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In der zweiten Folge von Alfredo Perls Gesamteinspielung von Beethovens Klavierwerk stehen die in der sogenannten „klassischen“ Periode komponierten Sonaten, Variationen, Bagatellen und Einzelstücke aus den Jahren 1801–1814 im Mittelpunkt, deren expressive Kraft und neuartige Virtuosität einen Meilenstein in der Geschichte der Klaviermusik bilden.mehr
"Über alles Technische hinaus, das mit seiner stupenden Klarheit sehr beeindruckt, ist es vor allem die gestalterische Handschrift die fasziniert. [...] Die Spannung fällt nie ab, und Perl entführt uns einmal mehr in Sphären musikalischen Erlebens, wie halt nur ein Meister wie er es tun kann." (Pizzicato)
Titelliste
Details
| Ludwig van Beethoven: Complete Piano Works, Vol. 2 | |
| Artikelnummer: | 21.462 |
|---|---|
| EAN-Code: | 4022143214621 |
| Preisgruppe: | BCG |
| Veröffentlichungsdatum: | 8. Mai 2026 |
| Spielzeit: | 374 min. |
Zusatzmaterial
Informationen
Nach der international gefeierten ersten Folge von Alfredo Perls dreiteiliger Gesamteinspielung der Klaviermusik Ludwig van Beethovens umspannt die zweite Box den Zeitraum der Jahre 1801-1814. Schon früh sprach die Literatur hier von einer „mittleren" oder „klassischen" Schaffensphase: Dies verstellt jedoch den Blick auf ein kompositorisches Denken, das wesentlich durch den Rückgriff auf Früheres und den Vorgriff auf Kommendes sowie die Identifizierung Beethovens mit seinem Instrument geprägt ist. Das Klavier war für ihn Werkzeug einer Selbst- und Welterfahrung, um Intimstes und Persönlichstes auf der einen und kollektive geschichtlich-politische Umbrüche auf der anderen Seite zu verarbeiten.
Von den 14 hier zu hörenden Sonaten zählen mindestens sechs zum Kernrepertoire jedes Pianisten, deren Popularität sich in den zumeist nicht von Beethoven stammenden Beinamen widerspiegelt: „Mondschein" (op. 27/2), „Pastorale" (op. 28), „Der Sturm" (op. 31/2), „Waldstein" (op. 53), „Appassionata" (op. 57) und „Les Adieux" (op. 81a). Unter den Variationen besitzen die „Eroica"-Variationen op. 35 und die c-Moll-Variationen WoO 80 seit langem eine besondere Attraktion für Pianisten und Publikum. Am berühmtesten wurde das 1810 komponierte Klavierstück „Für Elise", das für Beethoven nicht mehr als eine Fingerübung gewesen sein mag, aber seine Fähigkeit demonstriert, mit einfachsten Motiven und Gesten eine musikalische Welt zu erschaffen. Dieses Spektrum von elementarer Ausdruckskraft und neuartiger Virtuosität macht klar, warum Beethovens Klavierwerke aus dieser Zeit zu einem Meilenstein in der Geschichte der Klaviermusik geworden sind.
Besprechungen
www.pizzicato.lu | 08/05/2026 | Remy Franck | 8. Mai 2026 | Quelle: https://www.pizz... Beethoven mit gestalterischer Handschrift
Alfredo Perl hatte mit seinem ersten Set von Beethovens Klavierwerken die Messlatte sehr hoch gelegt, und das zweite Set bleibt auf demselbenMehr lesen
Über alles Technische hinaus, das mit seiner stupenden Klarheit sehr beeindruckt, ist es vor allem die gestalterische Handschrift die fasziniert. Seine Sonaten sind genauso suggestiv wie die Variationen.
Die Dynamik und die farblichen Nuancen, die vielen spontanen Akzente unterstützen die Ausdrucksweise Beethovens, ohne ihre klassischen Fundamente zu leugnen, ohne sie ihrer Sensibilität zu berauben.
Die Spannung fällt nie ab, und Perl entführt uns einmal mehr in Sphären musikalischen Erlebens, wie halt nur ein Meister wie er es tun kann.
Mit einer derart zwingenden Rhetorik ist es unmöglich, Perl nicht gespannt auf seinen entdeckungsreichen Beethoven-Pfaden zu folgen.
English Translation:
Alfredo Perl set the bar very high with his first set of Beethoven’s piano works, and the second set maintains the same high standard.
Beyond his deeply impressive technical prowess, it is his artistic signature that captivates above all else. His sonatas are just as evocative as his variations.
The dynamics and tonal nuances, along with the many spontaneous accents, support Beethoven’s expressive style while remaining true to its classical foundations and retaining its sensitivity.
The tension never wanes, and Perl once again transports us into realms of musical experience as only a master like him can.
With such compelling rhetoric, it is impossible not to follow Perl with bated breath on his discovery-filled Beethoven journeys.
Beethoven FM
| Domingo 26 de Abril, 2026 - Podcast "Chile Clásico" | 26. April 2026 | Quelle: https://www.beet...
BROADCAST
Para Elisa y las sonatas Waldstein y Appassionata de Beethoven en nuevas grabaciones de Alfredo Perl
En este capítulo de Chile Clásico presentamos sonatas de Ludwig vanMehr lesen
Klassiek Centraal | 31.03.2026 | 31. März 2026 | Quelle: https://klassiek... Complete Piano Works, Vol. 2
Na de internationaal geprezen eerste uitgave van Alfredo Perls driedelige complete opname van Ludwig van Beethovens pianowerken, omvat de tweedeMehr lesen
Van de veertien sonates die hier zijn opgenomen, behoren er minstens zes tot het kernrepertoire van elke pianist. Hun populariteit wordt weerspiegeld in de bijnamen – die grotendeels niet door Beethoven zelf zijn bedacht – waaronder ze bekend staan: de “Maanlichtsonate” (Op. 27/2), de “Pastorale” (Op. 28), de “Storm” (Op. 31/2), de “Waldstein” (Op. 53), de “Appassionata” (Op. 57) en “Les Adieux” (Op. 81a). Onder de variaties hebben de ” Eroica “-variaties Op. 35 en de C-mineurvariaties WoO 80 al lange tijd een bijzondere aantrekkingskracht op zowel uitvoerenden als publiek. Maar het meest beroemde stuk is ongetwijfeld ”Für Elise“, gecomponeerd in 1810. Voor Beethoven was het misschien niet meer dan een vingeroefening, maar het toont niettemin zijn vermogen om een complete muzikale wereld te creëren uit de eenvoudigste motieven en gebaren.
Dit spectrum, van elementaire expressieve kracht tot ongekende virtuositeit, maakt duidelijk waarom Beethovens pianowerken uit deze periode een mijlpaal vormen in de geschiedenis van het repertoire voor dit instrument.
