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Tibia

Rezension Tibia 22.03.2022 | March 22, 2022 Diese CD ist eigentlich eine Hommage an Karl Böhm, aufgenommen beim Lucerne...

Diese CD ist eigentlich eine Hommage an Karl Böhm, aufgenommen beim Lucerne Festival 1964. Das ausführliche Booklet stellt das im Detail vor. Karl Böhm wurde vor allem mit klassischer und romantischer Musik berühmt. Dass er auch hin und wieder ein Fürsprecher der neuen Musik war, zeigen alleine schon mehrere Aufführungen der beiden Berg-Opern. So leitete er auch in Darmstadt ein Meisterwerk der „neuen Sachlichkeit“, nämlich Hindemiths Zeitoper Neues vom Tage. Auch dirigierte er 1958 in Wien die Erstaufführung von Hindemiths Oper Mathis der Maler. Auf der CD ist nun das selten gespielte Konzert für Holzbläser, Harfe und Orchester zu hören. Dass es bei der Aufführung in Luzern seinerzeit, zumindest bei der Kritik, nicht gut ankam, ist nicht nachzuvollziehen. Dieses Werk des reifen Hindemith aus dem Jahre 1949 ist von einer großen Luzidität – nicht nur der üblichen Spielfreudigkeit bei Hindemith – geprägt. Es ist in der Nachfolge der Symphonia serena zu sehen. Hier also eine Art Kontertante Symphonie mit dem Concertino Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, und Harfe, durchweg hervorragend musiziert von den Wiener Philharmonikern und ihren Solisten.

Am Ende des 1. Satzes finden sich spielerisch elegante kurze Solokadenzen, der 2. Satz Grazioso ist ausgesprochen kammermusikalisch gestaltet. Das abschließende Rondo hat einen heiteren Marschcharakter mit einer rasanten Stretta. In diesem Satz leuchtet immer wieder Mendelssohns Hochzeitsmarsch aus dem Sommernachtstraum auf. Konnten doch Paul Hindemith und seine Frau Gertrud im Entstehungsjahr dieses Werkes ihre Silberne Hochzeit feiern. Es gibt wenige Werke Hindemiths mit so viel quirligem Witz und Charme. Allein deswegen schon lohnt die Anschaffung dieser CD. Zu Bruckners Siebter noch viele Worte zu verlieren, ist sicher überflüssig. Natürlich hat sich Böhm immer wieder und viel mit diesem genialen Komponisten auseinandergesetzt. Das ist hier auch zu hören. Eine lohnende Veröffentlichung also.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 09/04/2022 | April 9, 2022 Pariser Cellogeschichten

Obwohl die Interpreten alle mit der Stadt Straßburg verbunden sind – Coppey wurde dort geboren, das Orchester hat dort seinen Sitz und Nelson ist mit dem Orchester durch seine Berlioz-Aufnahmen gut bekannt – geht es hier um Cellomusik, die der Stadt Paris zugerechnet wird. Zwei Konzerte, von Lalo und Saint-Saëns sowie die recht freien Symphonischen Variationen von Leon Boëllmann werden durch die Elegie von Fauré und den Schwan von Saint-Saëns ergänzt.

Mit immer schönem Ton, frei von technischen Geräuschen, und einem singenden Ansatz trägt Coppey seine Auswahl an Werken vor. Sicherlich liegt ihm die Musik seiner Heimat besonders am Herzen und auch in der Hand, so dass er mit Eleganz die Soli spielt. Hier ist ein Cellist am Werk, der sein Können zur kunstvollen Darstellung der Musik einsetzt und nicht mit reiner Oberflächlichkeit glänzen möchte. Beim Schwan aus dem Karneval der Tiere erzielt Coppey eine wunderbare Deutung, die den majestätisch gleitenden Vogel verbildlicht, ohne deswegen ins Kitschige abzugleiten. So setzt er zusammen mit dem Orchester einen sehr positiven Schlusspunkt.

Das Philharmonische Orchester Straßburg unter John Nelson zeigt seine Bereitschaft, sich im Interesse der Werke und des Solisten gehaltvoll in das Geschehen einzubringen. So erzielen sie eine plastische Begleitung, die den Stücken Gestalt gibt.

Es erscheint allerdings schon widersprüchlich, wenn im Beiheft u. a. Saint-Saëns die Ausformung eines französischen Stils in der Musik weit weg vom blendenden Virtuosentum und vom Klangrausch eines Richard Wagner zugewiesen wird, und dann die Aufnahme mit einem voluminösen und kraftvollen Klang aufwartet. So kann die Zierlichkeit des Mittelsatzes und die Einfachheit der Musik, so wie sie im Text vorgestellt wird, aufnahmetechnisch nicht transportiert werden, im Gegenteil. Das soll jetzt die Interpretation nicht abwerten, sondern auf die Diskrepanz hinweisen, wie sie öfters zwischen Booklet-Texten und Aufnahmen festzustellen ist.

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Although the performers are all associated with the city of Strasbourg – Coppey was born there, the orchestra is based there, and Nelson is well acquainted with the orchestra through his Berlioz recordings – this is cello music attributed to the city of Paris. Two concertos by Lalo and Saint-Saëns and the rather free Symphonic Variations by Leon Boëllmann are complemented by Fauré’s Elegy and the Swan.

Coppey performs with a beautiful tone, free of technical noise, and with a great lyricism. Certainly the music of his homeland is especially close to his heart and hand, so he plays the solos with elegance. Here is a cellist at work who uses his skills to present the music artfully and does not want to shine with pure superficiality. In the Swan from the Carnival of the Animals, Coppey achieves a wonderful interpretation that depicts the majestically gliding bird without slipping into kitsch. Thus, together with the orchestra, he sets a very positive final point here.

The Strasbourg Philharmonic Orchestra, under the baton of John Nelson, shows its willingness to engage in the action with substance in the interest of the works and the soloist. In this way they achieve a vivid accompaniment.
Yet we also must say that it seems contradictory when in the booklet Saint-Saëns is presented as a composer of a French style which is far away from the dazzling virtuosity and the majestic sound of a Richard Wagner, and then the recording has a full volume and massive power. Thus, the daintiness of the middle movement and the simplicity of the music, as claimed in the text, cannot be conveyed recording-wise, on the contrary.

This is not meant to devalue the interpretation, but to point out the discrepancy that can often be found between booklet texts and recordings.
www.artalinna.com

Rezension www.artalinna.com 14 AVRIL 2022 | April 14, 2022 LE DISQUE DU JOUR

[...] c’est merveille d’entendre Marc Coppey en saisir l’urgence comme les méditations, faire résonner les registres si différents
www.arts-spectacles.com

Rezension www.arts-spectacles.com Jeudi 14 Avril 2022 | April 14, 2022 Marc Coppey revisite les grandes pages du violoncelle romantique et modern

Enregistrer la sonate pour violoncelle seul de Kodaly est l’aboutissement d’une longue et intense fréquentation de cette partition parmi les plus redoutables et les plus fascinantes du répertoire. Une œuvre pour laquelle Marc Coppey a bénéficié des précieux conseils du grand violoncelliste et pédagogue Janos Starker, qui étudia lui-même auprès du compositeur hongrois.
The Art Music Lounge

Rezension The Art Music Lounge MARCH 21, 2022 | March 21, 2022 Coppey’s Fiery Kodály

[...] considering the fact that Várdai is Hungarian and Coppey is French, the latter really “gets” this music in the same gutsy, energetic style. And, to be honest, Coppey has the better tone: rich, deep and full [...] Moreover, Coppey’s richer tonal palette allows him to access a greater range of sounds and colors from his instrument. Another thing that works in his favor is the sound quality. [...] This now my go-to recording of these pieces. As good as Várdai was, Coppey outstrips him.
Audio

Rezension Audio 5/2022 | May 1, 2022 AUDIOphile Pearls, Vol. 32

12. CAMILLE SAINT-SAENS: CELLO CONCERTO NO. 1, ALLEGRO NON TROPPO
Gleich mittendrin im Geschehen ist man beim Kopfsatz von Saint-Saens' 1. Cellokonzert. Solist Marc Coppey und seine Mitstreiter sorgen dafür, dass man den rasanten Start gut übersteht und sich danach vorübergehend entspannen kann, bevor das Tempo wieder anzieht. Coppey beherrscht sein Cello so souverän, dass man sich seiner kurzweiligen und klanglich überragend aufgenommenen Reise gerne anvertraut.
jpc-courier

Rezension jpc-courier 26. April 2022 | April 26, 2022 Audite ist ein hervorragendes Label

die Aufnahmetechnik und Qualität ist berauschend. Man merkt da eine große Erfahrung des Labels, die Räumlichkeit ist sehr gut abgebildet und es macht Freude, diese spezielle Orgel zuhause im Wohnzimmer zu hören. [...] Label, Ort und auch Programmidee bieten hervorragende Möglichkeiten.
La Libre Belgique

Rezension La Libre Belgique 10.11.2021 | November 10, 2021 En Rayon

Ses [Jean Rivier] deux quatuors, très accessibles et révélés ici de très belle façon, donnent envie d'en savoir plus.

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