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Gregor Joseph Werner: Vol. I: Salve Reginas | Pastorellas

97799 - Gregor Joseph Werner: Vol. I: Salve Reginas | Pastorellas

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Expressiveness, drama and Alpine joie de vivre: the hitherto neglected œuvre of Haydn’s predecessor Gregor Joseph Werner reveals a wealth of contrasts. Connecting different epochs to each other, his compositions are musical jewels casting a new light on the works of the Viennese classical era.more

"Diese in Tempi, Dynamik, Artikulation und Klangfarben hochdifferenziert musizierte und gesungene Aufnahme wirft die Frage auf, warum man einen so ungewöhnlichen Komponisten aus dem Blick verlieren konnte. […] Ihn zu entdecken, macht hier richtig Spaß." (Fono Forum)

Track List

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Gregor Joseph Werner Salve Regina III/104 (03:26) Magdalene Harer | Johannes Euler | Georg Poplutz | Markus Flaig | la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Salve Regina – Ad te clamamus (01:26)
II. Eja ergo (00:40)
III. Et Jesum (00:36)
IV. O clemens (00:44)

Gregor Joseph Werner Pastorella III/299 (05:48) Lajos Rovatkay | la festa musicale

Gregor Joseph Werner Salve Regina III/127 (07:04) Magdalene Harer | Johannes Euler | Georg Poplutz | Markus Flaig | la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Salve Regina (00:46)
II. Ad te clamamus (00:49)
III. Eja ergo (01:51)
IV. Et Jesum (00:56)
V. O clemens (02:42)

Gregor Joseph Werner Pastorella III/298 (03:59) la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Tempo ordinario – Largo (01:59)

Gregor Joseph Werner Salve Regina (Eisenstadt) (05:49) Magdalene Harer | la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Salve Regina (01:50)
II. Ad te clamamus (01:20)
III. Eja ergo (00:55)
IV. Et Jesum (00:34)
V. O clemens (01:10)

Gregor Joseph Werner Pastorella (Eisenstadt) (05:52) Lajos Rovatkay | la festa musicale

Gregor Joseph Werner Pastorella III/289 (04:18) la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Andante moderato (01:19)
II. Larghetto (01:41)
III. Allegro (01:18)

Gregor Joseph Werner Salve Regina III/111 (03:14) Magdalene Harer | Johannes Euler | Georg Poplutz | Markus Flaig | la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Salve Regina – Ad te clamamus (01:11)
II. Eja ergo (00:38)
III. Et Jesum (00:33)
IV. O clemens (00:52)

Gregor Joseph Werner Pastorella III/301 (05:37) la festa musicale | Lajos Rovatkay

Gregor Joseph Werner Salve Regina III/130 (07:55) Magdalene Harer | Johannes Euler | Georg Poplutz | Markus Flaig | la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Salve Regina (01:51)
II. Vita dulcedo (00:39)
III. Ad te clamamus (01:11)
IV. Eja ergo (01:11)
VI. O clemens (00:45)
VII. O clemens (Fugato) (01:03)

Gregor Joseph Werner Pastorella III/300 (05:04) la festa musicale | Lajos Rovatkay

Gregor Joseph Werner Salve Regina III/121 (04:22) Magdalene Harer | Johannes Euler | Georg Poplutz | Markus Flaig | la festa musicale | Lajos Rovatkay

I. Salve Regina (01:03)
II. Ad te clamamus (00:57)
III. Eja ergo (00:34)
IV. Et Jesum (00:55)
V. O clemens (00:53)
O clemens, o pia (Alla capella) (03:16)

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Details

Gregor Joseph Werner: Vol. I: Salve Reginas | Pastorellas
article number: 97.799
EAN barcode: 4022143977991
price group: BCA
release date: 1. October 2021
total time: 65 min.

Bonus Material

Informationen

​Following on from their highly successful debut album featuring works by Venturini (aud. 97.775), la festa musicale now make a welcome return to audite, once again performing little-known and yet high-quality repertoire:

Gregor Joseph Werner (1693-1766), a titan at the birth of Viennese classicism, was Joseph Haydn's immediate predecessor as Kapellmeister at the Esterházy court. First and foremost a pre-eminent composer of Latin sacred music, the majority of his instrumental music has been lost. Werner's compositions, including the Salve Regina settings and Pastorellas presented here, reveal beguiling and inventive melodic lines and a bold sense of harmonic expression alongside enormous contrapuntal prowess. Haydn profited considerably from his predecessor and teacher: the late Mozartian synthesis of the "learned" and the "galant" styles was clearly already inherent in Werner's music. Werner's oeuvre, difficult to access and almost only available in individual parts, has been researched for decades by Lajos Rovatkay, who is also the conductor in these performances. Together with a stellar cast of soloists and la festa musicale, he now presents impressive interpretations of the works of this unjustly neglected master.

The Requiem, composed in 1763, will be published as Vol. II in mid-2022.

Reviews

www.musik-medienhaus.de | Juni 2022 | Rainer Goede | June 1, 2022 | source: www.notenkeller....

Gregor Joseph Werner (1691 – 1766) war Schüler des Vize-Hofkapellmeisters Antonio Caldara in Wien und wurde 1728 Hofkapellmeister in Eisenstadt beiMehr lesen

Gregor Joseph Werner (1691 – 1766) war Schüler des Vize-Hofkapellmeisters Antonio Caldara in Wien und wurde 1728 Hofkapellmeister in Eisenstadt bei Fürst Nicolaus Eszterházy. Werner, bekannt für seine kontrapunktischen Fähigkeiten, schrieb u.a. Oratorien, welche in der Karwoche in der Chorfrauenkirche am heiligen Grabe aufgeführt wurden, Kantaten, Messen, Vespern, Kirchensonaten sowie Klavier- und Orgelkonzerte für Eisenstadt als auch Opern. 1761 löste ihn Haydn bei den Opern, Schauspiel- und Kammerkonzerten in Schloss Eszterházy ab. Unter Werners 420 erhaltenen Kompositionen finden sich nur vier gedruckte Werke, zwei vergnügliche „Tafelstücke“, eine Sammlung von sechs Symphonien und der „Neue und sehr curios musicalische Instrumentalkalender“ (Augsburg 1748).

Aus dem großen Schatz der nur handschriftlich überlieferten Werke hat der Organist Lajos Rovatkay, ehemals Leiter des Studios für Alte Musik an der Hochschule Hannover und Gründer (1981) und Leiter des Barockorchesters „Capella Agostino Steffani“ (seit 1996 „Hannoversche Hofkapelle“), der sich schwerpunktmäßig mit Werner befasst hat, je sechs Salve Reginas und Pastorellas für diese CD eingespielt, die strenge Kontrapunktik eingebettet in volkstümliche Figuren in den weihnachtlichen vokalen Salve Reginas und instrumentalen Pastorellen hören lässt. Werners Musik bezaubert gerade auch durch die virtuosen Orgelsoli der Pastorellen, die Lajos Rovatkay klar zeichnend spielt, so dass die CD großes Hörvergnügen bereitet.

Das erprobte Vokalensemble Magdalena Harer, Johannes Euler, Georg Poplutz und Markus Flaig bringen die kurzen Sätze der Salve Reginas je eigen zum Leuchten. Die Eszterházys müssen berechtigt stolz gewesen sein auf ihren Hofkapellmeister, sollten sie gleich qualifizierte Sänger gehabt haben. Da Werners Werke bisher kaum gedruckt wurden, ist er unterrepräsentiert geblieben. Das sollte nicht so bleiben!
Gregor Joseph Werner (1691 – 1766) war Schüler des Vize-Hofkapellmeisters Antonio Caldara in Wien und wurde 1728 Hofkapellmeister in Eisenstadt bei

Singende Kirche - Zeitschrift für katholische Kirchenmusik | Jg. 69, Heft 1 - März 2022 | Monika Fahrnberger | March 1, 2022

Das Solistenensemble bringt sich lustvoll, mit großer Musizierfreude und technisch brillant ein und wird von Rovatkay begeisternd geführt. Die Einspielung besticht durch die große Differenzierung, was Auswahl von Tempi und Klangfarben angeht.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Das Solistenensemble bringt sich lustvoll, mit großer Musizierfreude und technisch brillant ein und wird von Rovatkay begeisternd geführt. Die Einspielung besticht durch die große Differenzierung, was Auswahl von Tempi und Klangfarben angeht.

Fono Forum
Fono Forum | Februar 2022 | Susanne Benda | February 1, 2022

Joseph Haydn hat sechs Fugen seines Amtsvorgängers als Hofkapellmeister des Fürsten Esterhazy herausgegeben und mit der Widmung "Aus besondererMehr lesen

Joseph Haydn hat sechs Fugen seines Amtsvorgängers als Hofkapellmeister des Fürsten Esterhazy herausgegeben und mit der Widmung "Aus besonderer Achtung gegen diesen berühmten Meister" versehen, aber genutzt hat es dem 1693 in Ybbs an der Donau geborenen und 1766 in Eisenstadt verstorbenen Gregor Joseph Werner nicht: Im Gegensatz zu Haydn, den er gerne despektierlich als "Gsanglmacher" abkanzelte, hat Werner seinen Ruhm rasch eingebüßt, und wenn jetzt Lajos Rovatkay mit dem Ensemble La Festa musicale einige "Salve Regina"-Vertonungen sowie etliche jener Pastorellas herausbringt, die Werner für die Weihnachtszeit komponierte, dann kommt das heute der Exhumierung eines Vergessenen gleich.

Die Mühe hat sich allerdings gelohnt: Diese in Tempi, Dynamik, Artikulation und Klangfarben hochdifferenziert musizierte und gesungene Aufnahme wirft die Frage auf, warum man einen so ungewöhnlichen Komponisten aus dem Blick verlieren konnte (und ob es nicht lohnen würde, sich einmal auch seiner 50 Messen und 20 Oratorien anzunehmen).

Zu Lebzeiten genoss Werner trotz des kirchenmusikalischen Schwerpunkts in seinem Schaffen vor allem wegen seiner humorvollen Werke große Popularität, darunter "Zwey neue und extralustige musikalische Tafel-Stücke" sowie der "Neue und sehr curios musikalische Instrumental-Kalender" der die einzelnen Monate musikalisch charakterisiert. Augenzwinkern spürt man aber auch, wenn in den Pastorellas volkstümlicher, oft derber Ton und die Künstlichkeit der Concerto-Form aufeinandertreffen. Diese stilistisch heterogenen Instrumentalwerke des übrigens ziemlich hochbegabten Kontrapunktikers als experimentell zu bezeichnen, ist fast noch untertrieben. Ihn zu entdecken, macht hier richtig Spaß.
Joseph Haydn hat sechs Fugen seines Amtsvorgängers als Hofkapellmeister des Fürsten Esterhazy herausgegeben und mit der Widmung "Aus besonderer

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Bayerischer Rundfunk | 16.01.2022, "Tafel-Confect" | Volker Sellmann | January 16, 2022

la festa musicale musiziert nach allen Regeln historischer Aufführungspraxis, entführt schwungvoll in die Zeit von Puder und Perücken und lässt die zuweilen dann doch etwas konventionell gestrickten Partituren Werners farbenreich aufleuchten.Mehr lesen

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la festa musicale musiziert nach allen Regeln historischer Aufführungspraxis, entführt schwungvoll in die Zeit von Puder und Perücken und lässt die zuweilen dann doch etwas konventionell gestrickten Partituren Werners farbenreich aufleuchten.

Kulturspiegel
Kulturspiegel | 17.12.2021 | Thomas Schmoll | December 17, 2021 | source: https://www.spie... Es muss nicht immer Bach sein
Klassische Weihnachtsmusik

Seine [Werners] expressive Tonsprache, in geistlichen Werken unabdingbar, ist ein beachtlicher Mix zwischen Hochbarock und der Suche nach neuen Wegen. Beeindruckend ist die einfallsreiche Stimmführung der Violinen. Dass Haydn von Werner gelernt hat, ist hörbar. Herausgehoben werden muss die Sopranistin Magdalene Harer. Ihre Stimme passt bestens zum Spätbarock.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Seine [Werners] expressive Tonsprache, in geistlichen Werken unabdingbar, ist ein beachtlicher Mix zwischen Hochbarock und der Suche nach neuen Wegen. Beeindruckend ist die einfallsreiche Stimmführung der Violinen. Dass Haydn von Werner gelernt hat, ist hörbar. Herausgehoben werden muss die Sopranistin Magdalene Harer. Ihre Stimme passt bestens zum Spätbarock.

De Gelderlander | 08-12-21 | Maarten-Jan Dongelmans | December 8, 2021 Half om half kerstalbum geeft markante durfal verrukkelijke upgrading

Werner: hij is geen Haydn en geen Mozart maar gewoon zichzelf. Een componist die wortelt in de late barok en op gezette tijden als een echte durfal vooruitblikt op de vroege romantiek.<br /> <br /> Tijd voor een upgrading dus van de markante voorloper van de Weense Klassieken. Met deze verrukkelijke en verrassende cd is de eerste stap gezet.Mehr lesen

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Werner: hij is geen Haydn en geen Mozart maar gewoon zichzelf. Een componist die wortelt in de late barok en op gezette tijden als een echte durfal vooruitblikt op de vroege romantiek.

Tijd voor een upgrading dus van de markante voorloper van de Weense Klassieken. Met deze verrukkelijke en verrassende cd is de eerste stap gezet.

Musik & Liturgie
Musik & Liturgie | 6//21 | Christian Albrecht | December 1, 2021

Eine Art pannonische Weihnachtsgala.Mehr lesen

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Eine Art pannonische Weihnachtsgala.

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Das Opernglas | Jg. 42, November 2021 | November 1, 2021

Fest steht aber, dass die auf diesem Album aufgezeichneten sechs »Salve Regina« Kompositionen und die sechs von Werner »Pastorella« bezeichneten Werke kleine Juwelen der hübschesten Art sind. [...] ln Magdalene Harer (Sopran), Johannes Euler (Countertenor), Georg Poplutz (Tenor) und Markus Flaig (Bassbariton) hat er [Lajos Rovatkay] vorzügliche Gesangssolisten für diese musikalische Pioniertat gefunden.Mehr lesen

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Fest steht aber, dass die auf diesem Album aufgezeichneten sechs »Salve Regina« Kompositionen und die sechs von Werner »Pastorella« bezeichneten Werke kleine Juwelen der hübschesten Art sind. [...] ln Magdalene Harer (Sopran), Johannes Euler (Countertenor), Georg Poplutz (Tenor) und Markus Flaig (Bassbariton) hat er [Lajos Rovatkay] vorzügliche Gesangssolisten für diese musikalische Pioniertat gefunden.

Rhein-Main Magazin | 11/21 | Sebastian Laux | November 1, 2021

Expressivität, Dramatik und alpenländische Lebensfreude: Das bislang verborgene Werk des Haydn-Vorgängers Gregor Joseph Werner steckt vollerMehr lesen

Expressivität, Dramatik und alpenländische Lebensfreude: Das bislang verborgene Werk des Haydn-Vorgängers Gregor Joseph Werner steckt voller Kontraste. Die Kompositionen sind Epochen verbindende, klingende Juwelen, die ein neues Licht auf die Wiener Klassik werfen.

Mit der vorliegenden Aufnahme knüpft la festa musicale an den überragenden Erfolg seiner ersten Veröffentlichung mit Werken von Venturini (aud. 97.775) an und widmet sich erneut hochwertigem, aber unbekanntem Repertoire: Gregor Joseph Werner (1693 – 1766).
Expressivität, Dramatik und alpenländische Lebensfreude: Das bislang verborgene Werk des Haydn-Vorgängers Gregor Joseph Werner steckt voller

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SWR | SWR2 Alte Musik, 3. Oktober 2021, 16:05 Uhr | Bettina Winkler | October 3, 2021 BROADCAST: Neue CDs

Eine runde Produktion, stimmungsvoll und klangschön – und vielleicht sogar schon ein Geschenk-Tipp für das nicht mehr allzu ferne Weihnachtsfest?Mehr lesen

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www.pizzicato.lu | 02/10/2021 | Uwe Krusch | October 2, 2021 | source: https://www.pizz... Bindeglied zwischen Caldara und Haydn

So wie in der Biologie Bindeglieder die evolutionäre Entwicklung belegen, kann auch in Gregor Joseph Werner ein Bindeglied zwischen Antonio CaldaraMehr lesen

So wie in der Biologie Bindeglieder die evolutionäre Entwicklung belegen, kann auch in Gregor Joseph Werner ein Bindeglied zwischen Antonio Caldara und Joseph Haydn gesehen werden. Als Schüler von Caldara und Vorgänger von Joseph Haydn in Eisenstadt am Hofe der Esterhazys und vermutlich auch sein Inspirator in manchen Dingen war Gregor Joseph Werner fest in der kontrapunktischen Tradition seiner Vorgänger verankert und begründete mit seinem Stil zugleich den Weg zur Wiener Klassik. In diesem Umfeld wurde seine Bedeutung vergessen und ist neu zu beleuchten.

Da er für sein sakral musikalisches Schaffen bekannt ist, werden hier sechs seiner rund 60 Salve Regina Vertonungen sowie sechs instrumentale Pastorella Vertonungen vorgestellt. Eine Vertiefung in die immer wieder variierenden Muster und Gestaltungen erlauben die Lektüre des von Lajos Rovatkay, Spezialist für diesen Komponisten, informativ verfassten Textes und das Hören der CD.

Rovatkay ist als Organist bei den Pastorellas und allgemein als Dirigent die treibende Kraft bei dieser Einspielung. Unterstützt wird er vom Ensemble La festa musicale. Die Musiker pflegen einen unprätentiösen Spielstil, der die historisch informierte Spielart intensiv, aber nicht aufdringlich zu Gehör bringt. Eleganz und Feinheit stehen vor großer Geste. Dabei sind die technischen Anforderungen auch nicht zu unterschätzen, die souverän gelöst werden.

Abgerundet wird dieser akustische Blick auf Gregor Joseph Werner durch die vorzüglich besetzten Gesangsstimmen. Die oftmals kleinformatigen Sätze lassen keine große Zeit, damit die Gesangsstimmen sich groß entfalten können. Aber auch so wird deutlich, dass die Stimmen gut miteinander harmonieren und jeder seinen Part sauber artikulierend gestalten und alle ihre Stimme mit gestalterischen Mitteln führen. Ein Lapsus hat sich im Salve Regina III/130 eingeschlichen. Die ersten beiden Sätze werden nicht wie angegeben gesungen. Der Countertenor wars, nicht die Sopranistin.


Just as in biology links prove evolutionary development, a link between Antonio Caldara and Joseph Haydn can also be seen in Gregor Joseph Werner. As a pupil of Caldara and predecessor of Joseph Haydn in Eisenstadt at the court of the Esterhazys, and presumably also his inspirer in some respects, Gregor Joseph Werner was firmly anchored in the contrapuntal tradition of his predecessors and at the same time established with his style the path to Viennese Classicism. In this environment, his importance has been forgotten and needs to be re-examined.

Six of his approximately 60 Salve Regina settings are presented here, as well as six instrumental Pastorella settings. A more in-depth look at the ever-varying patterns and designs is made possible by reading the informative text written by Lajos Rovatkay, a specialist on this composer, and by listening to the CD.

Rovatkay, as organist in the Pastorellas and as conductor in general, is the driving force behind this recording. He is supported by the ensemble La festa musicale. The musicians maintain an unpretentious style of playing that brings the music intensely but not obtrusively to the ear. Elegance and subtlety take precedence over grand gesture. At the same time, the technical demands should not be underestimated, which are solved with aplomb.

This view of Gregor Joseph Werner is rounded off by the exquisitely cast singing voices. The often small-format movements do not allow much time for the singing voices to unfold in a big way. But even so, it is clear that the voices harmonize well with each other, each articulating his part cleanly and all leading their voices with creative means. A lapse has crept into the Salve Regina III/130. The first two movements are not sung as indicated. In reality, it is the countertenor, not the soprano.
So wie in der Biologie Bindeglieder die evolutionäre Entwicklung belegen, kann auch in Gregor Joseph Werner ein Bindeglied zwischen Antonio Caldara

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