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Ludwig van Beethoven: Piano Sonatas Nos. 23, 30 & 32

20047 - Ludwig van Beethoven: Piano Sonatas Nos. 23, 30 & 32

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Jimin Oh-Havenith interpretiert drei der berühmtesten, schönsten, aber auch anspruchsvollsten Klaviersonaten von Beethoven. Ihre sorgfältig gewählten Tempi ermöglichen die plastische und transparente Darstellung der thematischen Strukturen und inneren Entwicklungen.mehr

Ludwig van Beethoven

"die koreanische Pianistin Jimin Oh-Havenith [zeigt sich] als subtile Gestalterin mit großem lyrischem Empfinden, der es zudem gelingt, ganz neue Töne anzuschlagen [...] Dazu kommen dann noch eine absolut brillante Technik, eine außergewöhnliche Klarheit des Anschlags und eine überzeugende Artikulation. [...] Die Tonaufnahme ist von bestechender Klarheit, ideal räumlich und präsent zugleich." (Pizzicato)

Informationen

Jimin Oh-Havenith spielt Beethoven: Transparente Darstellung der inneren Entwicklungen

Die neue Aufnahme von Jimin Oh-Havenith präsentiert drei der berühmtesten, schönsten, aber auch anspruchsvollsten Klaviersonaten Beethovens. Neben der dramatischen f-Moll-Sonate op. 57 ('Appassionata'), spielt die Pianistin die späten Sonaten in E-Dur op. 109 und - die letzte der 32 Klavier­sonaten - in c-Moll op. 111.

Die Erkundung und Überschreitung von Grenzen lässt sich als ein zentrales Motiv von Beethovens Komponieren benennen und das gilt insbesondere für seine Klaviermusik. Während  der Variationssatz in der 'Appassionata' noch von schroffen Ecksätzen mit veitstanzartigem Ende gerahmt wird, schließen op. 109 und op. 111 mit ausgedehnt-expressiven Variationssätzen. Mit dem Schlusssatz von op. 109 und der ebenso schlicht anmutenden wie entrückt-anrührenden Arietta und ihren Metamorphosen der fünf Variationen in op. 111 betritt Beethoven bislang unbekanntes Terrain. Dieses Neuland betrifft nicht nur die Ausdrucks-Extreme sondern auch die Anforderungen an das Instrument, dessen Tastatur-Umfang bis zur Neige ausgekostet und strapaziert wird. Den Schluss der c-Moll-Sonate erfährt der Hörer als einen Abschied von der Welt und von der Gattung Sonate selbst, aber auch als einen Anfang zu Neuem, Unbekannten.

Jimin Oh-Haveniths Interpretation überzeugt durch sorgfältig gewählte Tempi, die gleichermaßen eine plastische und transparente Darstellung der thematischen Strukturen und inneren Entwicklungen ermöglichen. Die Klarheit und Expressivität ihres Spiels lässt den Zuhörer Beethovens unerschöpfliche Imaginationskraft und die Transformation der poetischen Idee unmittelbar erleben. 

Besprechungen

American Record Guide | November / December 2020 | Bruno Repp | 1. November 2020

I made the acquaintance of this Korean pianist, who resides in Germany, when reviewing her recent recording of Schubert and Liszt sonatas (M/A 2020).Mehr lesen

I made the acquaintance of this Korean pianist, who resides in Germany, when reviewing her recent recording of Schubert and Liszt sonatas (M/A 2020). Her mature but somewhat rigid style then seemed to me better suited to Schubert than to Liszt, and I thought 28 November/December 2020 late Beethoven might be even more congenial to her. This was essentially confirmed by the present release.

Oh-Havenith has a strong touch and controls articulation and dynamics meticulously, though I wish she would play softer sometimes. Her interpretations are not particularly subtle but authoritative. There is little to criticize. In the Appassionata her repeated notes in I are perhaps too insistent, and in both I and III she sometimes inserts “micropauses” (brief caesuras) where they are not needed.

Sonata 30 is very good. Sonata 32 stands out because of the extremely slow tempo in II. Oh-Havenith (20:52) takes more than 6 minutes longer than Wilhelm Kempff (14:31), to whose 1952 recording I listened for comparison. One result of such a glacial tempo is that the melody notes in the aria and the first variation tend to lose their connectedness; another one is that the beat is felt on a metrical level that normally would constitute subdivisions of the beat. Nevertheless, the interpretation has dignity.

The rear insert and the back of the booklet list the movements with their durations but neglect to list the tracks. There are 15 tracks because the variations of Sonata 30 are tracked separately, whereas the ones in Sonata 32 are not.
I made the acquaintance of this Korean pianist, who resides in Germany, when reviewing her recent recording of Schubert and Liszt sonatas (M/A 2020).

Piano News
Piano News | September/Oktober 5/2020 | Anja Renczikowski | 1. September 2020

[Jimin Oh-Havenith] spielt jedes Detail aus und strahlt damit eine Ruhe aus, die überzeugt. Souverän und klanglich fein austariert spielt sie etwa die E-Dur Sonate Op. 109. Eine schön gestaltete Aufnahme, fernab des Mainstream-Musik-Business.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
[Jimin Oh-Havenith] spielt jedes Detail aus und strahlt damit eine Ruhe aus, die überzeugt. Souverän und klanglich fein austariert spielt sie etwa die E-Dur Sonate Op. 109. Eine schön gestaltete Aufnahme, fernab des Mainstream-Musik-Business.

Radio Bremen
Radio Bremen | Mittwoch, 24.06.2020, 22:04 Uhr "Klassikwelt" | Wilfried Schäper | 24. Juni 2020 BROADCAST

Einen schönen guten Abend und willkommen zur Klassikwelt am Mittwoch. Heute dreht sich hier alles um Ludwig van Beethoven. Das Beethoven-Jahr ist jaMehr lesen

Einen schönen guten Abend und willkommen zur Klassikwelt am Mittwoch. Heute dreht sich hier alles um Ludwig van Beethoven. Das Beethoven-Jahr ist ja durch die Corona-Krise etwas ausgebremst worden – Hunderte von Konzerten mit Stücken des großen Bonners wurden abgesagt. Eine gute Gelegenheit, sich auch mal wieder auf dem CD-Markt in Sachen Beethoven umzusehen. Ich habe heute 4 neue Beethoven-CDs dabei – alles Platten, die sich etwas abseits vom Mainstream bewegen. Dazu gibt’s wie immer eine neue Folge der Reihe über Beethovens Klaviersonaten mit dem Pianisten Igor Levit.
[…]
Die Klassikwelt auf Bremen Zwei heute mit neuen Beethoven-CDs. Die Pianistin Jimin Oh-Havenith hat eine ungewöhnliche Karriere gemacht. In ihrer Heimat Korea war sie ein Wunderkind am Klavier. Sie studierte zuerst in Seoul, später dann bei Aloys Kontarsky in Köln. Lange hat sie mit ihrem Mann Raymund Havenith ein Klavierduo gebildet und viele Studioaufnahmen mit ihm gemacht. 1993 starb ihr Lebenspartner, Jimin Oh-Havenith heiratete ein zweites Mal und bekam auch ein zweites Kind. Kein Wunder, dass die Solokarriere der 1960 geborenen Pianistin erstmal in den Hintergrund rückte.
Trotz aller Probleme spielt die gebürtige Koreanerin seit einigen Jahren auch wieder solistisch. Gerade hat sie eine neue Beethoven-CD gemacht mit drei sehr bekannten Stücken: der Appassionata und den Sonaten op. 109 und op. 111. Mit diesem Repertoire begibt sich Jimin Oh-Havenith in große Gesellschaft, denn fast jeder berühmte Pianist spielt diese Stücke. Man spürt aber, dass es dieser Künstlerin um die Musik geht – alles, was sie macht, klingt authentisch und klar strukturiert. Natürlich ist Jimin Oh-Havenith keine jugendliche Sturm- und Drang-Pianistin. Sie hat sehr viel Erfahrung und spielt bei Beethoven jedes Detail aus. Ihre Tempi sind im Vergleich zu anderen Aufnahmen eher ruhig, dafür geht bei ihr aber wirklich kein Ton verloren. Besonders überzeugend finde ich Jimin Oh-Havenith in Beethovens Sonate E-Dur op. 109. Diese wunderbar poetische Musik spielt sie mit großer innerer Ruhe, klanglich sehr fein und auch technisch souverän. Jimin Oh-Havenith – eine Pianistin in ihrem dritten Frühling und eine Musikerin mit großer innerer Überzeugungskraft. Hier kommt sie mit Beethovens Klaviersonate E-Dur op. 109…

Musik op. 109 – 19´58

Jimin Oh-Havenith mit Beethovens Klaviersonate in E-Dur op. 109. Die 1960 in Seoul geborene Pianistin spielt das Stück auf ihrer neuen CD, dazu auch noch Beethovens Appassionata und die letzte Sonate op. 111. Jimin Oh-Havenith – eine Künstlerin weit ab vom Mainstream der großen Namen und eine Pianistin mit einem ganz eigenen Blick auf Beethoven. Im Juli wird die in Korea geborene Musikerin übrigens hier im Bremer Sendesaal ihre neue CD aufnehmen.
Damit geht die erste Stunde der Klassikwelt auf Bremen Zwei zu Ende. Nach den Nachrichten kommen dann zwei weitere neue CDs mit Kammer- und Klaviermusik von Beethoven. Bis gleich also, wenn Sie mögen, mein Name ist Wilfried Schäper…
Einen schönen guten Abend und willkommen zur Klassikwelt am Mittwoch. Heute dreht sich hier alles um Ludwig van Beethoven. Das Beethoven-Jahr ist ja

www.pizzicato.lu | 14/05/2020 | Remy Franck | 14. Mai 2020 | Quelle: https://www.pizz... Jimin Oh-Havenith: Interessante Beethoven-Deutungen

In diesem reinen Beethoven-Programm mit drei schwergewichtigen Sonaten zeigt sich die koreanische Pianistin Jimin Oh-Havenith als subtile GestalterinMehr lesen

In diesem reinen Beethoven-Programm mit drei schwergewichtigen Sonaten zeigt sich die koreanische Pianistin Jimin Oh-Havenith als subtile Gestalterin mit großem lyrischem Empfinden, der es zudem gelingt, ganz neue Töne anzuschlagen. Sie scheut zwar die Kontraste nicht, aber ihr Spiel ist nie streng, herb oder gar laut. Dazu kommen dann noch eine absolut brillante Technik, eine außergewöhnliche Klarheit des Anschlags und eine überzeugende Artikulation.

Das sensible Musikantentum der Pianistin kann man durchaus als feminin bezeichnen, aber auch die Spontaneität des Interpretierens und die Wärme durchaus persönlicher Ansichten prägen diese interessanten Deutungen.

Die Tonaufnahme ist von bestechender Klarheit, ideal räumlich und präsent zugleich.


In this pure Beethoven programme with three heavyweight sonatas, Korean pianist Jimin Oh-Havenith shows herself to be a subtle performer with great lyrical sensitivity, who also succeeds in highlighting new aspects. Although she does not avoid contrasts, her playing is never austere, harsh or even loud. In addition, she has an absolutely brilliant technique, an extraordinary clarity of touch and a convincing articulation.

The sensitive musicality of the pianist can certainly be described as feminine, but we also like the spontaneity and the warmth of thoroughly personal views.

The sound recording has a great clarity, it is ideally spatial and present at the same time.
In diesem reinen Beethoven-Programm mit drei schwergewichtigen Sonaten zeigt sich die koreanische Pianistin Jimin Oh-Havenith als subtile Gestalterin

Händlerinfos

Ludwig van Beethoven: Piano Sonatas Nos. 23, 30 & 32
Artikelnummer: 20.047
EAN-Code: 4022143200471
Preisgruppe: BCB
Veröffentlichungsdatum: 8. Mai 2020
Spielzeit: 76 min.

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Jimin Oh-Haveniths new album "Beethoven: Piano Sonatas Nos. 23, 30 & 32" is listed on iTunes Classical main page as part of the Classical New Releases
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Jimin Oh-Haveniths new album "Beethoven: Piano Sonatas Nos. 23, 30 & 32" is listed as part of the Classical New Releases on Apple Music
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