ensemble CABAZA
Neben seiner Konzerttätigkeit kann Bernhard Fograscher bereits auf eine beachtliche Diskographie mit zahlreichen Ersteinspielungen zurückblicken: Eine mit dem Geiger Christoph Schickedanz aufgenommene CD mit Violinsonaten der „Münchner Schule“ wurde von FonoForum als „.....eine Aufnahme, die Maßstäbe setzt!“ gefeiert und ebnete dem Künstler den Weg zu zahlreichen Kammermusikeinspielungen in Duo- bis Septettbesetzung für audite, bayer records und telos music records.

Ensemble violin Christoph Schickedanz

Christoph Schickedanz, geboren 1969 in Darmstadt, umfangreiche Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusikinterpret (Mitglied im Johannes-Kreisler-Trio und bis zu dessen Auflösung im Gililov Quartett Berlin, ehemals Philharmonisches Klavierquartett Berlin). Auszeichnungen bei diversen Wettbewerben in Europa und den USA. Einladungen zu Festivals in Europa, Asien und den USA. Radio-Mitschnitte und Produktionen für den BR, HR, SWR, WDR, DLF Köln, Deutschlandradio Berlin und für die Labels Audite, Centaur, cpo und telos. Seit 2004 Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, seit 2018 zusätzlich an der Academia Brescia, Italien.

Ensemble soprano Heike Hallaschka

Studiuman der Musikhochschule Detmold, Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands Bayreuth, Schülerin von Barbara Schlick. Künstlerische Fortbildung bei Jessica Cash (London), Birgit Bastian (Kopenhagen), HelmutKretschmar (Detmold)und Norman Shetler (Wien)Zu ihrem Repertoire gehören neben den großen Bach-, Haydn- und Mozartpar­tien insbesondere der „Elias“ von Mendelssohn und die Requien von Brahms, Dvorák, Verdi und A.L.Webber. Zusammenarbeit mit Enoch zu Guttenberg, Michael Schneider, Ton Koopmann Ludwig Güttler und Ingo Metzmacher.
Auftritte bei den Musikfestivals in Schleswig-Holstein, Ludwigsburg, Utrecht, Innsbruck, La Chaise Dieux, Breslau, Helsinki, Toulouse, in der Bretagne und am Bodensee, in der Kölner und Münchner Philharmonie, in der Dresdner Kreuzkirche, im Prager Rudolphinum und im Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Japantournée mit Peter Schreier und dem Dresdner Kreuzchor.Zahreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen, Liederabend-Tournée in den USA, drei Lieder-CDs, Liedproduktionen mit dem WDR und dem SWR. Audio-DVD/CD „Ave Maria“ für Sopran, Trompete und Orgel.

Ensemble organ Markus Goecke

Markus Goecke studierte Orgel bei Prof. Clemens Ganz, Prof. Andreas Rothkopf, Mme. Marie-Claire Alain und Prof. Hans-Dieter Möller, in dessen Klasse er 1991 das Konzertexamen ablegte. Cembalostudien absolvierte er bei Mme. Huguette Dreyfus und Kenneth Gilbert. Er fand weitere Anregungen durch die Teilnahme an internationalen Meisterkursen unter anderen bei G. Bovet, L.-F. Tagliavini, G. Litaize, M. Radulescu, T. Koopman.

Preise und Auszeichnungen erhielt er 1987 am Conservatoire National de Région de Rueil-Malmaison in den Fächern Orgel und Cembalo sowie 1989 beim Concours Suisse de l\'Orgue.

Im Bereich der Alten Musik hat Markus Goecke sich durch Quellenstudien und intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten der praktischen Umsetzung einen Namen gemacht. Er wurde in den Jahren 1995-2003 eingeladen, an der König-Orgel in der Schlosskirche in Schleiden Interpretationskurse zu diesem Themenbereich zu leiten.

Markus Goecke pflegt ein stilistisch vielfältiges Repertoire von frühester Orgelmusik bis zur Musik der Gegenwart. Sein mitreißendes Spiel und seine außergewöhnlichen Programme geben immer wieder Anlass zu Einladungen zu internationalen Festivals und Konzertreihen. So trat er unter anderem 1988, 1989, 1994 und 1996 beim Festival Suisse de l\'Orgue, 1989 bei den Concerti d\' ottobre Firenze, 1993 und 1995 bei den Internationalen Orgelkonzerten Bonn-Beuel, 2001 beim Orgelpunkt Memmingen, 2002 im Rahmen des Schwarzrheindorfer Orgelherbstes und 2003 beim Orgelfestival Limburg auf. Rundfunkaufnahmen entstanden für France musique und Radio Suisse Romande.

Seit 1988 wirkt Markus Goecke als Kirchenmusiker an St. Martin in Euskirchen.

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