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Fono Forum

Rezension Fono Forum November 2022 | November 1, 2022 Musik des französischen Impressionismus und Postimpressionismus sowie Werke von...

Musik des französischen Impressionismus und Postimpressionismus sowie Werke von Hindemith, Rota oder Rodrigo aus dieser Epoche stehen wenigen Eigentranskriptionen von Musik des 18. Jahrhunderts gegenüber: kein wirklich umfassender Blick auf die Harfenmusik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Musik aber, die den Interessen und Neigungen der Solistin nahesteht – gerade im Bereich der französischen Musik, in der die Einspielungen vorbildlich sind. Das wirklich Besondere aber gerade der unterschiedlichen Stilrichtungen bleibt unklar im Hintergrund.
Das Orchester

Rezension Das Orchester 10/22 | October 1, 2022 Es war im deutschen Musikleben eine Binsenweisheit, dass es für das Cello...

Coppey agiert souverän, lässt sich trotz der Anwesenheit des großen Orchesters nicht zu permanentem Forte-Spiel verleiten, sondern balanciert vielfältig die Volumen aus [...], führt [...] das immer wieder stark ausgeprägte Laufwerk seines Parts mit sicherer Virtuosität und Vitalität aus, die dialoghaften Passagen erklingen vollendet.
Nationaal Orgelmuseum

Rezension Nationaal Orgelmuseum Oktober 2022 | October 15, 2022 Kerkmuziek

Het spel van Ann-Helena Schlüter is van grote klasse, die met grote zeggingskracht en muzikale inzet speelt en blijk geeft, op deze aanbevelenswaardige uitgave, tot grote prestaties te komen.
Crescendo Magazine

Rezension Crescendo Magazine 22 octobre 2022 | December 2, -1 Rafael Kubelík en concert à Lucerne

Rafael Kubelík ne donne pas dans le rouleau compresseur de grands effets orchestraux et sa direction à la puissance d’un éclair qui galvanise les musiciens, on lui sait ainsi gré de ménager la mobilité de la masse orchestrale et une virtuosité précise et altière. Les pupitres de l’orchestre sont galvanisés et chauffés à blanc.
Neue Musikzeitung

Rezension Neue Musikzeitung 28. Oktober 2022 | October 28, 2022 HörBar

Die Werke wie auch ihre Interpretation machen einen Komponisten lebendig, der es in der norddeutschen Tiefebene verstand, die europäischen Stile seiner Zeit gegeneinander und miteinander zu denken.
Orgelportal

Rezension Orgelportal 28. OKTOBER 2022 | October 28, 2022 Review der neuen Doppel-CD | CD des Monats Oktober 2022

Anna-Victoria Baltrusch bietet mit dem vorliegenden Doppel-CD-Album die höchst willkommene Ergänzung ihres Liszt-Kompendiums, das sie mit der Edition „Liszt – The Friend and Paragon“ (Audite CD 97.792) begonnen hat. An der grossen Hoforgel von Kuhn in Sankt Leodegar, mit ihrem unvergleichlichen Raum-Effekt von viermanualiger Emporenorgel, dem grossen Fernwerk unter dem Dach – samt den drei durchschlagenden Zungenstimmen – und dem neuen üppigen Echowerk im Altarbereich, stehen ihr auf fünf Rosenholz-Manualen und Pedal nicht weniger als sieben Manual-Abteilungen und drei Pedal-Abteilungen zur Verfügung. Das Klangspekturm reicht von den historischen barocken Geissler Registern, über die romantische „Herrlichkeit“ von Haas und Goll, zu den modernen Zutaten von Kuhn, samt der glücklichen Ergänzung – ebenfalls durch Kuhn – um das Echowerk. All das grundiert von nicht weniger als drei (bzw. vier) 32′-Registern.

Baltrusch nutzt diesen einzigartigen Klang-Kosmos mit feinsinnigem Gespür für Farben, Dramatik und Virtuosität kongenial aus. Als Repertoire dieser Doppel-CD hat sie sich nicht weniger als Liszts drei Grosswerke – „Präludium und Fuge über B-A-C-H“, die epochale „Fantasie und Fuge über „Ad nos ad salutarem undam“ und das Spätwerk „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“ – vorgenommen. Mit stupender Virtuosität und einer grossartigen Klangregie vermag die Interpretin all diesen drei orgelmusikalischen „Achttausendern“ gerecht zu werden, von denen jedes einzelne Werk schon eine tüchtige Herausforderung an Spieler, Hörer und Instrument darstellt.

Besonders hervorzuheben sind die grossen Spannungsbögen, die die Interpretin sowohl im „Ad nos“ wie auch im „B-A-C-H“ zu zeichnen vermag, damit der Gesamtzusammenhang des, sich in zahlreiche Unter-Ideen verästelnden Flusses nicht verloren geht. Interessanterweise nimmt sie beim Ersteren einige Stellen der Klavierfassungen Liszts mit hinein, was dem Ganzen sehr zugute kommt. Berührend etwa der mystische Mittelteil in der Prophetenfantasie; unmittelbar klanglich physisch „angreifend“ dagegen beispielsweise der Dialog der Fanfaren (Tuba mirabilis im Altarwerk gegen die grosse Orgel).

Für mich als „Höhepunkt“ der CD – wenn man dann eine grandiose Leistung überhaupt noch zu steigern vermag, ist ihre eigene Orgelfassung von Liszts „Totentanz“, einer zwölfteiligen Paraphrase über das „Dies irae“, die in ihrer Perfektion nur darauf hoffen lässt, dass die Interpretin ihre Transkription auch als Notenausgabe veröffentlichen wird – eine willkommene Bereicherung des Liszt-Repertoires und in der Wirkung quasi ein vollkommen genuines „Orgelstück“ – als sei es der Hoforgel und der Organistin auf den Leib geschrieben.

Fazit: eine der besten CD-Neuerscheinungen des Jahres 2022!
Piano News

Rezension Piano News 6|2022 November / Dezember | November 1, 2022 Die "Bilder einer Ausstellung" von Modest Mussorgsky sind immer noch so etwas...

Indem Jimin Oh-Havenith sich für ein moderates Tempo entscheidet, gelingt ihr ein entschlossener Gang über hölzernem Promenadenboden. Sogar wenn die Szenen turbulent werden, bleibt sie diszipliniert, sodass sie die Dramaturgie (ohne Schwächen) deutlich konturieren kann. Menschliche Nähe und Empathie zu diesem Klaviermonument bleibt bei ihrer Herangehensweise gewahrt.

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