Rezension Fono Forum 12/1997 | HCD | 1. Dezember 1997 Die junge Polin Katarzyna Mycka ist nicht nur eine so geschwinde wie sensible...
Die junge Polin Katarzyna Mycka ist nicht nur eine so geschwinde wie sensible Marimba-Artistin, sie hat auch ein musikalisches Konzept. Sie kombiniert nicht etwa zweitrangige Moderne mit Bach- oder Chopin-Etüden, sondern spielt gezielt Marimba-Musik mit hohem
Niveau, hier eher rhythmisch, dort eher klanglich. Matthias Schmitts (Jg. 1958) „Ghanaia" etwa verarbeitet komplexe afrikanische Rhythmik, und Ney Rosauros (Jg. 1953) Marimba-Konzert hat einen packenden Drive jenseits konventioneller „Spielmusik“. Auch Keiko Abes Marimba-Klassiker haben die angemessen luftige Farb-Aura!
Niveau, hier eher rhythmisch, dort eher klanglich. Matthias Schmitts (Jg. 1958) „Ghanaia" etwa verarbeitet komplexe afrikanische Rhythmik, und Ney Rosauros (Jg. 1953) Marimba-Konzert hat einen packenden Drive jenseits konventioneller „Spielmusik“. Auch Keiko Abes Marimba-Klassiker haben die angemessen luftige Farb-Aura!