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De Gelderlander

Rezension De Gelderlander 28-05-16 | Maarten-Jan Dongelmans | May 28, 2016 Klassiek: Warmbloedige expressie die je onder de huid kruipt

Dit jaar is het een eeuw geleden dat Max Reger (1873-1916) overleed. Een van de origineelste uitgaven in dit kader is zonder meer de nieuwe cd van het Duitse kwaliteitslabel Audite. [...] deze doorgewinterde altviolist [Roland Glassl] weet als geen ander hoe je muzikaal raffinement kunt weergeven in klank en kleur.
De Gelderlander

Rezension De Gelderlander 14 okt. 2017 | Maarten-Jan Dongelmans | October 14, 2017 Klassieke helderheid bij het Swiss Piano Trio

Een ander aantrekkelijk aspect vormt de organische eenheid van het musiceren. Het Swiss Piano Trio is als geen ander ensemble in staat homogeniteit in klank en timing met hoofdletters te schrijven. [...] Het Swiss Piano Trio pakt alle kansen en presenteert een triomfantelijke interpretatie.
De Gelderlander

Rezension De Gelderlander 15-07-17 | Maarten-Jan Dongelmans | July 15, 2017 Belangwekkende wereldpremière met het echtpaar Schneiderhan

De sopraan opent met declamatorische inzetten en trekt meteen alle aandacht. Wat een krachtige, expressieve stem. In de loop van het Magnificat biedt haar strijkende echtgenoot steeds meer tegenwicht. [...] Indrukwekkend stuk, deze 'lofzang van Maria' van de Zwitser Martin. Onbegrijpelijk dat we een halve eeuw op een geluidsdrager met de wereldpremière hebben moeten wachten.
Mitteldeutscher Rundfunk

Rezension Mitteldeutscher Rundfunk MDR Kultur | 23.11.2017 | Dr. Dieter David Scholz | November 23, 2017 BROADCAST

Beim diesjährigen Weimarer Kunstfest hat Kirill Karabits das Werk auf der Suche nach dem musikalischen Erbe der kommunistischen Epoche ausgegraben und aufgeführt. Beim Label Audite ist es jetzt in hervorragender technischer Qualität eingespielt worden. Die von Lust am Radau wie von Partiturtreue und spieltechnischer Präzision geprägte Einspielung ist von mitreißender Dynamik und Wucht. Man darf von einer Referenzaufnahme sprechen.
http://operalounge.de

Rezension http://operalounge.de 01.12.1017 | Daniel Hauser | December 1, 2017 Schostakowitsch, Tschaikowsky und Prokofjew bei Audite, Sony und Melodya

Sergei Prokofjews Kantate zum 20. Jahrestag der Oktoberrevolution. Hundert Jahre Oktoberrevolution. Fast dreißig Jahre nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion muss das große Spektakel ausbleiben. Anders sah dies freilich zu Zeiten Stalins aus, der das Sowjetimperium zwischen Ende der 1920er Jahre und 1953 beherrschte – oder vielmehr terrorisierte. Zum 1937 anstehenden 20. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution (wie sie seinerzeit offiziell genannt wurde) komponierte niemand Geringerer als Sergei Prokofjew, zweifelsohne alles andere als ein Stalinist, eine Kantate für Sprecher, zwei vierstimmige gemischte Chöre, Akkordeon-, Blechbläser- und Schlagzeug-Ensemble und Orchester mit insgesamt zehn Sätzen. Ganze zwei Jahre dauerte die Arbeit an dem propagandistischen Werk, das dann freilich zum Jubiläumstag gar nicht zur Aufführung gelangte – Prokofjew war in Ungnade gefallen (offiziell wurde das Spektakel wegen „linksradikaler Abweichung und Vulgarität“ abgesagt). Ein riesiges Konzert auf dem Roten Platz in Moskau mit 500 Musikern und Sängern hätte die Feierlichkeiten am 7. November (julianisch 25. Oktober) 1937 krönen sollen. Für die Textauswahl war der seinerzeit in Paris lebende Philosoph und Musikwissenschaftler Pjotr Swutschinski zuständig. Freilich hätte man durchaus sarkastische Töne heraushören können, die Prokofjew auf dem Höhepunkt des Großen Terrors zum Verhängnis werden hätten können. Tatsächlich sollte es noch beinahe drei Jahrzehnte dauern, ehe die Kantate doch noch erklang, lange nach dem am gleichen Tag erfolgten Tode Stalins und des Komponisten. 1966 brachte sie der berühmte sowjetische Dirigent Kirill Kondraschin zur Uraufführung, allerdings in bearbeiteter Form (eine Einspielung erfolgte im Jahr darauf). Die beiden Sätze mit Stalin-Bezug (Nr. 8 und 10) wurden gestrichen, dafür am Ende der zweite Satz wiederholt. Stehen blieben die Texte von Marx, Engels und Lenin. In seiner Urfassung konnte man das Werk erst 1992, ironischerweise kurz nach dem Ende der UdSSR, in London unter Neeme Järvi hören.

Nun also, zum 100. Jubiläum, besorgt mit dem Ukrainer Kirill Karabits ein weiterer renommierter Dirigent der jüngeren Generation eine Neueinspielung dieses zumindest problematischen Werkes im Zuge des Kunstfestes Weimar (Audite 97.754). Ihm zur Seite stehen der Ernst Senff Chor Berlin, die Staatskapelle Weimar und Mitglieder des Luftwaffenmusikkorps Erfurt. Es wurde also gewissermaßen alles in Gang gesetzt, um diesem wenig bekannten Werk eine neue Chance zu verschaffen und seinem künstlerischen Wert auf den Grund zu gehen. Vom Sturm auf das Winterpalais des Zaren über Lenins Tod bis hin zur Verabschiedung einer neuen Verfassung durch Stalin zieht sich das episch angelegte Opus. Dass es sich um eine Live-Aufnahme handelt, kann man gelegentlichen Publikumsgeräuschen entnehmen. Ansonsten ist der Klang ausgezeichnet eingefangen worden. Inwieweit der deutsche Chor den russischen Texten gerecht wird, müsste indes ein Muttersprachler beurteilen. Hervorgehoben werden sollte, dass die gerade erst im August erfolgte Aufführung bereits jetzt, im November, pünktlich zum 100. Jubiläum, auf CD erscheint.

Vergleicht man die Neuaufnahme mit der 50 Jahre alten unter Kondraschin (Melodija), fallen in den vergleichbaren Sätzen (damals entfielen ja derer zwei) die sehr ähnlichen, teilweise bis auf die Sekunde identischen Spielzeiten auf. Hat sich Karabits an Kondraschin orientiert? In einigen wenigen Abschnitten lässt dieser sich ein klein wenig mehr Zeit, so in der Zwischenmusik des dritten Satzes und beim Sieg der Revolution im siebten Satz. Dies allein ist freilich kein Qualitätsmerkmal. Dass die Moskauer Philharmoniker und der Staatliche Jurlow-Chor zu Breschnews Zeiten noch idiomatischer agieren als die gleichwohl sehr engagierten deutschen Kräfte, liegt auf der Hand. Besonders während des Revolutionssatzes (Nr. 6) geht Karabits gleichwohl aufs Ganze. Die ihm innewohnende Brutalität wird durch schrille Glocken und Sirenen und mörderische Maschinengewehrschüsse unterstrichen. Als Krönung des Ganzen dann noch ein Sprecher mit Megaphon, der die Stimme Lenins verkörpert. Karabits ließ es sich nicht nehmen, dies selbst zu übernehmen. Der dramatische Höhepunkt des Werkes darf hier verortet werden. Nach dem triumphalen Sieg sodann pathetisch verklärend der im achten Satz erfolgende Eid. Die an vorletzter Stelle placierte, rein instrumentale, etwa sechsminütige sogenannte Sinfonie könnte aus einer derselben des Komponisten stammen. Zuletzt die von Stalin auf den Weg gebrachte Verfassung, die diesen Namen kaum verdiente und in der alten Sowjetaufnahme auch gestrichen wurde. Naturgemäß erreicht das Pathos im Finale seinen Höhepunkt. Schwere Kost, die man sich allenfalls anlässlich allfälliger Jubiläen antun sollte. [...]
www.opusklassiek.nl

Rezension www.opusklassiek.nl december 2017 | Aart van der Wal | December 1, 2017 De door het Duitse label Audite uitgebrachte originele radiobanden (tot dan...

De door het Duitse label Audite uitgebrachte originele radiobanden (tot dan waren er alleen slecht klinkende privébanden van in omloop) van het concert dat Wilhelm Furtwängler op 26 augustus 1953 in Luzern in het kader van de daar gehouden jaarlijkse Festspiele dirigeerde, zal - in ieder geval qua klank - voor menige verzamelaar een ware verrassing zijn.
Fono Forum

Rezension Fono Forum Januar 2018 | Gregor Willmes | January 1, 2018 KRITIKER-UMFRAGE 2017

Welche fünf CDs haben Sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt? Das haben wir wie in jedem Jahr unsere Rezensenten gefragt, die das Geschehen auf dem Plattenmarkt intensiv verfolgen, So sind 21 ganz subjektive Hitlisten entstanden, bei denen jeder Autor sein Spezialgebiet in den Mittelpunkt gestellt hat.

Diese historischen Aufnahmen (1962-1973) belegen einmal mehr, dass Bolet mit seiner kantablen und gleichzeitig durchdachten wie emotional fesselnden Klavierkunst zu den großen Pianisten des 20. Jahrhunderts zu zählen ist.
Fono Forum

Rezension Fono Forum Januar 2018 | Michael Kube | January 1, 2018 KRITIKER-UMFRAGE 2017

Welche fünf CDs haben Sie im vergangenen Jahr am meisten beeindruckt? Das haben wir wie in jedem Jahr unsere Rezensenten gefragt, die das Geschehen auf dem Plattenmarkt intensiv verfolgen, So sind 21 ganz subjektive Hitlisten entstanden, bei denen jeder Autor sein Spezialgebiet in den Mittelpunkt gestellt hat.

Von wegen Randrepertoire. Das fulminante Berliner Thibaud Trio macht mit seiner Spiellaune diese Musik ganz groß.
Fono Forum

Rezension Fono Forum Januar 2018 | Marcus Stäbler | January 1, 2018 Die Gesamtaufnahme aller Beethoven-Streichquartette war für das Quartetto di...

Die Gesamtaufnahme aller Beethoven-Streichquartette war für das Quartetto di Cremona mehr als ein musikalisches Anliegen. "Wir möchten zeigen, dass so ein großes Projekt auch 40 Jahre nach dem Quartetto Italiano bei uns noch möglich ist. Dass Kultur und Musik in Italien immer noch am Leben sind", sagte der Bratscher Simone Gramaglia vor vier Jahren im FONO FORUM (FF 12/13).

In der Tat präsentiert sich das Quartetto di Cremona im Beethoven-Zyklus als hervorragender Botschafter der italienischen Quartett-Kultur und untermauert zugleich seine eigene Position als Ensemble der internationalen Spitzenklasse. Mit einem hohen interpretatorischen Niveau, das auch die achte und letzte Folge prägt.

Sie vereint das mittlere Quartett op. 74 mit dem Quartett op. 18/3, das von manchen Formationen vielleicht einen Tick zu leicht und verspielt genommen wird. Dagegen geben die italienischen Streicher dem Stück etwas mehr Gewicht als oft üblich und finden auch hier, wie bei allen ihrer Beethoven-Interpretationen, einen eigenen Zugang. Der manifestiert sich etwa in den Akzenten im Kopfsatz, die sie schon ziemlich rau herausschießen lassen und in den Achtelfiguren gleich zu Beginn, die nicht als bloßes Beiwerk erklingen, sondern mit einer starken Ausdrucksenergie aufgeladen sind.

Dieses expressive Spiel gehört zu den Markenzeichen des Ensembles und beseelt etwa das Andante con moto mit einem innigen Sotto-Voce-Gesang, während im Finale die spritzige Virtuosität der vier Italiener aufblitzt. Mit ihrem lebendigen Zugriff schärfen sie die Charaktere von Beethovens Musik. Auch im Es-Dur-Quartett op. 74, in dem sie etwa den Kontrast aus neckischen Pizzicati – die dem Stück seinen Beinamen "Harfenquartett" beschert haben – und gestrichenen Sforzati herausstellen. Oder im Presto, dessen Oktavmotiv sie kantig in die Saiten meißeln, bevor ein facettenreicher Variationssatz die SACD und das ganze Projekt beschließt.
Süddeutsche Zeitung

Rezension Süddeutsche Zeitung 11. Dezember 2017 | Wolfgang Schreiber | December 11, 2017 Debatten in Tönen

Die Aufnahmesitzungen im Sender RIAS Berlin 1962-73 offenbaren [...] viel musikalische Substanz, Noblesse [...] Bolet spielte Liszt-Etüden und die poetischen Kühnheiten von Liszts ersten "Années de Pèlerinage", dazu Chopin und Debussy, mit einer so mitreißenden Grandezza [...]

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