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Märkische Oderzeitung

Rezension Märkische Oderzeitung Freitag, 18. November 2011 | p.p. | 18. November 2011 Legendäres Debüt mit Macke

Ooops, denkt der Hörer und spielt den zweiten Satz gleich noch mal an. Aber es...
Die Presse

Rezension Die Presse 24.11.2011 | Wilhelm Sinkovicz | 24. November 2011 Klemperer in Berlin

Otto Klemperer war einer der Dirigenten, die nach 1945 aus der Emigration...
Home electronics

Rezension Home electronics Dezember 2011 | lbr | 1. Dezember 2011 Furtwängler

Wilhelm Furtwängler (1886-1954) zählt zu den größten Dirigenten der...
Ensemble - Magazin für Kammermusik

Rezension Ensemble - Magazin für Kammermusik 6-2011 Dezember/Januar | Ernst Hoffmann | 1. Dezember 2011 Sanftes Horn

Mit dem Horn verbindet man gern Wucht und Klangstärke, Bestimmtheit und...
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 218 - 12/2011 | RéF | 1. Dezember 2011 Ferras mit Beethoven und Berg

Und wenn es nur darum ginge, zu beweisen, dass das Duo Ferras-Karajan in Beethovens Violinkonzert 1967 besser funktionierte als Ferras-Böhm 1951, wäre diese CD-Veröffentlichung schon interessant. Denn Böhm und Ferras passten zumal in den Ecksätzen nicht wirklich zueinander. Es klingt so, als wolle hier jeder der beiden etwas anderes sagen. Ferras eigentlich so, wie er Beethoven immer spielte, zierlich, rein, elegant, und Böhm mit pathetischer Geste, die zu diesem Spiel nicht passen will. Mit dem Larghetto, aus dem Böhm ein langsamst dahin schwebendes Adagissimo macht, kommt noch am ehesten eine künstlerische Einigung zustande, aber unter wirklich extremen Bedingungen. Kurioserweise fehlt hier übrigens das erste Motiv des Satzes. Dass Audite im Booklet nicht darauf hinweist, sondern nur im Internet, ist ein deutliches Manko! Im Internet erklärt Ludger Böckenhoff dazu: "Es fehlt das erste Motiv! Dies ist offensichtlich 1951 direkt nach der Produktion in der Konfektionierung (Markierung der Satzpausen durch Gelbband) geschehen: Der Techniker hat damals den richtigen Anfang verpasst und dabei das erste Motiv abgeschnitten!" Eine richtige Entscheidung war es, nicht durch Wiederholungsmaterial den Anfang zu rekonstruieren.

Die Interpretation des Alban-Berg-Konzerts ist hier im ersten Satz zwar weniger poetisch, nicht so introspektiv, im zweiten brillanter und rhetorischer als in der Live-Aufnahme von Orfeo, die ebenfalls in diesem Heft besprochen wird.
Pizzicato

Rezension Pizzicato N° 218 - 12/2011 | GW | 1. Dezember 2011 Erforschte Innenwelt

Soll man von einer Überraschung reden oder doch eher von der Bestätigung eines außergewöhnlichen Talentes? Jedenfalls hat mich dieses Schubert-Programm der japanischen Pianistin Hideyo Harada weit stärker berührt als ganze Anzahl Einspielungen mit bekannteren Namen. Dabei hat sie bereits seit längerem durch eine ganze Reihe von gewonnenen Wettbewerben und Auszeichnungen auf sich aufmerksam gemacht. Und so lässt auch diese Schubert-Einspielung aufhorchen. Nicht nur durch ihre hervorragende Aufnahmequalität im Surround-Verfahren, das dem Klavier die ganze Natürlichkeit seines Klanges belässt, sondern vor allem durch die Schönheit und Natürlichkeit der Darbietung, die tief in die Innenwelt der beiden hier vorliegenden Kompositionen eindringt.

Die Fantasie C-Dur D. 760, die so genannte 'Wandererfantasie', die oft dazu dient, pianistische Virtuosität hervorzukehren, hat zwar auch hier alles an virtuoser Spielkunst, der es bedarf, aber neben einer erfreulich energischen Beherztheit geht das Spiel der Pianistin sehr wohl in eine gedankliche Tiefe, wie man sie nur selten erlebt. Harada nimmt sich Zeit, in die Musik hineinzuhören und Schuberts reiche Gemütswelt bloß zu legen . Selten hat man das wunderschöne 'Adagio' so ergreifend gespielt gehört. Noch tiefer dringt die Pianistin in der letzten Klaviersonate B-Dur ins Schubertsche Geheimnis ein. Auch diese ist eher bedächtig gespielt (46'10: ein Zeitmaß wie bei Svjatoslav Richter), doch erscheint sie nicht 'langsam', sondern nachdenklich, in sich gekehrt, sogar etwas verträumt, besonders in dem sehr differenziert gespielten, die Themen und Motive klar voneinander absetzenden Einleitungssatz 'Molto moderato'. Noch besinnlicher, ja verinnerlichter ist das herrliche 'Andante sostenuto', das die Dimensionen des Tragischen bei Schubert mit ergreifender Verinnerlichung und Intensität zum Klingen bringt. So hat Hideyo Harada uns eine Einspielung geschenkt, die mit den ganz berühmten gleichgesetzt werden kann.
Diapason

Rezension Diapason N° 597 Decembre 2011 | Patrick Szersnovicz | 1. Dezember 2011 Edvard Grieg

La musique de Grieg ne demande rien d'autre que la clarté, la vie rythmique et la mise en valeur des riches mélodies dont elle est prodigue. C´est ainsi, du moins, que semble l'entendre le Norvégien Eivind Aadland, passé à la baguette après avoir été violoniste et élève de Yehudi Menuhin. A la tête d'un Orchestre de la Radio de Cologne galvanisé et rendu parfois méconnaissable (en bien), Aadland déjoue les écueils de cette apparente simplicité qui, dans les quatre Danses symphoniques (1888), s'accompagne d'un rhapsodisme et d'un «folklorisme» de bon aloi.

Ce premier volet d'une intégrale de l' œuvre orchestrale de Grieg renferme surtout les deux suites d'orchestre (1888 et 1891) tirées de la musique de scène pour le Peer Gynt d'Ibsen (1876). On sait que le dramaturge et le compositeur ne s'entendirent guère, Grieg trouvant même la pièce «immorale et antimusicale» tandis que Ibsen se faisait une idée très précise (et divergente) de l'interaction entre texte et musique. Les deux suites conservent seulement huit des vingt-six numéros de la partition d'origine, agencés dans un ordre n'ayant rien à voir avec l'action, et sont d'incontestables réussites. Aadland les dirige de façon précise, énergique et frémissante. Sa lecture aux arêtes vives et aux couleurs intenses cherche moins à subjuguer qu'à émouvoir. La beauté sonore est omniprésente mais sans ostentation, et le souvenir de Wagner n'apparaît, à juste titre, qu'en filigrane. En complément, l'étrange et lapidaire Marche funèbre (à la mémoire de son ami Rikard Nordraak, fauché par la tuberculose à vingt-quatre ans) jette un éclairage différent sur l'inspiration de Grieg.

Ce programme mené de main de maître nous laisse présager du meilleur pour la Suite Holberg, Sigurd Jorsalfar, la Suite lyrique ou le concerto pour piano!

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