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http://soufflebleu.fr

Rezension http://soufflebleu.fr novembre 5, 2021 | November 5, 2021 Classique : Découverte

Les compositeurs comme Pierre de la Rue ou Alexander Agricola sont mis à l’honneur par Dorothée Mields et le Boreas Quartett Bremen. Une manière de relire l’histoire musicale. Une première.
www.pizzicato.lu

Rezension www.pizzicato.lu 03/03/2022 | March 3, 2022 Marc Coppey verschafft den Einblick bei Kodaly

Die wesentlichen Kammermusikwerke für das Cello von Zoltan Kodaly hat der aus Straßburg stammende Marc Coppey zusammen mit Freunden für eine randvolle CD eingespielt. Dabei unterstützt ihn Barnabas Kelemen auf der Violine im Duo und in den Werken mit Klavier Matan Porat. Neben dem Duo sind dies die Solosonate, die Sonate mit Klavier und noch ein Lento mit Klavier.

Coppey spielt gleich in der Solosonate herausfordernd direkt, so dass seine Interpretation den Zuhörer mit ihrer Intensität anspringt. Das ergibt eine Sichtweise, die man nicht nebenbei abtun kann. Man wird als Zuhörer sofort eingesogen ins Geschehen. Diese Qualität des Herangehens kann Coppey die gesamte Strecke über überzeugend halten. In der Sonate mit Klavier lässt er der einleitenden Fantasia einen weiten Raum der Entfaltung und Ruhe, der im Vergleich zum Vorhergehenden entspannt klingt und sich erst im Laufe des Satzes wieder etwas aufbaut. Ob das anschließende Adagio einmal als weiterer Satz zu der nur zweiteiligen Sonate gedacht war, wird sich nicht nachvollziehen lassen. Aber auch als Einzelsatz mit der ausgreifenden, an das Cymbal erinnernden Klaviereinleitung und Bezügen zur Volksmusik der ungarischen Heimat entfaltet Kodaly seine ebenso persönliche wie auch heimatgebundene Stimme. Das Duo, das nicht nur mit technischen Hürden, sondern auch spielfreudigen Szenen garniert ist, schließlich bietet den reizvollen Abschluss. Auch hier sind Kelemen und Coppey sich in der gepflegt zugreifenden Herangehensweise einig und es gelingt ihnen, die modernen Seiten der Komposition hervorzuheben.

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The essential chamber music works for cello by Zoltan Kodaly have been recorded by Marc Coppey, a native of Strasbourg, together with friends for a brimming CD. He is supported by Barnabas Kelemen on the violin in the Duo and Matan Porat in the works with piano. Besides the Duo, these are the Solo Sonata, the Sonata with piano and another slow piece with piano.

Coppey’s playing is challengingly direct right from the Solo Sonata, so that his interpretation jumps at the listener with its intensity. This makes for a point of view that cannot be ignored. As a listener, one is immediately sucked into the action. Coppey is able to maintain this interpretative quality convincingly throughout the entire track. In the Sonata with Piano, he allows the opening Fantasia a wide space of development and tranquility, sounding relaxed compared to the preceding and only building up a bit in the course of the movement. Whether the subsequent Adagio was once intended as a further movement to the sonata, which is only in two parts, will be impossible to ascertain. But even as a single movement, with its expansive piano introduction reminiscent of the cymbal and references to the folk music of the Hungarian homeland, Kodaly unfolds his voice, which is as personal as it is tied to his country. Finally, the Duo, garnished not only with technical hurdles but also scenes of joyful playing, provides the delightful conclusion. Here, too, Kelemen and Coppey are united in their cultivated approach, and they succeed in bringing out the modern sides of the composition.
The Absolute Sound

Rezension The Absolute Sound Jan 18th, 2021 | January 18, 2021 Michael Rabin And His Magic Bow

In 2009 Audite gave us Bruch’s First Concerto with Thomas Schippers and the Berlin Radio Symphony, which is sonically superior to one on Doremi 2 from the same week in June, 1969. The pacing, the fire, the grandeur, the swells, and the details from all the instruments are breathtaking.
Fono Forum

Rezension Fono Forum April 2022 | April 1, 2022 Dass das Streichquartett-Repertoire weit mehr ist als die bloße Summe...

Dass das Streichquartett-Repertoire weit mehr ist als die bloße Summe herausragender Einzelwerke, zeigt seit vielen Jahren das Mandelring Quartett mit seinen hervorragenden, vielfach preisgekrönten Einspielungen. Und mit dem in Detmold beheimateten Label audite hat es einen Partner an der Seite, der nicht nach vordergründigem Namedropping und raschem Erfolg Ausschau hält, sondern den anderen, nicht immer einfachen Weg geht: den des ehrlichen Interesses, des erweiterten Blicks und der „Nachhaltigkeit“. Nun können Aufnahmen nicht unbedingt gänzlich „grün“ sein, aber mit Nachhaltigkeit ist in diesem Sinne die des Repertoires und der Gattung gemeint. Schon bei den einzeln eingespielten Brahms-Quartetten stand immer ein unbekanntes Werk aus dem Freundeskreis an der Seite: Welch Entdeckungen!

Nun also das französische Repertoire in zwei Folgen: Nach Maurice Ravel und Fernand de la Tombelle ergänzen sich nun komplementär Claude Debussy und Jean Rivier (1896-1987). Und wer dessen zwei Quartette aus den Jahren 1924 und 1940 aufmerksam hört, wird sich vermutlich fragen, warum ihm dieser Komponist nicht schon eher begegnet ist. Das Geheimnis liegt wohl in seiner unspektakulären Biografie: „Keine Skandale, keine hochtrabenden Titel. Für den Beobachter entfaltet sie sich in Stille und Diskretion.“ Unglaublich, mit welcher unaufgeregten Selbstsicherheit hier neben Debussy zwei ebenso vergessene wie vielsagende, die französische Tradition weiterdenkende Kompositionen eingespielt wurden. Ein Ensemble wie das Mandelring Quartett, das so uneitel am Repertoire arbeitet und auf konstant hohem Niveau seine Alben vorlegt, bleibt leider die Ausnahme. Absolute Hörempfehlung!
Diapason

Rezension Diapason N° 710 AVRIL 2022 | April 1, 2022 Les Mandelring se sont lancés dans une exploration du répertoire français...

Les Mandelring se sont lancés dans une exploration du répertoire français pleine de surprises. Après avoirrapproché le quatuor de Fernand de La Tombelle du chef-d’œuvre achevé huit ans plus tard par Ravel (cf. no 702), ils ont choisi d’inscrire dans le sillage de celui de Debussy deux quatuors de Jean Rivier, postérieurs de plusieurs décennies et qui reçoivent ici leur premier enregistrement. La perfection des équilibres et le trait effilé de la formation allemande font merveille dans l’Assez vif et bien rythmé de l’aîné, dont l’effervescence rythmique est formidablement rendue, comme dans la seconde section du finale, Très mouvementé et avec passion, aux lignes fermement dessinées. Il reste que la tension du discours peine à se desserrer dans l’Andantino, qui gagnerait à un peu plus de souplesse dans le phrasé.

Cette clarté vive donne une belle assurance au premier essai (1924) de Rivier, alors élève du violoncelliste Bazelaire au Conservatoire. Le contrepoint de l’Andantino initial est tracé d’un archet pointu et volontaire, l’Assez vif et très rythmé affirme sans rougir son double héritage ravélien et debussyste. Si les Mandelring y lâchent un peu la bride, c’est pour mieux la reprendre dans l’Andante espressivo, dont l’urgence douloureuse contamine un finale au giocoso grimaçant. Ce violoncelle qui se retrouve seul, comme désemparé, est-ce le jeune soldat Rivier, qui a vu tous ses camarades périr gazés dans les tranchées ?

Le Quatuor no 2 (1940), ramassé en trois mouvements, nous transporte d’une guerre à l’autre. Après l’insouciance relative du Moderato e grazioso, où semble passer l’ombre de Bartok, le Lento transpire progressivement l’angoisse – les Mandelring traduisent à la perfection les « violent » qui ponctuent la partition. Il se referme sur un abattement total, qui tranche avec l’énergie déployée dans le finale. Cette conclusion railleuse, alternant jovialité de façade et bouffées de cynisme, affiche une ironie noire au rictus très honeggérien.
www.highresaudio.com

Rezension www.highresaudio.com März 2022 | March 4, 2022 LISTENING TIPP

Der Cellist Marc Coppey [...] spielt in der Solosonate herausfordernd direkt, mit den Zuhörer anspringender Intensität auf und lässt die Sonatine in all ihrer Schönheit aufblühen. Matan Porat am Klavier und Barnabás Kelemen mit seiner Violine, beide Meister ihres Fachs, erweitern die Klangwelt des formidablen Cellospiel Marc Coppeys ganz im Sinne des ungarischen Komponisten in Sachen Farbigkeit und Rhythmus.
Audio

Rezension Audio 5/2022 | May 1, 2022 KLANG TIPP / AUDIOphile Pearls

Später als Klavier und Violine wurde das Cello als konzertantes Soloinstrument entdeckt. Frankreich spielte dabei eine führende Rolle. Aus dieser Tradition schöpfen der Franzose Marc Coppey, einer der besten Cellisten weltweit, und das Straßburger Philharmonieorchester mit John Nelson am Pult für das Album „French Cello“. Léon Boëllmanns melodiöse „Variations symphoniques“ machen den Auftakt. Schon hier zeigen sich Coppeys souveräne Bogenführung, seine natürliche Phrasierung und sein ausdrucksstarkes Spiel. Das Orchester begleitet den Solisten sensibel und ist in den Tutti stets hellwach. All das gilt auch für die beiden Hauptstücke, Édouard Lalos Konzert und Camille Saint-Saëns‘ 1. Konzert. Dass das beliebteste aller Cello-Stücke, Saint-Saëns’ Schwan aus dem „Karnival der Tiere“, diese äußerst klar und balanciert aufgenommene CD beschließt, ist absolut folgerichtig. Dieses exzellente Album ist ein Muss für alle Cello-Fans und für solche, die es werden wollen – superbe!

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