Ihre Suchergebnisse (9960 gefunden)

Ensemble - Magazin für Kammermusik

Rezension Ensemble - Magazin für Kammermusik 1/2004 | Robert Nemecek | January 1, 2004 Naturgeist

Der CD-Titel ist etwas irreführend: Eigentlich sind nur zwei der insgesamt 23...
Audio

Rezension Audio 3/2004 | Lothar Brandt | March 1, 2004 SACD-TIPP:

Grandiose Aufnahme aus einer Kirche, garniert mit Zugaben von Barber, Zabel, Strauss. Fünf- und zweikanalig ein ultradynamischer Genuss. Hybrid.
Pizzicato

Rezension Pizzicato 2/2004 | Rémy Franck | February 1, 2004 Der französische Saxophonist Dominique Tassot – er unterrichtet in...

Der französische Saxophonist Dominique Tassot – er unterrichtet in Mézières-Charleville – spielt auf dieser thematisch wohlgeformten CD die Saxophon-Konzerte von Henri Tomasi und Marius Constant, ‚Légende’ von André Caplet, ‚Fantasie-Caprice’ von Jean Absil und die ‚Rhapsodie’ von Claude Debussy. Das ist ein wichtiges Repertoire, das zum Teil noch nie auf einer CD zu hören war und in tadellosen Interpretationen vorgelegt wird. Da ist kein Platz für Eitelkeiten, falsche Gesten, Prätentiöses, nur das Wesentliche zählt, und es gelingt. Dies mag zuerst am authentischen Saxophonspiel Tassots liegen, aber gewiss auch an den Stimmungen, die Manfred Neuman aus dem Münchner Rundfunkorchester hervorlockt. Zudem wurde das Saxophon in eine für mich geradezu optimale Balance mit dem Orchester gebracht.
Fono Forum

Rezension Fono Forum 2/2004 | Svenja Klaucke | February 1, 2004 Rehabilitation?

Im Jazz hat es längst die unterschiedlichsten Belastungsproben bestanden, von den romantischen Gedankengängen eines Stan Getz bis zu den bruitistischen Zerlegungen von Peter Brötzmann. In der Klassik hingegen spielt das Saxophon eine merkwürdig traurige Rolle. Denn wenn nicht gerade Blues, Rag und Foxtrott unter den Orchestersatz gemischt wurden, war das Saxophon so ziemlich verloren. Auf Dauer reichten da weder die Klangfarben-Veredelungen noch eine lyrische Geschmeidigkeit aus, die besonders in Frankreich dem Saxophon von einer durchaus prominenten Komponistenschar anvertraut worden war.
Fünf Werke aus dem 20. Jahrhundert hat jetzt Altsaxophonist Dominque Tassot ausgewählt, um für ein wenig Wiedergutmachung zu sorgen. Wobei Tassot bis auf Debussys Rhapsodie gleich vier Weltersteinspielungen bietet. Doch so weit gespannt diese Chronologie des Saxophon-Spiels ist, so ist der Ausdrucksradius eindimensional und auf Dauer kaum aufregend. Denn was André Caplets „Légende“ von 1903 und die jüngste Komposition von Jean Absil („Fantaisie-Caprice“ von 1971) zusammenhält, trifft nahezu auf alle anderen Stücke zu. Arabeske Nobelesse, rhythmische Gebilde aus Varieté und Jazz, poetische Schmiegsamkeit und diese für das Saxophon typische Pierrot-Haltung sind in unterschiedlichen Portionen und Proportionen verteilt. Allein Debussys schwül-orientalische Rhapsodie sorgt hier für einen künstlerischen Eigenwert des Saxophons, das bei Dominique Tassot mit vollem, runden Ton glänzen und überaus charmant sein kann.

Suche in...

...