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Fono Forum

Rezension Fono Forum Januar 2017 | Holger Arnold | January 1, 2017 Größer besetzte Blechbläserensembles haben sich erst im 20. Jahrhundert...

Größer besetzte Blechbläserensembles haben sich erst im 20. Jahrhundert entwickelt. Vorreiter in Europa war der britische Trompeter Philip Jones und das von ihm im Jahre 1951 gegründete Philip Jones Bläserensemble mit vier Trompeten, Horn, vier Posaunen und Tuba.

Dass es keine ältere Tradition gibt, liegt zum einen daran, dass vor der Erfindung der Ventile (1815) für Trompete und Horn keine befriedigende Intonation möglich war, zum anderen fehlte es an einem geeigneten Bass – die erste Basstuba wurde erst 1835 patentiert. Zu dieser Zeit waren Bläserensembles nach dem Niedergang der Harmoniemusik generell nicht mehr en vogue, sodass die Gründung einer entsprechenden Tradition noch ein gutes Jahrhundert auf sich warten ließ. Was dieser Tradition jedoch fehlte, war die geeignete Literatur. So gingen Philip Jones & Co. zunächst mit Bearbeitungen von Bläsersätzen aus Renaissance und Barock an den Start, später kamen immer raffiniertere Arrangements aus nachfolgenden Epochen hinzu, sogar Beethoven-Sinfonien waren zuhören.

Das aus Mitgliedern diverser deutscher Sinfonie- und Opernorchester bestehende Ensemble "Salaputia Brass" ließ sich hingegen, mit Ausnahme einer Adaption des Gershwin-Klassikers "I Got Rhythm", das vorliegende Programm maßschneidern. Es sind ausnahmslos höchst unterhaltsame virtuose Spielmusiken, bei denen die phänomenalen technischen Fertigkeiten und das musikalische Temperament bisweilen spektakulär zur Geltung kommen.

Dabei überraschen diverse folkloristische Einsprengsel der an die Big-Band-Tradition mit all ihren Schattierungen gemahnenden kompakten Bläsersätze mit entsprechendem Swing-Timing. Ein in jeder Beziehung höchst amüsantes und vor allem perfekt inszeniertes Bläservergnügen.
Hessischer Rundfunk

Rezension Hessischer Rundfunk hr2 Klassikzeit, 6.12.2016, 10:30 Uhr | Susanne Pütz | December 6, 2016 BROADCAST CD-Tipp

Vom ersten Ton an ist klar: Die Zwölf schwimmen einfach auf einer Wellenlänge – vom Sound und vom Rhythmus her und auch was die Interpretation der Stücke betrifft. Das ist Blechbläsermusik auf hohem Niveau.
Image Hifi

Rezension Image Hifi 1/2017 | Winfried Dulisch | January 1, 2017 Ohne „White Christmas

Mit Folklore-Unbeschwertheit wie auch mit kammermusikalischer Perfektion feiern Ursula Fiedler und der Akkordeonist Manfred Fränkel Weihnachten in aller Welt. Mal nimmt sich die Sängerin zurück, dann wieder scheint ihre Weihnachtsfreude virtuos überzuschäumen. Auch die Klangqualität entspricht dem hohen Maßstab des Tonmeister-Labels Audite.
concerti - Das Konzert- und Opernmagazin

Rezension concerti - Das Konzert- und Opernmagazin Jaunuar 2017 | January 1, 2017 Quartett mit Verstärkung

Zusammen mit ihrem ehemaligen Bratschisten Roland Glassl schöpfen sie ihre Möglichkeiten voll aus, so als hätten sie sich eigens für dieses Vorhaben gefunden. Eine solche Einheit ist Balsam für die Klangqualität: Jede Stimme tritt zur rechten Zeit ins Rampenlicht, ohne die anderen in Frage zu stellen.
www.hfm-wuerzburg.de

Rezension www.hfm-wuerzburg.de 19.12.2016 | December 19, 2016 Salaputia Brass veröffentlicht gelungene Konzept-CD

Konzept und künstlerische Umsetzung scheinen den “jungen, lässigen” Musikern durchaus gelungen zu sein. Nicht zuletzt beeindruckt “Sounds of Evolution” auch die Fachwelt, was die überaus positiven Rezensionen beispielsweise der Musikredaktionen des Bayerischen Rundfunks und des Hessischen Rundfunks belegen.

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