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Rezension www.amazon.de 5. April 2017 | April 5, 2017 Great New Swiss Players

This is a rare recording of the German Frank by a superb Swiss Trio. I have never heard these trios before and recommend them as delightful to hear and come back to several times. They are stimulating and are a strong addition to the many other more famous trios. The Swiss play impeccably with feeling.
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Rezension www.amazon.de 21. Februar 2015 | February 21, 2015 "Enthüllet den Gral!" – Furtwänglers letzte Neunte

Nachdem Audite mit seiner Edition von Furtwänglers Live-Rias-Aufnahmen (2009) bei mir gemischte Gefühle hinterlassen hatte, war ich eher skeptisch, ob es dem Label gelingen würde, das Luzerner Furtwängler-Konzert vom 22. August 1954 klanglich zu stemmen. Schließlich hatte Tahra (2008) mit seiner Super Audio CD bereits eine überzeugende Bearbeitung vorgelegt. Aber würde Audite diese übertreffen können?

Für die neue Veröffentlichung des legendären Konzerts, in dem Furtwängler letztmalig Beethovens Neunte leitet, spricht zunächst einmal, daß erstmals auf die Originalbänder des Schweizer Rundfunks zurückgegriffen wurde. Doch weitaus gravierender fällt das Remastering ins Gewicht. Im Vergleich zur Tahra-Ausgabe ist die neue SACD um einige Störgeräusche bereinigt worden. Das wird bereits in den ersten zwei(!) Sekunden des Kopfsatzes deutlich. Insgesamt ist der Audite-Klang deutlich besser als bei der Rias-Edition, und mit Blick auf Tahra hat die neuere SACD sogar noch an räumlicher Tiefe gewonnen.

Furtwänglers letzte Auseinandersetzung mit der neunten Sinfonie Beethovens ist eine der überragenden im Kanon seiner hinterlassenen Aufnahmen. Mehr als ein Dutzend Mitschnitte sind dokumentiert, doch drei davon stechen hervor: die energische Neunte vom März 1942 , die feierliche von der Eröffnung der Bayreuther Festspiele (1951) und der vorliegende Mitschnitt. Er ist Furtwänglers Vermächtnis. Die Interpretation spiegelt die Empfindungen eines entkräfteten Künstlers wider, dessen Glauben an die Musik einzig ungebrochen ist. Drei Monate nach der Aufführung wird der des Lebens müde Furtwängler an den Folgen einer Lungenentzündung sterben.

So ist diese letzte Neunte des großen Romantikers ein finales Bekenntnis dafür, was Musik ihm bedeutete. In seinen Augen war sie universell, humanistisch und ideell. Das Konzert erinnert mich daher an Wagners Parsifal. "Enthüllet den Gral!", heißt es dort. Und plötzlich sind da nur noch das Heiligtum, die Menschen und der reine Glaube, der sie verbindet. Diesen Moment erschafft Furtwängler hier ein letztes Mal. Er enthüllt den Gral – vielleicht wahrhaftiger und natürlicher und einzigartiger als jemals zuvor. Die klanglich großartig remasterte SACD von Audite legt über das Live-Ereignis Zeugnis ab.

(Das Begleitheft ist in deutscher, englischer und französischer Sprache.)
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Rezension www.amazon.de 26. Mai 2012 | May 26, 2012 Ein Geheimtipp

Unter den vielen Aufnahmen der Winterreise mit Dietrich Fischer-Dieskau nehmen seine drei frühen Radio-Aufnahmen einen Sonderplatz ein - lange nicht erhältlich, aufnahmetechnisch (natürlich) nicht auf dem Niveau seiner Studio-Einspielungen, von ihm selbst als Jugendsünden geschmäht, entwickeln sie sich in den letzten Jahren zunehmend zum Geheimtipp. Diese hier - eine Kölner Aufnahme von 1952 mit Hermann Reutter als Begleiter - ist dabei mein Favorit:

Der 27-jährige Sänger hat gegenüber seiner ersten Aufnahme von 1948 deutlich an Reife gewonnen, die Interpretation ist gefestigt, ausdrucksstark, aber nicht überinterpretiert. Vor allem aber hört man hier die Stimme des jungen Sängers - männlich, kraftvoll, mit mehr Resonanz in der Tiefe als in seinen späteren, bewusst schlank geführten Aufnahmen.

Der Klang der Aufnahme ist trocken, aber nicht dumpf, mit wenig Grundrauschen, was dem Liedgesang ebenfalls entgegenkommt. Auch ein Vorteil gegenüber der scheppernden, stark rauschenden '48er Aufnahme.

Wenn Fischer-Dieskau seine frühen Aufnahmen später als "kitschig" abqualifiziert hat, trifft das allenfalls auf die Begleitung zu: Reutter spielt recht süßlich und mit viel Pedal. Einige Fehler (z. B. in Nr. 22, Mut) hätte man in einer kommerziellen Aufnahme sicher noch beseitigt. Insgesamt ist er dem Sänger nicht wirklich ebenbürtig, aber auch nicht störend – eben "nur" ein Begleiter, kein Partner wie Moore, Demus oder gar Brendel.
Rondo

Rezension Rondo 2/2024 (April/Mai 2024) | March 22, 2024 Unterm Strich

Für "klassische" Bläserquintette gibt es nicht viel Originalliteratur. So...
Rondo

Rezension Rondo 2/2024 (April/Mai 2024) | March 22, 2024 Blind gehört – Jan Vogler: „Rostropowitsch greift rein!“

"Das Stück spiele ich nicht. [...] Es ist aber berühmt. Und wird hier von einem sehr guten Cellisten gespielt. [...] 1949, sagen Sie? Dafür klingt die Aufnahme sehr gut. [...] Der stählerne Ton immerhin, den wir hier hören, könnte auf Paul Tortelier hindeuten. [...] Eine ganz tolle Persönlichkeit, muss ich sagen."
Diapason

Rezension Diapason N° 732 - Avril 2024 | April 1, 2024 Un style nouveau

Sept interprétations, issues de quatre concerts donnés à Lucerne par Herbert von Karajan entre 1952 et 1957, apportent un éclairage passionnant sur la mue de l'illustre chef autrichien

Sur près de six décennies d'activité, le style de direction de Herbert von Karajan n'a cessé d'évoluer, sans que ses principales caractéristiques ne se soient métamorphosées en un jour. C’est un pari audacieux que fit le producteur de disques Walter Legge en confiant en 1948, à ce chef austrichien – en vue sous le Troisième Reich et qui vient tout juste d'être « dénazifié » – le poste de chef permanent du Philharmonia Orchestra, fondé trois ans plus tôt pour alimenter les enregistrements en studio de His Master's Voice. Un poste qu'il quittera en 1955 pour prendre les rênes des Berliner Philharmoniker.
Le jeune chef, fougueux, toscaninien, parfois exagérément emporté des années 1930 va se transformer, la quarantaine venant, en un maître précis et rigoureux. Champion de la clarté structurelle, de la ligne intérieure, ce virtuose de la baguette à la fois énergique et souple, cultive les timbres jusqu'à l'extrême, sans verser encore dans l'excès de legato ou dans l'art du fondu-enchaîné qu'on a pu lui reprocher par la suite. C'est cette mue progressive, la naissance de ce nouveau style qu'illustrent les témoignages captés sur le vif et pour la plupart inédits que le label audite a dénichés dans les archives du festival de Lucerne. Les rencontres avec de grands solistes que trois de ces sept documents nous offrent sont toutes palpitantes de fluidité.
Karajan apporte un soutien discret et chaleureux à la pureté de diction et à la large respiration du duo formé en 1955 par Clara Haskil et Geza Anda dans le Double Concerto BWV 1061 de Bach. En 1952, avec Robert Casadesus, limpide et altier dans un Concerto n° 24 de Mozart souvent sombre et amer, c'est l'osmose, intense, habitée. Impérial mais nullement marmoréen, le violoniste Nathan Milstein déploie en 1957 dans le Concerto en ré de Brahms une ligne flamboyante, tandis que le chef cisèle des phrasés plus homogènes qu'impulsifs, tout en alliant intimisme du discours et élans traversés du grand souffle.

Tension et lumière
L'Orchestre du Festival, cependant, ne peut rivaliser avec le niveau du Philharmonia. Le chef transcende les quelques infimes carences de la formation helvète (dans les trois concertos et dans une Symphonie n° 8 de Beethoven à la puissance rythmique quasi stravinskienne), et magnifie les couleurs dionysiaques et f ruitées de la phalange londonienne (dans une « Pastorale » idéalement lumineuse er chambriste et une Symphonie n° 4 de Brahms époustouflante d'énergie, de tension dramatique).
Mais le plus précieux de ce coffret reste sans doute la Symphonie « Liturgique » de Honegger captée le 10 août 1955. Même s'il dirige l'Orchestre du Festival, Karajan n'est pas loin d'y surpasser son enregistrement à la tête des Berliner. Chef lyrique autant que symphonique, il restitue ici à I’oeuvre une dramaturgie implacable à laquelle personne ne peut littéralement échapper. Saisissante, cette vision traduit avec transparence et force la partition dans toute sa vérité et son individualité expressive.
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Rezension www.pizzicato.lu 04/04/2024 | April 4, 2024 Spannende Geschichten, erzählt von einem Bläserquintett

Das ARUNDOSquintett hat für seine zweite Einspielung drei Lieblingsstücke mit einer neuen Auftragskomposition verbunden. Die Petite suite von Claude Debussy, in der Version von Gordon Davies erstmals aufgenommen, zeigt unter Nutzung der verschiedenen Klangfarben der Bläser neben der heiteren Grundstimmung des Werkes die rhythmisch und harmonisch neuen Wege, die Debussy später noch klarer zeichnen sollte. Das neue Werk von Kevin Beavers verbindet Einflüsse beiderseits des Atlantiks mit einem das Werk durchziehenden neckischen Terzmotiv und bietet die Charaktere Charmeur, Liebhaber und Spaßvogel an.

Der eher als Filmkomponist bekannte Lalo Schifrin hat auch fünf Dutzend klassische Stücke verfasst, darunter dieses Quintett. Zu hören ist seine Version einer New Orleans Band, die bei einer Beerdigung spielt. Ein großer Klassiker ist das Werk von Carl Nielsen. Inspiriert von der Sinfonia concertante von Mozart prägte der Komponist klassische Formen in ganz eigener Art und Weise.

Nach ihrer schon sehr erfreulichen ersten Einspielung legen die fünf Musiker noch gekonnter nach. Im munteren Wechselspiel und auch Miteinander erzählen sie ihre Geschichte oder auch Saga. Dabei überspielen sie weder stimmungsaufhellende noch tiefsinnige Momente, sondern bieten jeden Satz mit Spürnase ausgelesen eloquent an. Jedes Instrument findet seinen Platz im Gefüge, seinen Solomoment und seine spezifischen Ausdrucksmöglichkeiten. Daraus entsteht ein ebenso abwechslungsreiches wie gehaltvolles Panorama der Möglichkeiten eines Bläserquintetts.


English translation:

For its second recording, the ARUNDOSquintett has combined three favorite pieces with a new commission. The Petite suite by Claude Debussy, recorded for the first time in the version by Gordon Davies, uses the different timbres of the winds to show the rhythmically and harmonically new paths that Debussy was later to chart even more clearly, alongside the cheerful mood of the work. The new work by Kevin Beavers combines influences from both sides of the Atlantic with a teasing third motif running through the work and offers the characters of charmer, lover and joker.
Lalo Schifrin, better known as a film composer, also wrote five dozen classical pieces, including this quintet. You can hear his version of a New Orleans band playing at a funeral. A great classic is the work by Carl Nielsen. Inspired by Mozart’s Sinfonia concertante, the composer shaped classical forms in his very own way.

After their already very pleasing first recording, they follow up even more skillfully. They tell their story or saga in a lively interplay and also with each other. In doing so, they neither overplay mood-lightening nor profound moments, but offer each movement eloquently and with a keen nose. Each instrument finds its place in the structure, its solo moment and its specific expressive possibilities. The result is a panorama of the possibilities of a wind quintet that is as varied as it is rich in content.
klassik.com

Rezension klassik.com 09.04.2024 | April 9, 2024 Sauber und klar

Die jungen Musiker, die gegenwärtig in Hannover und Lübeck studieren, sind rein spieltechnisch fraglos sehr begabt [...] Franz Schuberts As-Dur-Variationen op. 35 für Klavier vierhändig spielt das Duo klanglich brillant, mit vielen agogischen Drückern und Rückungen [...] In der V. und VII. Variation [...] erreichen sie eine vielversprechende Tiefe des Ausdrucks. [...] Die exzellente Aufnahmetechnik transportiert das Gespielte in größtmöglicher Transparenz und Klarheit
ET SONA - HIFI & MÚSICA

Rezension ET SONA - HIFI & MÚSICA 29.03.2024 | March 29, 2024 Cortesía de la casa Audite, reconocida firma de grabaciones de extraordinaria...

Cortesía de la casa Audite, reconocida firma de grabaciones de extraordinaria calidad, tenemos el placer de recibir para reseña esta magnífica compilación. Como se trata de la primer reseña del sello, permítanme dar un poco de información para quienes aún no conocen la casa.

Audite nace, en su forma actual, de la fusión de 2 sellos discográficos con especial atención a la grabación: Audite y Fermate. Los cuales decidieron unirse allá por el año 2000. Sus líderes, Friedrich Mauermann y Ludger Böckenhoff, ambos ingenieros de sonido, combinaron experiencia y pasión para crear algo realmente especial. Actualmente, Böckenhoff es el alma de Audite, poniendo a su disposición toda su experiencia y arte en el ámbito de la grabación musical, así como una gran pasión por publicar material de extraordinaria calidad.

Con un catálogo que abarca desde música medieval hasta la contemporánea, el amplio catálogo y la calidad de sus trabajos ha hecho de Audite, un sello altamente reconocido por melómanos y audiófilos y una referencia en la grabación, edición y producción de música clásica. Por hacernos una idea, Audite ha recibido, a la fecha, once premios ICMA (International Classical Music Awards) por sus producciones.

La producción que nos ocupa es el Volumen III de una excelente compilación del compositor Gregor Joseph Werner. En este volumen se agrupan sus Masses & Motets, es decir, se trata de un conjunto de grabaciones corales polifónicas, donde varias voces cantan a la vez con o sin acompañamiento musical instrumental. Habrá que apuntar además que, gracias a la gran experiencia y habilidad técnica de Audite, en la obra que nos ocupa lo hacen con una calidad de grabación impresionante.

Cabe mencionar que la presente grabación fue seleccionada en la prestigiosa lista I/2024 de la Asociación de Críticos de Discos Alemanes. (German Records Critics Award). Por lo que no hace falta que se fíen únicamente de lo que yo escribo en estas líneas con respecto a la misma.

La compilación contiene múltiples interpretaciones de música eclesiástica, cantada en coro y con un acompañamiento instrumental sorprendente. Se trata de un trabajo histórico de publicación y conservación de el trabajo de Werner. Para muestra, os dejo un pequeño vídeo donde se representa parte de la interpretación.
En referencia al autor, Gregor Joseph Werner fue un músico y compositor austriaco del periodo barroco, muchas veces recordado, más que por su prolífica composición, por su relación con Joseph Haydn. Lamentablemente, su obra ha caído en una etapa muy oscura, con poquísimas ediciones de su obra realizándose, por lo que el esfuerzo de Audite resulta doblemente loable.

Se encuentra disponible en formato físico en CD y como descarga digital en la página de Audite. Mi más profundo agradecimiento a Audite, que me ha facilitado el material para su escucha y disfrute. Por favor, visitar la página, ya que ofrecen, incluso, descargas gratuitas de excelente música instrumental y clásica para el deleite de todos los melómanos.

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