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Musik aus der Klosterkirche Muri

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Musik aus der Klosterkirche Muri

Die Praxis des mehrchörigen Musizierens hatte an den Emporen von San Marco in Venedig mit Giovanni Gabrieli gegen Ende des 16. Jahrhunderts einen Höhepunkt erreicht und gewann von dort aus weit über Italien hinaus stilbildenden Einfluss. Auch der oktogonale Kirchenraum der Klosterkirche Muri mitmehr

"Eine von allen Beteiligten mit viel Liebe, Engagament und höchster Professionalität gestaltete Produktion und eine unbedingte Empfehlung für jeden Musikfan, der seine Neugierde noch nicht verloren hat." (musikansich.de)

Titelliste


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Heinrich Schütz Psalmen Davids für 2 Favoritchöre, 2 Capellchöre und Basso continuo (01:16:14) Siri Karoline Thornhill | Stephanie Petitlaurent | Jürgen Ochs | Rolf Ehlers | Manuel Warwitz | Mirko Ludwig | Simon Schnorr | Kees Jan De Koning | Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Giovanni Gabrieli Sacrae Symphoniae (35:24) Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Giovanni Gabrieli Sacrae Symphoniae (35:24) Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Giovanni Gabrieli Canzoni et Sonate (25:24) Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Heinrich Schütz Psalmen Davids für 2 Favoritchöre, 2 Capellchöre und Basso continuo (01:16:14) Siri Karoline Thornhill | Stephanie Petitlaurent | Jürgen Ochs | Rolf Ehlers | Manuel Warwitz | Mirko Ludwig | Simon Schnorr | Kees Jan De Koning | Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Giovanni Gabrieli Canzoni et Sonate (25:24) Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Giovanni Gabrieli Sacrae Symphoniae (35:24) Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Heinrich Schütz Psalmen Davids für 2 Favoritchöre, 2 Capellchöre und Basso continuo (01:16:14) Siri Karoline Thornhill | Stephanie Petitlaurent | Jürgen Ochs | Rolf Ehlers | Manuel Warwitz | Mirko Ludwig | Simon Schnorr | Kees Jan De Koning | Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Giovanni Gabrieli Sacrae Symphoniae (35:24) Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Heinrich Schütz Psalmen Davids für 2 Favoritchöre, 2 Capellchöre und Basso continuo (01:16:14) Siri Karoline Thornhill | Stephanie Petitlaurent | Jürgen Ochs | Rolf Ehlers | Manuel Warwitz | Mirko Ludwig | Simon Schnorr | Kees Jan De Koning | Les Cornets Noirs | Johannes Strobl


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Kaiser Leopold I. Motetto de Septem Doloribus Beatae Mariae Virginis "Vertatur in luctum cythara nostra" W 40 (24:20) Monika Mauch | Hans Jörg Mammel | Ulrike Hofbauer | Alex Potter | Lisandro Abadie | Cappella Murensis | Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Kaiser Leopold I. Tres Lectiones I. Nocturni pro Defunctis Piae Claudiae Felici lugens maestusque Leopoldus posuit et musicis legibus distinxit W 33 (56:50) Ulrike Hofbauer | Alex Potter | Hans Jörg Mammel | Monika Mauch | Lisandro Abadie | Cappella Murensis | Les Cornets Noirs | Johannes Strobl

Informationen

Die Praxis des mehrchörigen Musizierens hatte an den Emporen von San Marco in Venedig mit Giovanni Gabrieli gegen Ende des 16. Jahrhunderts einen Höhepunkt erreicht und gewann von dort aus weit über Italien hinaus stilbildenden Einfluss. Auch der oktogonale Kirchenraum der Klosterkirche Muri mit seinen vier Emporen wurde von den Äbten und Baumeistern speziell für das mehrchörige Musizieren gestaltet. Die vier Emporen der Klosterkirche Muri bieten ideale Bedingungen für die Aufführung mehrchöriger Werke. Eingeleitet mit der Wiederentdeckung der „Messe von Muri“, die 2005 eindeutig Johann Valentin Rathgeber zugeschrieben werden konnte, startete audite im Jahr 2007 eine bislang achtteilige Serie, die sich ganz der Symbiose aus der hervorragenden Raumakustik der Kirche und den Klängen historischer Instrumente widmet, wann immer möglich unter Einbeziehung der vier Emporen der Klosterkirche Muri. Darüber hinaus handelt es sich auch um eine klangliche Dokumentation der zwei historischen Bossart-Orgeln aus dem frühen 17. Jahrhundert, die als bedeutendes Klangdenkmal über die Grenzen der Schweiz hinaus großes Ansehen genießen und Jahr für Jahr von Fachleuten und Liebhabern aus aller Welt besucht werden. Die Produktion „Christ lag in Todesbanden“, bei der Vertonungen dieses Osterchorals von vier Komponisten der Barockzeit einander gegenübergestellt werden, ist zugleich die erste Klangaufzeichnung der Großen Orgel der Klosterkirche Muri nach ihrer umfassenden Restaurierung. Auch „Music for two organs“ mit Kompositionen des Wiener Habsburger Hofes aus dem 17. Jahrhundert – aufgenommen im von den Vorfahren der Habsburger gegründeten Kloster Muri – ist primär dem klanglichen Zusammenspiel der beiden Bossart-Orgeln gewidmet. Die Einspielung „Echo & Risposta“ wendet sich der Musizierpraxis des Frühbarocks in Nachfolge Giovanni Gabrielis zu. Die in Dialog tretenden Chöre wurden auf bis zu vier Emporen verteilt, so dass die Architektur der Kirche bestens für die klangliche Gestaltung genutzt werden konnte. Einen Höhepunkt dieser beeindruckenden Klang- und Raumwirkung stellt die Aufnahme „Polychoral Splendour“ mit Werken von Heinrich Schütz und Giovanni Gabrieli dar, die 2012 mit einem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet wurde. Dem historischen Vorbild folgend nutzen die Cappella Murensis und das Ensemble Les Cornets Noirs die Situation der vier Musikemporen: In den zwei-, drei- und vierchörigen Werken verschmelzen Stimmen und Instrumente mit den vier Continuo-Orgeln zu einem einzigartigen Klang. Zum Einsatz kommen u.a. auch die zwei historischen Bossart-Orgeln („Epistel“- und „Evangelienorgel“). Die Verwendung dieser beiden großen Orgeln sorgt für zusätzliche dynamische Bandbreite. Johannes Strobl – seit 2001 Organist der katholischen Kirchengemeinde Muri im Kanton Aargau und bei allen Aufnahmeprojekten federführend – erweist sich zusammen mit der Cappella Murensis, Les Cornets Noirs und dem Ensemble Arcimboldo als hervorragender Spezialist für die Aufführungspraxis Alter Musik. Gemeinsam mit den Ensembles pflegt er regelmäßig das Musizieren in mehreren Chören auf beträchtliche Distanz.

Besprechungen

Toccata
Toccata | September-Oktober 2017 | Johan van Veen | 1. September 2017

Leopold war kein professioneller Komponist, aber seine Werke sollten ganz ernst genommen werden. Sie sind es durchaus wert, aufgeführt und auf CD festgelegt zu werden. Die Interpretationen sind nahezu ideal.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Leopold war kein professioneller Komponist, aber seine Werke sollten ganz ernst genommen werden. Sie sind es durchaus wert, aufgeführt und auf CD festgelegt zu werden. Die Interpretationen sind nahezu ideal.

Württembergische Blätter für Kirchenmusik
Württembergische Blätter für Kirchenmusik | 05/2017 September/Oktober (Jg. 84) | tj | 1. September 2017

Grandioser Titel: Geistliche Musik von Kaiser Leopold I – doch, den gabMehr lesen

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Grandioser Titel: Geistliche Musik von Kaiser Leopold I – doch, den gab

musica Dei donum | 15.08.2017 | Johan van Veen | 15. August 2017 | Quelle: http://www.music...

During the 17th and 18th centuries the imperial court in Vienna was one ofMehr lesen

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During the 17th and 18th centuries the imperial court in Vienna was one of

Toronto Early Music News | 24.01.2017 | Paul-James Dwyer | 24. Januar 2017

Leopold von Hapsburg (1640–1705) is another one of the lost composers ofMehr lesen

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Leopold von Hapsburg (1640–1705) is another one of the lost composers of

American Record Guide | January 2017 | Peter Loewen | 1. Januar 2017

Leopold I (1640–1705) was more than a music lover. In his youth he had an excellent musical training under Antonio Bertali. And he appears to haveMehr lesen

Leopold I (1640–1705) was more than a music lover. In his youth he had an excellent musical training under Antonio Bertali. And he appears to have had enough talent to compose at least 69 works, most of them for voices. The program includes four of his most substantial pieces: two motets, Stabat Mater and Motetto de Septem Doloribus Beatae Mariae Virginis ‘Vertatur in Luctum Cythara Nostra’; a Mass for the Dead; and a setting of three lessons from the first nocturne of the Office of the Dead, titled Tres Lectiones I. Nocturni Pro Defunctis Piae Claudiae Felici Lugens Maestusque Leopoldus Posuit et Musicis Legibus Distinxit. These works exhibit solo vocal writing with continuo, chorus with orchestral accompaniment, and instrumental sonatas to open each one.

It is not the most inspiring music of the period, but it sounds glorious in the hands of these fine musicians. Leopold I combines choir and soloists with some skill, and the sonatas for cornetts, trombones, strings, and continuo sound quite lovely. There are striking moments in each work. For example, the setting of ‘Lachrymantem et Dolentem’ in the Motetto de Septem Doloribus Beatae Mariae Virginis has a descending chromatic subject for the opening point of imitation that seems to express the weeping inherent in the text. The Mass for the Dead, composed in 1673 for Leopold’s first wife (and niece) Margarita Teresa, shows heartfelt pathos in its restrained use of dissonance in the setting of ‘Requiem Aeternam’. Notes are in English, but the texts are translated into German only.
Leopold I (1640–1705) was more than a music lover. In his youth he had an excellent musical training under Antonio Bertali. And he appears to have

www.musicweb-international.com
www.musicweb-international.com | 31.12.2016 | Brian Wilson | 31. Dezember 2016 | Quelle: http://www.music... Recordings of the Year 2016

An album, though chiefly of funeral music, that is sublime, as are the performances by Capella Murensis.<br /> Mehr lesen

An album, though chiefly of funeral music, that is sublime, as are the performances by Capella Murensis.
An album, though chiefly of funeral music, that is sublime, as are the performances by Capella Murensis.

ouverture Das Klassik-Blog | Mittwoch, 28. Dezember 2016 | 28. Dezember 2016 | Quelle: http://ich-habe-...

Johannes Strobl hat diese durchweg eher klagenden Gesänge mit der Cappella Murensis und Les Cornets Noirs in der Klosterkirche Muri eingespielt, die bereits bei anderen Aufnahmen durch ihre beeindruckende Akustik in Erinnerung geblieben ist. Das Solistenquintett und die Ripieni- sten, jeweils doppelt besetzt, singen diese emotionsgeladenen Werke sehr schlicht und gerade dadurch eindrücklich. Sie werden dabei bestens unterstützt durch die Musiker von Les Cornets Noirs, die auf Nachbauten historischer Instrumente musizieren. Formidabel!Mehr lesen

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Johannes Strobl hat diese durchweg eher klagenden Gesänge mit der Cappella Murensis und Les Cornets Noirs in der Klosterkirche Muri eingespielt, die bereits bei anderen Aufnahmen durch ihre beeindruckende Akustik in Erinnerung geblieben ist. Das Solistenquintett und die Ripieni- sten, jeweils doppelt besetzt, singen diese emotionsgeladenen Werke sehr schlicht und gerade dadurch eindrücklich. Sie werden dabei bestens unterstützt durch die Musiker von Les Cornets Noirs, die auf Nachbauten historischer Instrumente musizieren. Formidabel!

Fono Forum
Fono Forum | Dezember 2016 | Reinmar Emans | 1. Dezember 2016

Dass der Wiener Hof im 17. Jahrhundert zum musikalisch führenden Ort in Europa wurde, verdankt sich Kaiser Ferdinand III. und seinem Sohn Leopold I.Mehr lesen

Dass der Wiener Hof im 17. Jahrhundert zum musikalisch führenden Ort in Europa wurde, verdankt sich Kaiser Ferdinand III. und seinem Sohn Leopold I. Beide liebten nicht nur die Musik, sondern traten auch als Komponisten in Erscheinung. Dass die Regierungsgeschäfte unter der so starken Bevorzugung der schönen Künste mitunter gelitten haben, dürfte vor allem für die Regentschaft Leopolds gelten. Der mit mindestens 69, darunter auch zahlreichen großformatigen Werken, recht umfangreiche Werkkatalog dürfte einige Zeit absorbiert haben; ebenso freilich das Musizieren selbst.

Uns Heutigen kann dies freilich egal sein, denn wir dürfen uns nun an diesen qualitativ durchaus ansprechenden Kompositionen erfreuen, die kaum gegenüber denen der echten Profis wie etwa Johann Caspar Kerll oder Johann Joseph Fux zurückstehen. Die Fokussierung auf Werke, in denen das Thema Tod die tragende Rolle spielt, erklärt sich zumindest auch durch die besondere Begabung des Herrschers für leicht depressives Moll, auf die bereits einige Zeitgenossen hinwiesen.

Der umtriebige Johannes Strobl spornt seine Cappella Murensis mit ihren formidablen Sängern und Les Cornets Noirs zu emotionalen Höchstleistungen an. Eines seiner Markenzeichen ist die große Natürlichkeit, mit der der emotionale Gehalt der Kompositionen transportiert wird. Hierzu gehören adäquate Tempi und eine feinsinnige Artikulation, die den großen Bogen nie aus den Augen verliert. Die prächtigen kontrapunktisch dichten Chorsätze, in denen die Posaunen für zusätzliche ernste Feierlichkeit sorgen, lassen vielleicht am besten erkennen, dass Leopold I. als Komponist wirklich ernst zu nehmen ist. Man wusste dies bereits seit der Aufnahme von Martin Haselböck (cpo). Doch eingebettet in das sehr warme Klangbild der vorliegenden Aufnahme kommen die Qualitäten vielleicht noch etwas besser zur Geltung.
Dass der Wiener Hof im 17. Jahrhundert zum musikalisch führenden Ort in Europa wurde, verdankt sich Kaiser Ferdinand III. und seinem Sohn Leopold I.

Donaukurier | Nr. 233, Samstag/Sonntag, 8./9. Oktober 2016 | swy | 8. Oktober 2016

Kaiser und Komponist: Das Label Audite stellt durchaus hörenswerte Frühbarock-Werke des Habsburgers Leopold I. (1640–1705) vor.Mehr lesen

Kaiser und Komponist: Das Label Audite stellt durchaus hörenswerte Frühbarock-Werke des Habsburgers Leopold I. (1640–1705) vor.
Kaiser und Komponist: Das Label Audite stellt durchaus hörenswerte Frühbarock-Werke des Habsburgers Leopold I. (1640–1705) vor.

cdhotlist.btol.com
cdhotlist.btol.com | October 3, 2016 | Rick Anderson | 3. Oktober 2016 | Quelle: https://cdhotlis...

The wonderful Capella Murensis sings these works with a perfect balance of pathos and devotion, and the recorded sound is excellent. Strongly recommended to all classical collections.Mehr lesen

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The wonderful Capella Murensis sings these works with a perfect balance of pathos and devotion, and the recorded sound is excellent. Strongly recommended to all classical collections.

http://operalounge.de | 01.10.2016 | Marcus Budwitius | 1. Oktober 2016 | Quelle: http://operaloun... Hochbarocke Überwältigung
Sakralmusik mit der Cappella Murensis bei audite

Das von Kirchenmusiker Johannes Strobl im aargauischen Muri 2002 gegründete Vokalensemble Cappella Murensis konzentriert sich auf Werke, die denMehr lesen

Das von Kirchenmusiker Johannes Strobl im aargauischen Muri 2002 gegründete Vokalensemble Cappella Murensis konzentriert sich auf Werke, die den architektonischen Besonderheiten der benediktinischen Klosterkirche in Muri entgegenkommen: der oktogonale Grundriß mit fünf Orgeln und vier Musikemporen ist prädestiniert für polychorale Großwerke. Die Missa in labore requies, eine 24-stimmige und fünfchörige Messe von Georg Muffat (1653-1704), der neben Heinrich Ignaz Franz Biber Domorganist in Salzburg und später Kapellmeister in Passau war, ist so ein großdimensioniertes Werk, das neben Basso Continuo auch Trompeten, Posaunen und Pauke erfordert. Es spielen das Trompetenconsort Innsbruck mit sechs Musikern und das aus Basel stammende, 1997 gegründete Orchester Les Cornets Noirs mit 20 Musikern, zu deren Stamminstrumenten auch das seltene gespielte Zink (italienisch Cornetto) gehört. Ort und Anlaß der Uraufführung sind nicht überliefert, vielleicht eine feierliche Bischofsweihe in Passau 1690.

Die Messe umfasst die üblichen Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus, Benedictus und Agnus Dei, wobei Gloria und Credo jeweils einen Umfang haben wie die übrigen vier Bestandteile zusammen. Die Messe hält die Balance zwischen Jubel und Besinnung und endet in triumphierender Verherrlichung. Die besondere Aufnahmesituation in der Klosterkirche wird von den Tontechnikern Ludger und Simon Böckenhoff in einem beeindruckenden Hörerlebnis wiedergegeben. Der satte Klang ist klar und fokussiert und wird nie breiig unbestimmt, die Raumwirkung wird eingefangen – die Prachtentfaltung erfährt instrumental und vokal durch einen Nachhall Tiefe, Solo-Sänger und Einzelinstrumente in den ernsten bzw. intimen Momenten sind hingegen im Vordergrund deutlich zu hören. Das Flehen von unten, der Jubel von oben aus den Ecken des Kirchenraums – man kann es hier heraushören (oder meint es zumindest die Raumwirkung wahrzunehmen – auf der Internetseite von audite kann man sogar eine Surround-Version käuflich erwerben), ohne daß die räumliche Distanz zu Verzögerungen oder Inkongruenzen führen. Das Anhören bereitet Freude, das Zusammenspiel ist harmonisch abgestimmt, alle Beteiligten singen und musizieren auf hohem Niveau, Einzel- und Chorsänger ergänzen sich ideal, keine Stimme fällt ab oder stört. Wer bspw. Messen von Lully oder Charpentier schätzt, wird hier fündig. Ergänzt wird die Messe von fünf Kirchensonaten. Instrumentalmusik war seit dem 17. Jahrhundert ein Bestandteil bei feierlichen Gottesdiensten, Mozart hat ein Jahrhundert später noch mehr als ein Dutzend Werke für den liturgischen Gebrauch komponiert. Das auf deutschen und italienischen Frühbarock spezialisierte Instrumentalensemble Les Cornets Noirs haben sich eine Sonate von Johann Heinrich Schmelzer und jeweils zwei von Heinrich Ignaz Franz Biber und Antonio Bertali ausgesucht und musizieren sie mit Elan und Ausdruck. Eine in jeder Hinsicht ausgesprochen gelungene Einspielung. (Muffat – Missa in labore requies und Kirchensonaten von Bertali, Schmelzer und Biber, audite 97.539)


Wem nach der im Jubel endenden Missa in labore requies nach etwas Ernstem der Sinn steht, kann mit einer anderen bemerkenswerten Einspielung der Cappella Murensis Abhilfe schaffen (die direkt im Anschluß an obige Aufnahme entstand – beide im August 2015) und eine Überraschung erleben. Paradisi Gloria heißt eine CD mit sakraler Musik des Kaiser Leopold I. (1640-1705). Er hat über 200 Werke selbständig komponiert, 69 haben den Lauf der Zeiten überstanden, darunter zehn Oratorien und Sepolcri, ein Requiem, eine italienische Oper, zwei Serenaden, Schauspielmusik und viele kleinere Kirchenmusikwerke. Der katholisch verwurzelte Leopold konnte vor allem eines gut komponieren: getragene und traurige Melodien. Die Auswahl der vier Werke auf dieser CD entspricht diesem Können, ein Stabat Mater, eine Motette für das Fest der sieben Schmerzen der Mutter Gottes, ein Requiem sowie Lektionen zur ersten Nokturn für das Totenoffizium. Die Grundhaltung ist weltabgeschieden, die musikalischen Mittel hingegen variieren. Das Stabat Mater in h-moll umfasst bspw. zwanzig dreizeilige Halbstrophen, für jede wechselt die Besetzung, weitere Muster und Symmetrien werden verwendet, um Abwechslung zu erreichen. Die Motette “De septum doloribus Beatae Mariae Virginis” wird von fünf Sängern vorgetragen, die hintereinander ein Rezitativ anstimmen und gemeinsam ein fugiertes Klage-Ensemble singen. Die Missa pro Defunctis ist für drei fünfstimmige Chöre konzipiert und weist wechselnde Kombinationen aus Solisten, Chor und Musikern vor. Die abschließenden „Tres Lectiones I. Nocturni pro Defunctis Piae Claudiae Felici ligens maestusque Leopoldus posuit et musicis legibus distinxit“ entstanden nach dem Tod von Leopolds zweiter Frau und wurden auch nach seinem Tod und an dessen Jahrestagen aufgeführt. Sie bieten gedämpfte Klänge zu Texten, die vor allem aus dem Buch Hiob stammen. Als Zuhörer erlebt man auf dieser CD ernste Musik in aufrichtiger Haltung, tief religiös, schlicht und wirksam. Les Cornets Noirs setzen sich zusammen aus bis zu vier Violas da Gamba, Violone, Laute und Orgel sowie Zink und drei Posaunen. Das Ensemble erweist sich auch hier als passender Partner, das die intime Stimmung dieser spirituellen Musik geschmackvoll und intensiv musiziert ohne dabei rührselig oder sentimental zu klingen. Auch Sänger und Chor werden dieser Aufgabe umfänglich gerecht. Der Klang ist erneut ausgewogen und von den Tontechnikern optimal eingefangen. Das interessante Beiheft erläutert, wie es der begabte Kaiser und Musikliebhaber schafft, Abwechslung und Bedeutung seiner Musik mit Könnerschaft zu erreichen. (Paradisi Gloria, audite 97540).
Das von Kirchenmusiker Johannes Strobl im aargauischen Muri 2002 gegründete Vokalensemble Cappella Murensis konzentriert sich auf Werke, die den

Gramophone
Gramophone | October 2016 | David Vickers | 1. Oktober 2016

Emperor Leopold I (1640–1705) was one of the most musically minded of the Habsburg Holy Roman Emperors. His cultivation of Italianate musicalMehr lesen

Emperor Leopold I (1640–1705) was one of the most musically minded of the Habsburg Holy Roman Emperors. His cultivation of Italianate musical culture in Vienna included the employment of Cesti, Draghi, Bononcini and Conti; he also advanced the careers of native composers Schmelzer, Kerll and Fux. The emperor was also an able composer, and a recent gramophone.co.uk recording of Il lutto dell’universo (Fra Bernardo) represented his interest in the sacred dramatic sepolcri, whereas the combined forces of Les Cornets Noirs, Cappella Murensis and Johannes Strobl explore some of Leopold’s liturgical music.

A four-part Stabat mater in B minor (1678) is an episodic setting that offers plangent contrapuntal gestures, performed with consummate skill by the fine company of soloists (forming a coro favorito), with the doleful texture swollen by two extra ripieno singers on each part from time to time. The assorted instrumentalists and the choir demonstrate their collective sense of musical shapeliness in the Missa pro defunctis (1673), composed by Leopold for the funerary exequies of his first wife (and niece) Margarita Teresa of Spain (the occasion also featured Requiems by Bertali and Schmelzer). The Nocturni pro defunctis (1676) is one of three substantial lections Leopold wrote for the burial service of his second wife, the Tyrolean princess Claudia Felicitas—and it was also performed at his own funeral in 1705.

Broadly speaking, these larger works emulate the Venetian style of polychoral textures, solo monodic passages and concertato instrumental sections (played excellently by cornettos, trombones, violas da gamba, violone, archlute and organ). The widower’s personal grief in the final movement of the lection is shared compassionately by Lisandro Abadie accompanied by a consort of viols, who are responded to by chromatically rising choral lamentations until they resolve eloquently.
Emperor Leopold I (1640–1705) was one of the most musically minded of the Habsburg Holy Roman Emperors. His cultivation of Italianate musical

Audio
Audio | 10/2016 | Laszlo Molnar | 1. Oktober 2016

Die Cappella Murensis und das Label Audite haben es sich zur Aufgabe gemacht, klangprächtige Musik des 17. Jahrhunderts in der Akustik der barockenMehr lesen

Die Cappella Murensis und das Label Audite haben es sich zur Aufgabe gemacht, klangprächtige Musik des 17. Jahrhunderts in der Akustik der barocken Stiftskirche Muri (Schweiz) einzufangen. Jüngstes Ergebnis der Arbeit ist die CD mit Geistlicher Musik des österreichischen Kaisers Leopold I. (1640-1705). Die hier präsentierten Werke – Stabat Mater, eine Motette, ein Requiem und eine Toten-Nokturn – sind sämtlich Musiken mit einem düsteren Grundton. Vor allem in der Surround-Fassung (nur als Download auf www.audite.de) erschließen sich die Weite und die Tiefe der Musik sowie die Vielfalt der Klangfarben – eine Stunde der Einkehr und Meditation.
Die Cappella Murensis und das Label Audite haben es sich zur Aufgabe gemacht, klangprächtige Musik des 17. Jahrhunderts in der Akustik der barocken

De Gelderlander | 03 september 2016 | Maarten-Jan Dongelmans | 3. September 2016 | Quelle: http://www.gelde... Klassiek: Een muzikale keizer in mineurstemming

Het langste stuk (bijna een half uur) op deze voortreffelijk klinkende super audio cd is de compositie die de treurende Leopold I schreef na het overlijden (1676) van zijn 22-jarige tweede vrouw Claudia Felicitas, aartshertogin uit de Innsbruckse tak van de Habsburgers en kleindochter van de Medicis uit Florence.<br /> <br /> Hier wordt wat afgeklaagd op drie teksten (Lectiones) uit het Bijbelboek Job. Maar wel op de meest welluidende muziek!Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Het langste stuk (bijna een half uur) op deze voortreffelijk klinkende super audio cd is de compositie die de treurende Leopold I schreef na het overlijden (1676) van zijn 22-jarige tweede vrouw Claudia Felicitas, aartshertogin uit de Innsbruckse tak van de Habsburgers en kleindochter van de Medicis uit Florence.

Hier wordt wat afgeklaagd op drie teksten (Lectiones) uit het Bijbelboek Job. Maar wel op de meest welluidende muziek!

www.musicweb-international.com
www.musicweb-international.com | September 2016 | Curtis Rogers | 1. September 2016 | Quelle: http://www.music...

We are accustomed to the idea of music emanating from royal and aristocratic patronage in the historical periods down to the Romantic Movement, butMehr lesen

We are accustomed to the idea of music emanating from royal and aristocratic patronage in the historical periods down to the Romantic Movement, but rather less so to the phenomenon of a royal figure actually composing music himself – Frederick the Great being a notable example. A few generations before him, the Holy Roman Emperor Leopold I (ruled 1658-1705) composed a substantial body of choral compositions, probably having been taught by the court composer Antonio Bertali whilst Leopold was only second in line to throne.

On the evidence of this disc Leopold’s compositions are accomplished if not especially memorable. In form they adhere to the concertato style of vocal and chamber music of the period, but otherwise they exemplify a comparative sparseness and austerity which does not really link the music to that of Leopold’s contemporaries, such as Biber, Charpentier, and Stradella, but harks back to the earlier period of the Baroque era, such as Schütz and Monteverdi. The a capella choral sections of the Tres Lectiones, for example, recall an even earlier period than that, evoking the purer Renaissance polyphony of Palestrina, although the Response of the First Lesson ‘Parce mihi, Domine’ might put one in mind of Allegri. The fact that all four compositions here are connected with the theme of death rather recall the morbid inclinations of Schütz’s patron Count Henry II as the spur to the composition of the Musikalische Exequien by that composer. The Missa pro Defunctis recorded here was written for the funeral of Leopold’s first wife, Margarita Teresa, whilst the Tres Lectiones of the first nocturne of the Office for the Dead was composed on the death of his second wife, Claudia Felicitas.

Cappella Murensis and Les Cornets Noirs maintain a due solemnity and steadiness throughout their performances, whether that be by the subtle hues of the cornets and viols in the instrumental interludes, or through the careful and deliberately placed choral textures by the choir in music which often proceeds simply with one syllable to a chord, rather than by long melismas. The second of the Tres Lectiones is a good example of this, with a pregnant silence movingly interpolated in the middle of its Response.

The choral forces are small, so the tutti sections remain intimate and subtly nuanced when juxtaposed with the solo vocal passages. But there is considerable contrast among the latter, as the singers seek to imbue their respective music with a distinctive character. That can be heard to good effect in the Motetto on the seven dolours of the Virgin Mary, where the opening material is passed around almost in operatic fashion like an arioso among the soloists; they are supported by the expressive accompaniment of the instrumentalists, who sometimes imitate the voices. Although much of the Requiem setting is surprisingly radiant – like the Fauré setting two centuries later, it omits the ‘Dies irae’ section – the soloists transmit an effective plaintive quality in the ‘Agnus Dei’. The bass Lisandro Abadie sounds authoritative and commanding, though the tenor Hans Jörg Mammel is more sensitive and thoughtful in contrast. Alex Potter, taking the (male) alto line, is also sensitive to the vulnerability of the music, and is technically polished, though perhaps there is a certain down-to-earth charm, redolent of Anglican choral singing, which does not always tap the mystical serenity at the core of the music.

One other qualm is that the acoustic of Muri abbey church comes across in this recording as confined, with little reverberation, though that does preserve the character of this music as expressing private grief and mourning, rather than public ceremony. Otherwise this disc is a worthwhile introduction to a very little-known figure in musical history.
We are accustomed to the idea of music emanating from royal and aristocratic patronage in the historical periods down to the Romantic Movement, but

www.musicweb-international.com
www.musicweb-international.com | September 2016 | Brian Wilson | 1. September 2016 | Quelle: http://www.music...

It follows quite hard on the heels of their recording of Georg Muffat’s 24-part Missa in labore requies (c.1690), with sonatas by Antonio Bertali,Mehr lesen

It follows quite hard on the heels of their recording of Georg Muffat’s 24-part Missa in labore requies (c.1690), with sonatas by Antonio Bertali, Heinrich Biber and Johann Schmelzer, also recorded in the beautiful Abbey Church at Muri, with its ideal acoustic. I downloaded that some time ago from eclassical.com (Audite 97.539 [71:19]) and meant to review it in the very last edition of Download News but somehow missed the boat, so I’m catching up now. Both these recordings were made in August 2015, clearly a very productive month. Were I not giving the award to the Leopold I CD, I would have considered the beautiful Muffat album for Recording of the Month status.

The Muffat is large-scale music and it receives a large-scale performance, with the four galleries of the church ideal for this polychoral work. It’s a pity that the download is 16-bit only and that the physical product is on CD not SACD but the effect is still spectacular in stereo, giving full rein to an impressive performance of some impressive music. It comes with the booklet, but that appears to be a truncated version of what comes with the CD, unless that too comes without texts. All the music dates from the late seventeenth century, so roughly contemporary with the music of Kaiser Leopold on the new release: Bertali, two of whose church sonatas feature, was among the Emperor’s court musicians, as was Schmelzer, composer of one sonata, while Biber, composer of another two, was knighted by Leopold in 1690. These sonatas might have seemed an anticlimax at the end of the album were it not that they are often just as extrovert as the Mass and just as well performed.

It’s not unusual for reigning sovereigns to spend much of the time huntin’ and shootin’ but Leopold I additionally spent more time listening to and composing music than to ruling his empire. He made a pretty good fist of it, too: apart from Henry VIII I can’t offhand think of any other royal composers of his stature. His music features on a number of recordings: for example his setting of the Marian hymn Ave Maris Stella, which Mark Sealey described as ‘inspiring and appealing’, on a CD of Biber’s Vespers music (Carus 83.348 – review – Download News 2012/20 and August 2011/2).

There are only two other recordings completely devoted to his music: his sacred choral work Il Lutto dell’Universo is available on Fra Bernardo FB1511291 and two of the works on the Audite CD are also available on a download-only 1997 CPO album: the Seven Sorrows of the Virgin Mary ( Vertatur in luctum) and the three lessons of the Office for the Departed are coupled with a lengthy setting of Psalm 50 (51), Miserere, from David Cordier (high counter-tenor), Jörg Waschinski (soprano), Henning Voss (alto), Achim Kleinlein (tenor), Marcos Fink (bass), Vienna Academy Choir and Orchestra/Martin Haselböck (999567-2 [68:09] – download in mp3 and lossless from eclassical.com, NO booklet). The booklet is available from Naxos Music Library.

Whichever recording you choose of the music common to both recordings, it’s all extremely beautiful. Haselböck opens with the Seven Sorrows of Mary, placed second on the new Audite. Although both use much the same forces in this work, the instrumental ensemble on Audite sounds fuller, thanks largely to the Muri acoustic, the soloists on CPO slightly more prominent. Both convey the beauty and the pathos of the music, the former slightly more in evidence on Audite, the latter on CPO. That may sound as if I would prefer some kind of hybrid of the two recordings, but both are very effective.

Both albums close with the three lessons of the first nocturne of the Office for the Dead, composed, as the lengthy Latin title indicates, in honour of Leopold’s second wife Claudia Felicitas, who died in 1676 after a short marriage. It was later performed at the Emperor’s own funeral and at that of his third wife. Strict lovers of authentic performance may prefer the CPO recording on which solely male voices are employed, reflecting the practice of the time for funerary music. The notes report on the existence of a number of high falsettists of the time: here David Cordier (a very high counter-tenor) and Jörg Waschinski (soprano) rise splendidly to the occasion in the high parts.

On Audite the two soprano parts are very clearly taken by female voices but they and Alex Potter on the alto line offer performances which can hardly be faulted except on extremely purist grounds. If anything the singing is even more beautiful than from the CPO team.

Leopold had already composed the Requiem, W11, for his first wife, who also lived for only a short time after their marriage. Composer sovereigns seem to be unfortunate in that respect, but at least Leopold didn’t divorce or have any of his spouses executed. The Requiem was one of three works performed at the exequies of Margarita Teresa, the others being by the directors of the court music, Bertali and Schmelzer. Leopold sets only the Introit, Kyries, Sanctus and Benedictus, Agnus Dei, Lux æterna and final Requiem æternam, not the Dies iræ, so the overall effect is far from gloomy.

The Requiem and the opening Stabat Mater receive very fine performances with the emphasis, as in the Audite performances of the works common to both albums, on the beauty of the music without neglecting its emotional power. Though the Stabat Mater is in what the booklet calls ‘the deeply sad key of B minor’ the overall impression is of beauty rather than tragedy, making the final verse’s hope to partake in paradisi gloria, the glory of paradise, particularly apposite, as is the choice of that phrase to characterise the programme as a whole.

The psalm Miserere receives a performance on CPO which brings out its penitential nature, though you shouldn’t expect anything as florid as Allegri’s famous setting for the Sistine chapel. Even if my overall choice is for the new Audite, try at least to hear Martin Haselböck and his team’s take on this psalm. The download costs $12.27, not a great extra outlay, but the Miserere can be downloaded separately for $6.08.

Don’t get excited that the Audite disc is contained in a round-shouldered case: it’s a CD, not SACD. Nevertheless the recording sounds pretty well – fuller than the CPO, though marginally less focused on the soloists, a small price to pay for the wonderful Muri acoustic. Those who must have better-than-CD quality will find 24-bit stereo and surround downloads available from Audite.

The booklet is excellent in terms of the information provided, including exactly which solo singers and instruments are involved in each work. The CPO booklet gives that information in more general terms: it’s like comparing an organ recital with a general specification of the manuals and stops with one also offering the individual registration for each work. Audite earn a black mark, however, for not providing English translations of the texts.

A recent release from Ricercar contains Requiem Masses by Johann Caspar Kerll and Johann Joseph Fux, both associated with Emperor Leopold, the Kerll in a 1689 volume dedicated to Leopold and the latter composed for his widow and subsequently employed on the death of his successor, Charles VI. (RIC368 – watch this space).

My first impression on hearing the new Audite recording was of overwhelming beauty and that remains my lasting impression after several hearings. It’s on those grounds and for its presentation of rare repertoire that I have made it a Recording of the Month. I hope that Audite’s gamble in recording such non-standard music pays off as well as it deserves. Ideally I recommend both it and the older CPO download but if you can run to only one, the Audite team just have the edge. And next time there’s a question about composer sovereigns in a pub quiz night, you’ll know two answers.
It follows quite hard on the heels of their recording of Georg Muffat’s 24-part Missa in labore requies (c.1690), with sonatas by Antonio Bertali,

Der neue Merker | 17. August 2016 | Dr. Ingobert Waltenberger | 17. August 2016 | Quelle: http://der-neue-... Eine lohnende Begegnung

Unter der Leitung des Österreichers Johannes Strobl hat sich das Schweizer Vokalensemble Capella Murensis und die Instrumentalformation „Les Cornets Noirs“ mit großem Ernst und Respekt der Sache angenommen. Sofort fallen die hohe klangliche Qualität etwa der Solisten Ulrike Hofbauer, Monika Mauch (Sopran), Hans Jörg Mammel (Tenor) und Lisandro Abadie (Bass) auf. Besonders möchte ich die samtene Klangqualität und das wunderbare Legato des Altus Alex Potter hervorheben. Ebenso können der harmonische Zusammenklang mit den Ripieni-Sängerinnen und Sängern, die lupenreine Intonation, der vibratoarme Klang und die hohe Stimmkultur aller Vokalisten nicht genug gerühmt werden.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Unter der Leitung des Österreichers Johannes Strobl hat sich das Schweizer Vokalensemble Capella Murensis und die Instrumentalformation „Les Cornets Noirs“ mit großem Ernst und Respekt der Sache angenommen. Sofort fallen die hohe klangliche Qualität etwa der Solisten Ulrike Hofbauer, Monika Mauch (Sopran), Hans Jörg Mammel (Tenor) und Lisandro Abadie (Bass) auf. Besonders möchte ich die samtene Klangqualität und das wunderbare Legato des Altus Alex Potter hervorheben. Ebenso können der harmonische Zusammenklang mit den Ripieni-Sängerinnen und Sängern, die lupenreine Intonation, der vibratoarme Klang und die hohe Stimmkultur aller Vokalisten nicht genug gerühmt werden.

www.pizzicato.lu | 10/08/2016 | Guy Engels | 10. August 2016 | Quelle: http://www.pizzi... Überwältigender Muffat

Die intensive, konzentrierte Aufnahmezeit im August vergangenen Jahres hat sich für Cappella Murensis/Les Cornets Noirs weidlich gelohnt. Sie habenMehr lesen

Die intensive, konzentrierte Aufnahmezeit im August vergangenen Jahres hat sich für Cappella Murensis/Les Cornets Noirs weidlich gelohnt. Sie haben wiederum tolle Schätze aus dem Frühbarock gehoben, Musik von zwei Zeitgenossen, die unterschiedlicher nicht sein konnten: einerseits der musikalische Globetrotter Georg Muffat, andererseits der Kaiser des Römischen Reiches und große Widersacher Ludwigs XIV., der Habsburger Leopold I. Leopold war Musikliebhaber und ein begabter Komponist. Die eingespielten Sakralwerke unter dem Titel ‘Paradisi Gloria’ legen Zeugnis vom soliden Handwerk und feinen Geschmack des Herrschers ab.

Cappella Murensis/Les Cornets Noirs bestechen in ihrer Interpretation durch die klare Strukturierung der musikalischen Abläufe, sind stimmlich und instrumental ohne Fehl und Tadel.

Zu echter Hochform laufen beide Ensembles unter der Leitung von Johannes Strobl aber in Georg Muffats ‘Missa in labore requies’ auf. Der gebürtige Savoyarde hat diese Messe wohl für den Salzburger Dom geschrieben, während seiner Tätigkeit als Domorganist. Muffat nutzt konsequent die architektonische Disposition des Kirchenraumes mit vier Emporen.

Die gleichen Bedingungen bietet die Abteikirche Muri im schweizerischen Aargau, wo die herausragende Aufnahme dieses Meisterwerkes entstand. Die Wucht des Klanges, die musikalische Prachtentfaltung sind schlichtweg überwältigend. Man kann sich diesem packenden Naturereignis nicht entziehen.

Cappella Murensis/Les Cornets Noirs machen hier nicht einfach ‘l’art pour l’art’, sie ziehen keine Show ab, sondern stürzen sich mit Leib und Seele in diese Musik, deren intimen Momente sie keineswegs verächtlich wegwischen. Gerade in der klugen Balance von strahlender Glaubensverkündigung (etwa zu Beginn des Gloria) und dem Rückzug ins stille Innehalten (Laudamus te) liegt eine der Stärken dieser Produktion.

Die andere Stärke ist die klangliche Ausgewogenheit, die fein aufeinander abgestimmten Vokalparts, das Spiel mit den Klangeffekten, ohne dass die Musik an Transparenz verliert, sich alles in einem einzigen Rausch vermischt – nicht zuletzt auch ein Verdienst der Aufnahmeleiter.

Here we have two magnificent recordings with Capella Murensis and Les Cornets Noirs. The sheer sound experience in Muffat’s Missa in labore requies is amazing, and the musical quality is no less convincing: Conductor Johannes Strobl is demonstrating the enormous variety of expressions in all the works on the program. Overall admirable!
Die intensive, konzentrierte Aufnahmezeit im August vergangenen Jahres hat sich für Cappella Murensis/Les Cornets Noirs weidlich gelohnt. Sie haben

www.wrongmog.com | July 17, 2016 | Nicholas Kenyon | 17. Juli 2016 | Quelle: http://www.wrong... Paradisi Gloria: Sacred music by Emperor Leopold I review – deeply felt royal writing

In his Stabat mater and motets and readings (with Latin texts translated only into German in the booklet), Leopold cultivates minor-mode choral writing, but in the fine Requiem at the heart of this disc he lets the sun shine in with brief sections in the major, rather like his contemporary Heinrich Biber’s Requiem. Clean but inexpressive performances.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
In his Stabat mater and motets and readings (with Latin texts translated only into German in the booklet), Leopold cultivates minor-mode choral writing, but in the fine Requiem at the heart of this disc he lets the sun shine in with brief sections in the major, rather like his contemporary Heinrich Biber’s Requiem. Clean but inexpressive performances.

The Guardian
The Guardian | Sunday 17 July 2016 | Nicholas Kenyon | 17. Juli 2016 | Quelle: https://www.theg... Paradisi Gloria: Sacred music by Emperor Leopold I review – deeply felt royal writing

In his Stabat mater and motets and readings (with Latin texts translated only into German in the booklet), Leopold cultivates minor-mode choral writing, but in the fine Requiem at the heart of this disc he lets the sun shine in with brief sections in the major, rather like his contemporary Heinrich Biber’s Requiem. Clean but inexpressive performances.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
In his Stabat mater and motets and readings (with Latin texts translated only into German in the booklet), Leopold cultivates minor-mode choral writing, but in the fine Requiem at the heart of this disc he lets the sun shine in with brief sections in the major, rather like his contemporary Heinrich Biber’s Requiem. Clean but inexpressive performances.

Rheinische Post
Rheinische Post | 13. Juli 2016 | Wolfram Goertz | 13. Juli 2016 Wer soll das alles hören?

Täglich erscheinen Berge von neuen Klassik-CDs. Wir haben ins volle Töneleben gegriffen und gelauscht. Bei einigen Platten fragt man sich, ob esMehr lesen

Täglich erscheinen Berge von neuen Klassik-CDs. Wir haben ins volle Töneleben gegriffen und gelauscht. Bei einigen Platten fragt man sich, ob es Hörer für sie gibt. Oft macht man aber unerwartete und nicht selten schöne Entdeckungen.

Die Welt der Schallplatten schmeckt nicht nur nach Austern und Kaviar. Es will auch Schwarzbrot gegessen werden. Aber das kann ausgesprochen köstlich sein.

Im Laufe eines Jahres erscheinen einige wenige Hochpreisprodukte der Stars und unendlich viele Platten, deren Interpreten oder Komponisten man nie im Leben gehört hat oder denen man ein öffentliches Interesse an ihnen nur mit Mühe unterstellen darf – nennen wir nur mal das "Weihnachtsoratorium" der Kantorei Stralsund oder die 4. Sinfonie e-Moll von Johannes Brahms des Orchestre Philharmonique de Clermont-Ferrand. Sind das wirklich nur belanglose Produkte, allenfalls für lokale Bedürfnisse gepresst, oder verbirgt sich dahinter die eine oder andere Kostbarkeit?

Um das zu prüfen, haben wir uns in einer beliebigen Auswahl die Platten angehört, die binnen eines Monats auf unserem Schreibtisch gelandet sind. Um das Ergebnis vorwegzunehmen: Es war viel Schönes und noch mehr Unerwartetes darunter. Nun der Reihe nach.

Das kleine Label: audite aus Detmold

Immer wenn ich eine Platte der Detmolder Firma audite bekommen, weiß ich: Das kann kein Schrott sein! Sie produzieren nicht wie die Karnickel, sondern mit Bedacht, und was aus dem Presswerk kommt, das kann man sich anhören. Die Frage ist halt nur, ob das auch Produkte für jedermann sind.

Im Fall der Neuaufnahme aller Streichquartette von Ludwig van Beethoven mit dem Quartetto di Cremona ist man zunächst unsicher, ob die Welt das braucht. Nach wenigen Takten ist dieses Gefühl wie weggepustet. Die vier Musiker lassen sich mit bewundernswerter Sicherheit auf den verschiedenen Alterssitzen des Komponisten Beethoven nieder. Im frühen A-Dur-Quartett aus Opus 18 erfreut die wunderbare Frische und Beschwingtheit, mit der die Musiker zu Werke gehen; im späten Streichquartett B-Dur op. 130 treffen sie die Aspekte eines fast schon bizarr klingenden Nachtschattengewächses atemberaubend sicher. Es gibt fraglos etliche hochrangige Einspielungen der Streichquartette Beethovens, trotzdem wird man mit dieser Aufnahme wirklich glücklich, zumal sie eine einleuchtende Konfrontation des späten mit dem jungen Beethoven bietet und uns auf die Fahndungsliste setzt, wie viel Revolutionäres auch schon im Frühwerk des Komponisten zu entdecken ist.

Ein Kaiser, der komponierte: Leopold I. schrieb ein "Requiem"

Im Gegensatz zu Beethoven ist – und das darf hier als Kalauer erlaubt sein – der Komponist Leopold I. eine wirkliche Entdeckung. Der 1640 in Wien als zweiter Sohn von Kaiser Ferdinand III. geborene Komponist war 1658 in Frankfurt zum Römischen Kaiser gekürt worden, doch seine 47-jährige Amtszeit bis zu seinem Tod im Jahr 1705 muss ausgesprochen unpolitisch gewesen sein. Leopold hatte es eher mit der Musik, mit Festlichkeiten, Religion und der Jagd, also mit weltlichen und spirituellen Genüssen. Dass er auch komponiert hat, dürften die wenigsten wissen.

Audite überrascht uns nun mit einer ausgewählten Sammlung von Kirchenmusik aus Leopolds Feder. Der ist natürlich kein Groß-, aber immerhin ein ansprechender Kleinmeister. Dass Leopold sich an große Formate wie ein "Stabat Mater" und ein "Requiem" wagte, darf man als den Versuch würdigen, mit den Kaisern der Tonkunst mitzuhalten. Dank vorbildlicher Interpreten wie Cappella Murensis und Les Cornets Noirs unter Leitung von Johannes Strobl darf das Ergebnis als gelungen gelten. Trotzdem würde ich mich wundern, wenn diese Platte in Nordrhein-Westfalen außer bei den eingefleischten Anhängern historischer Königshäuser mehr als zehn Mal über die Laden- beziehungsweise Internettheke geht.

Ebenfalls für historisch ausgerichtete Musikfreunde scheint eine CD vorgesehen zu sein, die an die Altistin Maureen Forrester (1933 bis 2010) erinnert. Sie war von Bruno Walter entdeckt worden und galt in ihren besten Jahren als grandiose Mahler-Interpretin. Das "Urlicht" auf Youtube ist eine Sensation. Jetzt bringt audite uns ausgewählte Liedaufnahmen (Mahler, Loewe, Wagner, Brahms, Schubert, Schumann, Britten und andere) – und man ist überwältigt vom flutenden Wohllaut einer imperialen Stimme.

[…] Dieses Ärgernis geigt man jedoch rasch wieder weg – und wieder mit dem Label audite: Franziska Pietsch und Detlev Eisinger bieten eine formidable Aufnahme der beiden bezaubernden und energetischen Prokofjew-Sonaten für Violine und Klavier.
Täglich erscheinen Berge von neuen Klassik-CDs. Wir haben ins volle Töneleben gegriffen und gelauscht. Bei einigen Platten fragt man sich, ob es

www.psaudio.com | September 19, 2014 | Lawrence Schenbeck | 19. September 2014 Five composers you’ve never heard of

[...] a one-disc Schütz sampler, in rather more aggressive surround sound: Polychoral Splendor (audite 92.652; SACD), which I reviewed in this space a year or so ago. It combines works from several Schütz collections with canzone from his mentor Gabrieli. Warmly recommended.Mehr lesen

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[...] a one-disc Schütz sampler, in rather more aggressive surround sound: Polychoral Splendor (audite 92.652; SACD), which I reviewed in this space a year or so ago. It combines works from several Schütz collections with canzone from his mentor Gabrieli. Warmly recommended.

Toccata
Toccata | Nr. 1/2014 | Johan van Veen | 1. Januar 2014

Das gleiche Ensemble lässt sich dann in einem Programm mit mehrchörigenMehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Das gleiche Ensemble lässt sich dann in einem Programm mit mehrchörigen

musica Dei donum | 18.11.2013 | Johan van Veen | 18. November 2013

The space of the church in Muri is well suited for this repertoire, and has been effectively used to give an impression of how this music could have been heard in the time it was written. [...] It is notable that technical means, such as extra microphones, to "balance artificially the singers, or violins, or middle voices were consciously rejected in order to remain true to the feeling of the space and to the many different resulting 'desired effects', in particular of the text."Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
The space of the church in Muri is well suited for this repertoire, and has been effectively used to give an impression of how this music could have been heard in the time it was written. [...] It is notable that technical means, such as extra microphones, to "balance artificially the singers, or violins, or middle voices were consciously rejected in order to remain true to the feeling of the space and to the many different resulting 'desired effects', in particular of the text."

Klassieke zaken | 33ste Jaargang Juni 2013, Nr 3 | Marcel Bijlo | 1. Juni 2013

De ruimtelijke effecten zijn spectaculair, zo heb ik het in deze muziek nog niet vaak gehoord, maar ook de wat kleiner bezette instrumentale stukken zijn prachtig vastgelegd. Dit is puur genieten, met de volumeknop flink open!Mehr lesen

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De ruimtelijke effecten zijn spectaculair, zo heb ik het in deze muziek nog niet vaak gehoord, maar ook de wat kleiner bezette instrumentale stukken zijn prachtig vastgelegd. Dit is puur genieten, met de volumeknop flink open!

www.musicweb-international.com
www.musicweb-international.com | 01.05.2013 | Dan Morgan | 1. Mai 2013 Recording of the month

At the time I was reviewing this disc it won the 2013 ICMA award for best Baroque Vocal recording. Gratifying, but hardly surprising given the highMehr lesen

At the time I was reviewing this disc it won the 2013 ICMA award for best Baroque Vocal recording. Gratifying, but hardly surprising given the high musical and technical standards set by earlier instalments in this Muri-based series. I warmly welcomed – and still relish – Johannes Strobl’s collection of Christmas Preludes and I’ve had the pleasure of hearing his and David Blunden’s Music for Two Organs as well. Both recordings were made in the Abbey Church of Muri, which is also the early seat of the Habsburgs. This noble edifice has two fine organs and a glorious acoustic, all of which have been faithfully caught by Audite’s expert engineers.

This polychoral album makes full use of the church’s galleries; the two-, three- and four-part vocal writing is underpinned by the two Brossart organs – ‘Evangelienorgel’ and ‘Epistelorgel’ – and supplemented by Les Cornets Noirs. The latter gets its name from the black-leather-covered cornetts or ‘zinks’ popular between 1500 and 1650. Posaunen (trombones) and the violone in G (a forerunner of the modern double bass) give the music its unique late Renaissance/early Baroque flavour. As for Muri’s music director Johannes Strobl and the compact, but beautifully blended Cappella Murensis, they made an indelible impression on me with that disc of Music for Two Organs.

With such stellar expectations surely I was bound to be disappointed? Emphatically not; from that rousing Schütz opener = deep, burnished and with a tremendous sense of occasion – it’s clear we are in for something rather special. Even in SACD stereo the antiphonal effects are evident, although I imagine the multichannel mix would be even more immersive. Gabrieli’s Sacrae Symphoniae are equally splendid – the Canzon primi toni a 8 is lithe and lovely – and while the synchronisation of all these forces is a challenge there are very few instances where it’s a perceptible issue.

What really makes my hair stand on end is hearing how well Audite’s engineers have captured the authentic timbres – the rasp and reach – of these zinks and posaunen, the sound of which fills every corner of this votive space. Cappella Murensis distinguish themselves throughout, Schütz’s lively ‘Saul, Saul, was verfolgst du mich?’ especially fine. The various organists – David Blunden is familiar from the Music for Two Organs – bring low-end heft and upper-end sparkle to the proceedings. As for Strobl, he marshals his forces with consummate skill, always alert to the solemn sonorities and rhythmic ‘swing’ of this churchly repertoire.

One of the loveliest pieces here is Gabrieli’s upwardly twining Sonata XVIII a 14, which grows and effloresces in the most magical way. How pleasing it is to hear this music played with such accuracy and weight, rather than with the often approximate, strained-through-the-sheets sound beloved of some performers. If this isn’t your usual fare Strobl et al will surprise and delight you with this captivating collection. How gravely beautiful is Schütz’s ‘Ich danke dem Herrn von ganzem Herzen’, and how feelingly done. Gabrieli’s brass-laden Canzon in echo duodecimi toni a 10 – with its clarion calls and distant responses – is most effective, with just enough ‘edge’ to add to the excitement rather than too much to dull it.

What better way to conclude this joyous disc than with Schütz’s all-embracing, heaven-resounding ‘Alleluja! Lobet den Herrn’. Not since Paul McCreesh’s splendid recording of Praetorius’s Lutheran Mass for Christmas Morning have I experienced such an overwhelming sense of occasion, or felt so awed by the celestial sounds encircling me. Even in its Red Book form the recording has real presence and plenty of ‘air’ around the performers. This is a 24/44.1 recording but, as always, expert engineering is much more revealing than the raw numbers might suggest.

A worthy ICMA winner, this release has stolen its way into my affections; indeed, it’s seldom been out of my player these past few weeks. Good liner-notes and sung texts complete this most desirable package.

My store of enchanted objects has just increased by one; a magnificent disc.
At the time I was reviewing this disc it won the 2013 ICMA award for best Baroque Vocal recording. Gratifying, but hardly surprising given the high

Neue Zürcher Zeitung
Neue Zürcher Zeitung | Freitag, 5. April 2013, Nr. 78 | tsr | 5. April 2013 Mehrchörigkeit aus Muri

Auffallendste Merkmale der Einspielung sind die nachhallende Akustik, die raffinierten Stereoeffekte, die rhetorische Deklamation der Texte und der hohe Verschmelzungsgrad von Stimmen, Blasinstrumenten und Orgeln.Mehr lesen

Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir ihnen diese Rezension leider nicht zeigen!
Auffallendste Merkmale der Einspielung sind die nachhallende Akustik, die raffinierten Stereoeffekte, die rhetorische Deklamation der Texte und der hohe Verschmelzungsgrad von Stimmen, Blasinstrumenten und Orgeln.

Diapason
Diapason | N° 612 Avril 2013 | Denis Morrier | 1. April 2013

L'abbatiale de Muri in Aargau est fameuse pour ses tombeaux des Habsbourg (la dynastie est originaire de cette région de Suisse allemande), et pourMehr lesen

L'abbatiale de Muri in Aargau est fameuse pour ses tombeaux des Habsbourg (la dynastie est originaire de cette région de Suisse allemande), et pour la splendeur de son style rococo: elle oppose quatre somptueuses tribunes aux quatre coins de sa nef carrée, avec deux orgues rutilants de Joseph et Victor Ferdinand Bossart (1743).

Cette particularité architecturale, on l'aura deviné, est propice aux grands dialogues baroques à plusieurs choeurs. Johannes Strobl a saisi l'occasion en fondant en 2002 un ensemble vocal professionnel associé à l'édifice, la Cappella Murensis, souvent partenaire de l'excellent groupe de cornets et sacqueboutes formé par Gebhard David en 1997. Deux violonistes se joignent à eux, dont l'admirable Amandine Beyer, qui illumine la Canzon VIII de Gabrieli.

Le programme réunit diverses compositions polychorales extraites des Symphoniae sacrae (1597), Canzoni et Sonate (1615) de Giovanni Gabrieli, des Psaumes de David (1619) et des Symphoniarum sacrarum (III, 1650) de Heinrich Schütz. Le rapprochement des deux musiciens est habituel: le Saxon était venu étudier à Venise une première fois auprès de Gabrieli entre 1609 et 1613, avant d'y retourner en 1629 pour côtoyer le «père de la musique moderne», Monteverdi. Lintérêt de ce disque réside principalement dans une spatialisation spectaculaire (que goûteront essentiellement les audiophiles équipés du matériel adapté au dispositif multicanal SACD). Deux orgues positifs s'ajoutent aux deux orgues historiques. Ainsi, deux ensembles de solistes vocaux et instrumentaux sont opposés à deux cappellae instrumentales plus profuses. L'effet est impressionnant. Certes, les voix paraissent parfois dominées par les cuivres dans les tutti, mais le recours à des favoriti solistes placé au devant du dispositif sonore garantit la plupart du temps une bonne intelligibilité du texte, et une plus grande lisibilité de la polyphonie. Bref, cet enregistrement rutilant tient toutes les promesses de son titre.
L'abbatiale de Muri in Aargau est fameuse pour ses tombeaux des Habsbourg (la dynastie est originaire de cette région de Suisse allemande), et pour

Schweizer Musikzeitung
Schweizer Musikzeitung | März 2013 | Torsten Möller | 1. März 2013 Die Musikalisierung des Raums
CD-Rezension: Vokale und instrumentale Stücke von Gabrieli und Schütz erfüllen die Klosterkirche Muri.

Zwei Meister der Vokalkomposition im Mittelpunkt: Heinrich Schütz, der einflussreiche deutsche Barockkomponist, begegnet seinem einstigen Lehrer, demMehr lesen

Zwei Meister der Vokalkomposition im Mittelpunkt: Heinrich Schütz, der einflussreiche deutsche Barockkomponist, begegnet seinem einstigen Lehrer, dem experimentierfreudigen Italiener Giovanni Gabrieli. Wunderbar getragen klingen Gabrielis wortlose Canzoni, während die instrumental begleiteten vokalen Stücke aus der Feder von Schütz einen feierlicheren Ton mit sich bringen: Höchste polyfone Kunst in wohltuender Abwechslung. Die Vorzüge dieser interpretatorisch hervorragenden CD sind damit aber noch nicht erschöpft.

Eine höchst ungewöhnliche Aufnahmetechnik sorgt für zusätzliche Hörfreude. Mag schon sein, dass die klangliche Direktabnahme vor den Emporen ein fein abgestimmtes, analytisches Hören erschwert; vielleicht stört den ein oder anderen Hörer auch die fehlende Balance zwischen vokalen und instrumentalen Partien bei Schütz oder der Hall der Klosterkirche in Muri. Den Tonmeistern Ludger Böckenhoff und Bernhard Hanke, dem Dirigenten Johannes Strobl, der Cappella Murensis und Les Cornets Noirs ist aber etwas gelungen, das man in unzähligen trocken-sterilen Studioproduktionen schmerzlich vermisst: Eine grandiose, vital-füllige Rückschau auf Zeiten, welche die Musikalisierung des Raums schon lange vor der Avantgarde des 20. Jahrhunderts zum bestimmenden Thema machten.

Die Aufnahme wurde mit dem lnternational Classical Music Award 2013 in der Kategorie Barock vokal ausgezeichnet.
Zwei Meister der Vokalkomposition im Mittelpunkt: Heinrich Schütz, der einflussreiche deutsche Barockkomponist, begegnet seinem einstigen Lehrer, dem

Württembergische Blätter für Kirchenmusik
Württembergische Blätter für Kirchenmusik | Jg. 80, 2/2013 (März/April) | sl | 1. März 2013

Man entdeckt bei jedem Hören neue Facetten dieser wunderbaren Musik und ihrer nicht minder wunderbaren Interpretation.Mehr lesen

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Man entdeckt bei jedem Hören neue Facetten dieser wunderbaren Musik und ihrer nicht minder wunderbaren Interpretation.

Scherzo
Scherzo | N° 282 - Febrero 2013 | Eduardo Torrico | 1. Februar 2013

Un disco puede sorprender por la música que contiene, por la interpretaMehr lesen

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Un disco puede sorprender por la música que contiene, por la interpreta

Neue Chorzeit | Februar 2013 | Ulrich Barthel | 1. Februar 2013

Den geeigneten Ort für eine CD-Aufnahme zu finden, ist fast genauso wichtig wie die gute musikalische Vorbereitung aller Interpreten. Mit derMehr lesen

Den geeigneten Ort für eine CD-Aufnahme zu finden, ist fast genauso wichtig wie die gute musikalische Vorbereitung aller Interpreten. Mit der barocken Klosterkirche im schweizerischen Muri haben die Sänger und Musiker der üppig ausgestatteten Super-Audio-CD (SACD) einen Volltreffer gelandet. Die vier Emporen der Kirche bieten für das mehrchörige Repertoire der barocken Meister Heinrich Schütz und Giovanni Gabrieli die optimalen Voraussetzungen, um die prachtvolle Musik auch ohne synthetische Studioeffekte mit einer erstaunlichen Klangtiefe wirken zu lassen.

Zu Lebzeiten waren die beiden für die innovative Verwendung der räumlichen Dimension bekannt. Gabrieli hatte dafür mit dem Markusdom in Venedig eine prädestinierte Wirkungsstätte, an der Schütz in seiner dortigen Lehrzeit zweifellos bleibende Eindrücke sammeln konnte. Ähnlich innovativ ist die aktuelle Technik der SACD mit der Möglichkeit, durch zahlreiche Audiokanäle die diffizilen Raumeindrücke tatsächlich in das eigene Wohnzimmer zu transportieren. Das detailliert gestaltete Booklet mit Angaben zu den nach alten Vorbildern erbauten Instrumenten und genauen Positionen der Instrumental- und Vokalchöre in den einzelnen Stücken vermittelt dem Hörer die transparente Vielschichtigkeit der Kompositionen. Neben der technischen Raffinesse kommt der Genuss keinesfalls zu kurz. Besonders die reinen "Instrumentalcanzonen" von Gabrieli, die stets im Wechsel mit einer Psalmvertonung von Schütz erklingen, entwickeln eine wunderbare Atmosphäre. Dabei überrascht das perfekte Zusammenspiel der Musiker, die doch teilweise im Raum weit voneinander entfernt stehen – sicher die größte Herausforderung dieser Aufnahme. Aber auch die Sänger der Cappella Murensis gestalten die Psalmen mit großer Ausdruckskraft und fügen sich angenehm unaufdringlich in den gemeinsamen Klang ein, der das größte Plus dieser gelungenen Aufnahme ist.
Den geeigneten Ort für eine CD-Aufnahme zu finden, ist fast genauso wichtig wie die gute musikalische Vorbereitung aller Interpreten. Mit der

www.expeditionaudio.com | Jan 16, 2013 | Paul Ballyk | 16. Januar 2013 | Quelle: http://www.exped...

Four microphones were used to record the album and Audite was very successful at capturing the live acoustic of the church while keeping the sound of the performing forces crisp and clear. As with other recordings of this kind from Audite, the sonics are all that you could ask for. Mehr lesen

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Four microphones were used to record the album and Audite was very successful at capturing the live acoustic of the church while keeping the sound of the performing forces crisp and clear. As with other recordings of this kind from Audite, the sonics are all that you could ask for.

ClicMag
ClicMag | janvier 2013 | J.M. | 1. Januar 2013

Heureusement et justement réunis: le maître et fondateur de cette écoleMehr lesen

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Heureusement et justement réunis: le maître et fondateur de cette école

kirchmusik.de
kirchmusik.de | 01.01.2013 | Rainer Goede | 1. Januar 2013

Wer schwelgen möchte: hier ist eine große Gelegenheit! Die Werke vonMehr lesen

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Wer schwelgen möchte: hier ist eine große Gelegenheit! Die Werke von

Fanfare | December 2012 | James A. Altena | 21. Dezember 2012

The coupling of works by Giovanni Gabrieli and his star pupil Heinrich Schütz is so self-evidently logical that one is surprised not to find it doneMehr lesen

The coupling of works by Giovanni Gabrieli and his star pupil Heinrich Schütz is so self-evidently logical that one is surprised not to find it done more often. This disc (titled “Polychoral Splendour”) alternates seven sacred concerti of the German master with six of the instrumental canzoni and sonatas for brass of his teacher. In addition, these works were recorded in the four galleries of the Abbey Church in Muri, near Basel in Switzerland, to reproduce some of the spatial sonic configurations of the fabled St. Mark’s Cathedral in Venice where the two composers labored together. The final draw is the use of SACD recording technology.

The overall result is commendable if not ideal. The Cappella Murensis, consisting of eight members (two sopranos, four tenors, and two basses), is a polished ensemble that has no trouble filling the available acoustic space. Les Cornets Noirs consists of two violins, two violones, two cornetts, six trombones, and four (!) organs; its members play ably and are well balanced with the singers. The SACD recording technology provides some extra amplitude and richness, but I have heard other SACD discs produce considerably more powerful results. The performances are scrupulously clean and stylish, but a little too correct and on the cool side where more fervor is desirable. Complete German-English texts are provided; the booklet thoughtfully also uses a small diagram and coding system to show not only which performers play or sing in which pieces, but also their respective stations inside the abbey church. However, full names are not provided for the abbreviations used to designate singers and instruments; while most can be figured out without any difficulty, it remains a mystery to me exactly what “EpO,” “EvO,” and “TrO” stand for in designating the different organs used. If you want to hear Venetian polychoral splendor in SACD sound and cannot wait, this disc can be safely recommended, but I expect even better to follow soon.
The coupling of works by Giovanni Gabrieli and his star pupil Heinrich Schütz is so self-evidently logical that one is surprised not to find it done

Chor aktuell
Chor aktuell | Dezember 2012 / Nr. 138 | Gustav Danzinger | 1. Dezember 2012 Raumklang in Fülle und Pracht
Mehrchörige Werke von Gabrieli und Schütz

Raumklang in kaum überbietbarer Fülle und Pracht. In ganz prächtiger Weise dargeboten von den solistischen Sängern der Cappella Murensis und den Instrumentalvirtuosen der "Cornets Noirs".Mehr lesen

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Raumklang in kaum überbietbarer Fülle und Pracht. In ganz prächtiger Weise dargeboten von den solistischen Sängern der Cappella Murensis und den Instrumentalvirtuosen der "Cornets Noirs".

KirchenZeitung für das Bistum Aachen
KirchenZeitung für das Bistum Aachen | Nr. 41 | Josef Schneider | 14. Oktober 2012 Barocke Mehrchörigkeit

Um 1600 entstand vor allem an San Marco in Venedig die Kunst desMehr lesen

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Um 1600 entstand vor allem an San Marco in Venedig die Kunst des

Die Tonkunst | Oktober 2012, Nr. 4, Jg. 6 (2012) | Almut Jedicke | 1. Oktober 2012 Schütz und Gabrieli: mehrchörige Werke

Transalpinen Kulturaustausch des frühen 17. Jahrhunderts erwecken achtMehr lesen

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Transalpinen Kulturaustausch des frühen 17. Jahrhunderts erwecken acht

hifi & records
hifi & records | 4/2012 | Ludwig Flich | 1. Oktober 2012

Diese SACD ist die beste Werbung für Mehrkanalklang. Durch mangelndeMehr lesen

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Diese SACD ist die beste Werbung für Mehrkanalklang. Durch mangelnde

Fono Forum
Fono Forum | September 2012 | Reinmar Emans | 1. September 2012 Mit Eckpunkten

Seit einigen Jahren wird in Fribourg an einem Projekt zur Musik in schweizerischen Klöstern gearbeitet, das bereits für einige wirklich interessanteMehr lesen

Seit einigen Jahren wird in Fribourg an einem Projekt zur Musik in schweizerischen Klöstern gearbeitet, das bereits für einige wirklich interessante Veröffentlichungen die Verantwortung trug. In diesem Fall rückt die Schüler-Lehrer-Beziehung zwischen Heinrich Schütz in Dresden und Giovanni Gabrieli in Venedig in den Blick. Aufgrund der besonderen architektonischen und auch akustischen Bedingungen des Markusdoms experimentierte insbesondere Gabrieli mit der Doppel- und Mehrchörigkeit, die Schütz in seinen Lehrjahren dort kennen gelernt und – wie seine Psalmen Davids belegen – verinnerlicht hat.

Da sich mehrchörige Kompositionen akustisch nur schwer ohne Verluste aufnehmen lassen, ging man hier einen Schritt weiter. Die Klosterkirche Muri sorgte trotz anderer akustischer Eigenheiten als der Markusdom für ideale Bedingungen. Auf vier Eckpunkten der Emporen, partiell sogar noch unter Einbeziehung eines mittigen Punktes unten wurden die unterschiedlich besetzten Chöre je nach musikalischen Bedürfnissen postiert. Die Koordination der weit auseinanderstehenden Musiker bereitet naturgemäß allerhand aufführungspraktische Probleme, die Johannes Strobl aber hörbar sehr gut in den Griff bekommen hat. Jedenfalls wurde so eine Breiten- und Tiefenstaffelung möglich, die gewiss die eigentliche Besonderheit dieser CD ausmacht. Dass sich diese nicht unbedingt auf die Trennschärfe auswirkt, sei nicht verschwiegen. Dafür aber breitet sich bereits beim Hören auf zwei Kanälen eine prachtvolle Atmosphäre mit herrlich trocken knarzenden Bläsern und einer mitunter verstärkend brausenden Orgel aus, die erst bei mehrfachem Hören ihr klanglichen Meriten preisgibt.
Seit einigen Jahren wird in Fribourg an einem Projekt zur Musik in schweizerischen Klöstern gearbeitet, das bereits für einige wirklich interessante

Pizzicato
Pizzicato | N° 225 - 9/2012 | n.t. | 1. September 2012

Heinrich Schütz hatte bei Giovanni Gabrieli das Prinzip der Mehrchörigkeit kennen gelernt, so wie es der Erste Organist von San Marco, dieMehr lesen

Heinrich Schütz hatte bei Giovanni Gabrieli das Prinzip der Mehrchörigkeit kennen gelernt, so wie es der Erste Organist von San Marco, die Architektur des Kirchenraums einbeziehend, praktizierte. Dem historischen Vorbild folgend nutzen die 'Cappella Murensis' und das Ensemble 'Les Cornets Noirs' in der vorliegenden Einspielung die Situation der vier Musikemporen der Klosterkirche Muri: In den zwei-, drei-und vierchörigen Werken verschmelzen Stimmen und Instrumente mit den vier Continuo-Orgeln zu einem einzigartigen Klang. Und so ist denn diese Surround-Produktion nicht nur musikalisch, sondern auch tontechnisch ein Genuss.
Heinrich Schütz hatte bei Giovanni Gabrieli das Prinzip der Mehrchörigkeit kennen gelernt, so wie es der Erste Organist von San Marco, die

Stereo
Stereo | 9/2012 (September) | Reinmar Emans | 1. September 2012

Seit einigen Jahren wird in Fribourg an einem Projekt zur Musik inMehr lesen

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Seit einigen Jahren wird in Fribourg an einem Projekt zur Musik in

Fidelity | Nr. 3, 5/2012 | Michael Rassinger | 30. August 2012 Aus allen Himmelsrichtungen

Bei FIDELITY werden Sie keine Surround-Anlagen finden. Warum das so ist?Mehr lesen

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Bei FIDELITY werden Sie keine Surround-Anlagen finden. Warum das so ist?

Bayerischer Rundfunk
Bayerischer Rundfunk | 08.08.2012, BR-KLASSIK | Wolfgang Schicker | 8. August 2012 Mehrchöriger Glanz
Werke von Giovanni Gabrieli und Heinrich Schütz

"Polychoral Splendour" – "Mehrchörigen Glanz" verspricht eine neue SACDMehr lesen

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"Polychoral Splendour" – "Mehrchörigen Glanz" verspricht eine neue SACD

www.SA-CD.net
www.SA-CD.net | August 2, 2012 | Lute | 2. August 2012

Spectacular!!! What a wonderful performance and recording of this beautifulMehr lesen

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Spectacular!!! What a wonderful performance and recording of this beautiful

Early Music Review
Early Music Review | No. 149 (August 2012) | Wayne Plummer | 1. August 2012

This is an ideal recording. The right instruments (2 cornetti, 2 violins, s6 sackbuts, 4 organs & 2 violones in G), eight voices (SSTTTTBB), plausibleMehr lesen

This is an ideal recording. The right instruments (2 cornetti, 2 violins, s6 sackbuts, 4 organs & 2 violones in G), eight voices (SSTTTTBB), plausible scorings, stylistic awareness. The programme is neat: vocal pieces by Schütz alternating with canzonas and sonatas by Giovanni Gabrieli.(1) The low sounds are magnificent, the tempi suitable, the music apparently speaking for itself. I wonder, though, whether there are still vestiges of the early early-music tendency to phrase by the bar and to sing and play just a touch too detached. To take track 2, the first 1597 canzona, the long-short-short opening was, by then, such a cliché so shouldn't the first three notes lead through a little to the more interesting new note? And I was puzzled by the almost jlly singing of the repeated "Saul"s: a reaction, maybe, against over-expressive performances. I wonder, too, whether cornetts might restrain from embellishing the theme before it has been heard plain: fine with settings of standard tunes, but would one embellish the opening of a Bach fugue? These are quibbles, though: it's a fine recording: enjoy and learn from it. (CB)

Not having SACD available, l've asked a better equipped person (and a cornettist to boot) to comment further

Now I am glad I have an SACD player (and Clifford hasn't!). This disc really shows off the multi-channel feature to great effect, as well as being a fine recording of great performances of some of my favourite music on period instruments in what sounds to me like a splendid venue.

In the vocal pieces (the pieces by Schütz), the recording engineers have captured splendidly the positioning of the choirs in the four corners of the sound space (the dispositions of the choirs handily being laid out in the cover notes). I agree with Clifford that the pace of Saul is slightly too jaunty but, after the initial surprise, it is still highly enjoyable.

In the instrumental pieces (i.e. the Gabrieli), often a choir of sackbuts is described as being positioned "unten in der Kirche"; here their sound is intriguingly non-directional. All told, the multi-channel effect literally adds an extra dimension to the listening experience; if you are a fan of this kind of music, this might be the disc to make it worth investing in an SACD player.
Wayne Plummer
The founder of the Cappella Murensis, Johannes Strobl, is the director; The Black Cornetts were founded by Gebhard David and Bork-Frithjof Smith (I think I've finally got Frithjof spelt uniformly and correctly in our address books!) Do check http://www.youtube.com/watch?v=wJq6VmUwysU to see the church, the layout of the choirs and an introductory talk on the recording. (CB)

(1.) Six pieces by each plus one by both: Gabrieli's Lieto godea appears instrumentally in SWV 34, the chiavetti clefs re-notated at sounding pitch down a fifth.
This is an ideal recording. The right instruments (2 cornetti, 2 violins, s6 sackbuts, 4 organs & 2 violones in G), eight voices (SSTTTTBB), plausible

Ostthüringer Zeitung
Ostthüringer Zeitung | 21.07.2012 | Dr. sc Eberhard Kneipel | 21. Juli 2012 Herrliche Klangpracht
Dr. sc. Eberhard Kneipel über Musik von Gabrieli und Schütz aus dem Kloster Muri

Mehrchörigkeit war ein Markenzeichen der Musik alter venezianischerMehr lesen

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Mehrchörigkeit war ein Markenzeichen der Musik alter venezianischer

www.SA-CD.net
www.SA-CD.net | July 20, 2012 | Geohominid | 20. Juli 2012

This is the fifth SA-CD in a series from Audite featuring the formerMehr lesen

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This is the fifth SA-CD in a series from Audite featuring the former

www.konradsblatt-online.de | 18.07.2012 | Prof. Meinrad Walter | 18. Juli 2012 Klassik – "Höhepunkte barocker Mehrchörigkeit"
Mehrchörige Musik stellt Professor Meinrad Walter, Referent im Amt für Kirchenmusik der Erzdiözese in Freiburg dieses Mal vor

Die beiden Komponisten dieser CD sind Lehrer und Schüler. Der ProtestantMehr lesen

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Die beiden Komponisten dieser CD sind Lehrer und Schüler. Der Protestant

WDR 3
WDR 3 | 16.07.2012 | Jan Ritterstaedt | 16. Juli 2012 Mehrchörigkeit

Jeder gute Dirigent und Ensembleleiter weiß das: die Akustik des Raumes,Mehr lesen

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Jeder gute Dirigent und Ensembleleiter weiß das: die Akustik des Raumes,

Deutschlandfunk
Deutschlandfunk | Die neue Platte vom 15.07.2012 | Rainer Baumgärtner | 15. Juli 2012 BROADCAST Die neue Platte: Eine Liebeserklärung an die Posaune
Der Klang der Barockposaune im Zentrum

Wer eine Liste beliebter Instrumente des Frühbarock erstellt, der wird bei Laute, Cembalo und Violine beginnen. Auf zwei neu erschienenen CDs mitMehr lesen

Wer eine Liste beliebter Instrumente des Frühbarock erstellt, der wird bei Laute, Cembalo und Violine beginnen. Auf zwei neu erschienenen CDs mit Musik aus dem 17. Jahrhundert darf nun einmal ein deutlich weniger populäres Instrument im Mittelpunkt stehen, die Posaune.

Auf der CD "Mehrchörige Meisterwerke von den vier Emporen der Klosterkirche Muri" sind bis zu sechs Posaunisten im Einsatz. Im Zusammenwirken mit den anderen Instrumentalisten des Ensembles Les Cornets Noirs und mit den Vokalisten von der Cappella Murensis führen sie klangprächtige Kompositionen von Giovanni Gabrieli und Heinrich Schütz auf. Anders ist der Ansatz der vom Ensemble Oltremontano vorgelegten Neuaufnahme mit dem Titel "Trombone grande": Zwar sind auch hier insgesamt drei Posaunisten beteiligt, doch im Kern geht es um ein einzelnes Mitglied der Posaunenfamilie, um die Bassposaune.

Die Anfänge des Instrumentes liegen weitgehend im Dunkeln. Höchstwahrscheinlich wurde seine charakteristische Bauart mit dem U-förmigen Doppelzug in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Burgund erfunden. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Posaune in ganz Europa verbreitet und wurde an Höfen und in Stadtpfeiferkapellen gespielt.

Zu Beginn existierte sie in nur einer Größe in Tenorlage, doch bald schon wurden auch Alt- und Bassposaunen gebaut, entsprechend der Gepflogenheit in der späten Renaissance, ganze Instrumentenfamilien zu spielen.

Wim Becu, der belgische Leiter des 1993 gegründeten Ensembles Oltremontano, ist einer der weltweit führenden Interpreten auf der Barockposaune. Welch erstaunliche Virtuosität man auf dem Bassinstrument entwickeln kann, das stellt er nun auf der CD "Trombone grande" eindrucksvoll unter Beweis.

"1) Giovanni Martino Cesare, La Hieronyma alla quinta bassa (München/1621)"

Dies war "La Hieronyma" vom Udineser Giovanni Martino Cesare, der 50 Jahre lang als Posaunist und Zinkenist am Münchener Hof diente, mit Wim Becu und der Harfenistin Ellen Schafraet. Das Werk, eine Huldigung an Graf Hieronymus Fugger, ist eine von lediglich zwei bekannten Solokompositionen des 17. Jahrhunderts für Posaune!

Beim Rest der CD "Trombone grande" behalf sich Wim Becu damit, dass er für andere Instrumente vorgesehene Stücke für seine Bassposaune transkribierte; zum Teil begnügte er sich auch mit Werken, in denen er nur eine wichtige Nebenstimme übernahm. Insbesondere der Zink nimmt dabei mehrmals die Hauptrolle ein. Am Ende ist eine Aufnahme herausgekommen, die die diversen Facetten der "großen Pohsaun" mittels abwechslungsreicher Kombinationen von Instrumenten exemplarisch beleuchtet.

Auf ein paar Tracks der CD ist auch die ganze Familie versammelt, Alt-, Tenor- und Bassposaune, beispielsweise bei der folgenden vierstimmigen Motette des Polen Nikołai Zieliński, bei der die Diskantstimme auf einem Zink ausgeführt wird. Die Verzierungen aller Stimmen stammen vom Komponisten selbst, der sie in einer Alternativfassung auch drucken ließ.

"2) Nikołai Zieliński, Viderunt omnes à 4 (Motette, Venedig/1611)"

Dies war eine instrumentale Realisation der Motette "Viderunt omnes" von Nikołai Zieliński mit Mitgliedern des Ensembles Oltremontano unter der Leitung des Bassposaunisten Wim Becu. Ein so renommierter Interpret wie Wim Becu ist natürlich auch als Lehrer gefragt und er unterrichtet in Köln und Bremen. Insgesamt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bei der Qualität der Nachbauten historischer Posaunen und auch bei deren Spielern ein enormer Sprung vollzogen.

Inzwischen kann man in Europa an einer Reihe von Hochschulen Barockposaune studieren, wobei es im Vergleich zu den meisten anderen Instrumenten bei der Posaune viele Musiker gibt, die sowohl auf barocken wie auf modernen Instrumenten spielen.

Die große Zeit der Posaunen war von etwa 1550 bis 1650. Die Komponisten waren damals dabei, eine autonome Instrumentalmusik für Ensembles zu entwickeln und unter anderem schrieben sie für die vorhandenen höfischen und städtischen Bläsergruppen. In denen gaben Zink und Posaune den Ton an, nachdem sie die klanglich weniger flexiblen Instrumente Schalmei und Dulzian an den Rand gedrängt hatten.

Ein herausragendes Zentrum, in dem die Emanzipation von der Vokalmusik vorangetrieben wurde, war Venedig. Am dortigen Markusdom kam noch ein weiteres, klanglich sehr relevantes Phänomen hinzu, die Mehrchörigkeit. Besonders Giovanni Gabrieli brachte dieses Kompositionsprinzip zur Vollendung, indem er Musikergruppen auf den verschiedenen Emporen von San Marco platzierte und in seinen Werken mit den dabei möglichen Raumeffekten experimentierte. Sein deutscher Schüler Heinrich Schütz baute auf Gabrielis Errungenschaften auf und adaptierte sie zusammen mit dem neuen konzertierenden Stil für seine geistliche Vokalmusik.

Auf ihrer neuen CD haben die Cappella Murensis und das Ensemble Les Cornets Noirs mehrchörige Musik von Gabrieli und Schütz kombiniert. Aufgenommen haben sie die Platte in der Klosterkirche Muri im Schweizer Kanton Aargau, dem Sitz des zehn Jahre alten professionellen Vokalensembles Cappella Murensis. Noch fünf Jahre länger existiert die in Basel beheimatete Formation Les Cornets Noirs, die sich inzwischen einen internationalen Ruf erworben hat. Analog zur Situation in San Marco haben die beiden Ensembles bei ihrer Neuaufnahme die vier Emporen der Kirche in Muri genutzt, um eine Einspielung von enormer Klangpracht zu erzeugen.

"3) Giovanni Gabrieli, Canzon primi toni a 8 (Venedig/1597)"

Les Cornets Noir, hier bestehend aus vier Posaunen sowie je zwei Zinken, Violinen und Orgeln, führten die zweichörige "Canzon primi toni" von Giovanni Gabrieli auf. Auch wenn sie nicht die Melodie vorgaben, waren die Posaunen unerlässlich, um eine imposante Klangwirkung zu erzielen. Es ist keine leichte Aufgabe, in einer Kirche aufzunehmen, in der die Musiker in zwei oder in allen vier Ecken platziert sind. Das Aufnahmeteam des Labels audite entschied sich, für seine Super Audio CD ganz auf Stützmikrofone zu verzichten und nur ein Mikrofon vor jeder Empore einzusetzen.

Ziel war es, das Klangbild möglichst unverfälscht abzubilden. Die im Vergleich etwa zum Markusdom geringeren Dimensionen der Klosterkirche Muri erleichterten dieses Vorgehen. Daraus resultierte ein sehr präsenter Sound, in dem die einzelnen Stimmgruppen gut zu unterscheiden sind.

Auf der von Johannes Strobl, Kirchenmusiker in Muri, geleiteten Aufnahme wechselten sich Instrumentalwerke von Gabrieli mit mehrchörigen Vokalkompositionen von Heinrich Schütz ab. In dessen Werk "Saul, Saul, was verfolgst du mich?" aus dem 1650 veröffentlichten dritten Teil der "Symphoniae Sacrae" ist eine ähnliche Instrumentalbesetzung wie bei der gerade erklungenen Canzon im Einsatz. Hinzu kommen der aus sechs Sängern bestehende Favoritchor sowie je zwei Posaunen, Truhenorgeln und Violonen.

"4) Heinrich Schütz, Saul, Saul, was verfolgst du mich? (SWV 415, Dresden/1650)"

Mit der Cappella Murensis und Les Cornets Noirs unter der Leitung von Johannes Strobl und einem Werk von Heinrich Schütz ging die Sendung "Die Neue Platte" im Deutschlandfunk zu Ende, in der heute der Klang der Barockposaune im Zentrum stand. Die CD mit mehrchörigen Meisterwerken von Schütz und Giovanni Gabrieli ist beim Label audite erschienen, die CD "Trombone grande" mit dem Ensemble Oltremontano hat das von Note 1 vertriebene Label Accent herausgebracht. Am Mikrofon verabschiedet sich Rainer Baumgärtner.
Wer eine Liste beliebter Instrumente des Frühbarock erstellt, der wird bei Laute, Cembalo und Violine beginnen. Auf zwei neu erschienenen CDs mit

DeutschlandRadio
DeutschlandRadio | Rainer Baumgärtner | 15. Juli 2012 Eine Liebeserklärung an die Posaune
Der Klang der Barockposaune im Zentrum

Wer eine Liste beliebter Instrumente des Frühbarock erstellt, der wird bei Laute, Cembalo und Violine beginnen. Auf zwei neu erschienenen CDs mitMehr lesen

Wer eine Liste beliebter Instrumente des Frühbarock erstellt, der wird bei Laute, Cembalo und Violine beginnen. Auf zwei neu erschienenen CDs mit Musik aus dem 17. Jahrhundert darf nun einmal ein deutlich weniger populäres Instrument im Mittelpunkt stehen, die Posaune.

Auf der CD "Mehrchörige Meisterwerke von den vier Emporen der Klosterkirche Muri" sind bis zu sechs Posaunisten im Einsatz. Im Zusammenwirken mit den anderen Instrumentalisten des Ensembles Les Cornets Noirs und mit den Vokalisten von der Cappella Murensis führen sie klangprächtige Kompositionen von Giovanni Gabrieli und Heinrich Schütz auf. Anders ist der Ansatz der vom Ensemble Oltremontano vorgelegten Neuaufnahme mit dem Titel "Trombone grande": Zwar sind auch hier insgesamt drei Posaunisten beteiligt, doch im Kern geht es um ein einzelnes Mitglied der Posaunenfamilie, um die Bassposaune.

Die Anfänge des Instrumentes liegen weitgehend im Dunkeln. Höchstwahrscheinlich wurde seine charakteristische Bauart mit dem U-förmigen Doppelzug in der Mitte des 15. Jahrhunderts in Burgund erfunden. Bereits zu Beginn des 16. Jahrhunderts war die Posaune in ganz Europa verbreitet und wurde an Höfen und in Stadtpfeiferkapellen gespielt.

Zu Beginn existierte sie in nur einer Größe in Tenorlage, doch bald schon wurden auch Alt- und Bassposaunen gebaut, entsprechend der Gepflogenheit in der späten Renaissance, ganze Instrumentenfamilien zu spielen.

Wim Becu, der belgische Leiter des 1993 gegründeten Ensembles Oltremontano, ist einer der weltweit führenden Interpreten auf der Barockposaune. Welch erstaunliche Virtuosität man auf dem Bassinstrument entwickeln kann, das stellt er nun auf der CD "Trombone grande" eindrucksvoll unter Beweis.

1) Giovanni Martino Cesare, La Hieronyma alla quinta bassa (München/1621)

Dies war "La Hieronyma" vom Udineser Giovanni Martino Cesare, der 50 Jahre lang als Posaunist und Zinkenist am Münchener Hof diente, mit Wim Becu und der Harfenistin Ellen Schafraet. Das Werk, eine Huldigung an Graf Hieronymus Fugger, ist eine von lediglich zwei bekannten Solokompositionen des 17. Jahrhunderts für Posaune!

Beim Rest der CD "Trombone grande" behalf sich Wim Becu damit, dass er für andere Instrumente vorgesehene Stücke für seine Bassposaune transkribierte; zum Teil begnügte er sich auch mit Werken, in denen er nur eine wichtige Nebenstimme übernahm. Insbesondere der Zink nimmt dabei mehrmals die Hauptrolle ein. Am Ende ist eine Aufnahme herausgekommen, die die diversen Facetten der "großen Pohsaun" mittels abwechslungsreicher Kombinationen von Instrumenten exemplarisch beleuchtet.

Auf ein paar Tracks der CD ist auch die ganze Familie versammelt, Alt-, Tenor- und Bassposaune, beispielsweise bei der folgenden vierstimmigen Motette des Polen Nikołai Zieliński, bei der die Diskantstimme auf einem Zink ausgeführt wird. Die Verzierungen aller Stimmen stammen vom Komponisten selbst, der sie in einer Alternativfassung auch drucken ließ.

2) Nikołai Zieliński, Viderunt omnes à 4 (Motette, Venedig/1611)

Dies war eine instrumentale Realisation der Motette "Viderunt omnes" von Nikołai Zieliński mit Mitgliedern des Ensembles Oltremontano unter der Leitung des Bassposaunisten Wim Becu. Ein so renommierter Interpret wie Wim Becu ist natürlich auch als Lehrer gefragt und er unterrichtet in Köln und Bremen. Insgesamt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bei der Qualität der Nachbauten historischer Posaunen und auch bei deren Spielern ein enormer Sprung vollzogen.

Inzwischen kann man in Europa an einer Reihe von Hochschulen Barockposaune studieren, wobei es im Vergleich zu den meisten anderen Instrumenten bei der Posaune viele Musiker gibt, die sowohl auf barocken wie auf modernen Instrumenten spielen.

Die große Zeit der Posaunen war von etwa 1550 bis 1650. Die Komponisten waren damals dabei, eine autonome Instrumentalmusik für Ensembles zu entwickeln und unter anderem schrieben sie für die vorhandenen höfischen und städtischen Bläsergruppen. In denen gaben Zink und Posaune den Ton an, nachdem sie die klanglich weniger flexiblen Instrumente Schalmei und Dulzian an den Rand gedrängt hatten.

Ein herausragendes Zentrum, in dem die Emanzipation von der Vokalmusik vorangetrieben wurde, war Venedig. Am dortigen Markusdom kam noch ein weiteres, klanglich sehr relevantes Phänomen hinzu, die Mehrchörigkeit. Besonders Giovanni Gabrieli brachte dieses Kompositionsprinzip zur Vollendung, indem er Musikergruppen auf den verschiedenen Emporen von San Marco platzierte und in seinen Werken mit den dabei möglichen Raumeffekten experimentierte. Sein deutscher Schüler Heinrich Schütz baute auf Gabrielis Errungenschaften auf und adaptierte sie zusammen mit dem neuen konzertierenden Stil für seine geistliche Vokalmusik.

Auf ihrer neuen CD haben die Cappella Murensis und das Ensemble Les Cornets Noirs mehrchörige Musik von Gabrieli und Schütz kombiniert. Aufgenommen haben sie die Platte in der Klosterkirche Muri im Schweizer Kanton Aargau, dem Sitz des zehn Jahre alten professionellen Vokalensembles Cappella Murensis. Noch fünf Jahre länger existiert die in Basel beheimatete Formation Les Cornets Noirs, die sich inzwischen einen internationalen Ruf erworben hat. Analog zur Situation in San Marco haben die beiden Ensembles bei ihrer Neuaufnahme die vier Emporen der Kirche in Muri genutzt, um eine Einspielung von enormer Klangpracht zu erzeugen.

3) Giovanni Gabrieli, Canzon primi toni a 8 (Venedig/1597)

Les Cornets Noir, hier bestehend aus vier Posaunen sowie je zwei Zinken, Violinen und Orgeln, führten die zweichörige "Canzon primi toni" von Giovanni Gabrieli auf. Auch wenn sie nicht die Melodie vorgaben, waren die Posaunen unerlässlich, um eine imposante Klangwirkung zu erzielen. Es ist keine leichte Aufgabe, in einer Kirche aufzunehmen, in der die Musiker in zwei oder in allen vier Ecken platziert sind. Das Aufnahmeteam des Labels audite entschied sich, für seine Super Audio CD ganz auf Stützmikrofone zu verzichten und nur ein Mikrofon vor jeder Empore einzusetzen.

Ziel war es, das Klangbild möglichst unverfälscht abzubilden. Die im Vergleich etwa zum Markusdom geringeren Dimensionen der Klosterkirche Muri erleichterten dieses Vorgehen. Daraus resultierte ein sehr präsenter Sound, in dem die einzelnen Stimmgruppen gut zu unterscheiden sind.
Auf der von Johannes Strobl, Kirchenmusiker in Muri, geleiteten Aufnahme wechselten sich Instrumentalwerke von Gabrieli mit mehrchörigen Vokalkompositionen von Heinrich Schütz ab. In dessen Werk "Saul, Saul, was verfolgst du mich?" aus dem 1650 veröffentlichten dritten Teil der "Symphoniae Sacrae" ist eine ähnliche Instrumentalbesetzung wie bei der gerade erklungenen Canzon im Einsatz. Hinzu kommen der aus sechs Sängern bestehende Favoritchor sowie je zwei Posaunen, Truhenorgeln und Violonen.

4) Heinrich Schütz, Saul, Saul, was verfolgst du mich? (SWV 415, Dresden/1650)

Mit der Cappella Murensis und Les Cornets Noirs unter der Leitung von Johannes Strobl und einem Werk von Heinrich Schütz ging die Sendung "Die Neue Platte" im Deutschlandfunk zu Ende, in der heute der Klang der Barockposaune im Zentrum stand. Die CD mit mehrchörigen Meisterwerken von Schütz und Giovanni Gabrieli ist beim Label audite erschienen, die CD "Trombone grande" mit dem Ensemble Oltremontano hat das von Note 1 vertriebene Label Accent herausgebracht.
Am Mikrofon verabschiedet sich Rainer Baumgärtner.
Wer eine Liste beliebter Instrumente des Frühbarock erstellt, der wird bei Laute, Cembalo und Violine beginnen. Auf zwei neu erschienenen CDs mit

www.klavier.de | 11.07.2012 | Matthias Lange | 11. Juli 2012 Raumkunst
Cappella Murensis & Les Cornets Noirs spielen: Werke von Gabrieli & Schütz

Lehrer und Schüler in fruchtbarer Konstellation: Werke von Gabrieli undMehr lesen

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Lehrer und Schüler in fruchtbarer Konstellation: Werke von Gabrieli und

klassik.com | 11.07.2012 | Dr. Matthias Lange | 11. Juli 2012 | Quelle: http://magazin.k... Raumkunst
Cappella Murensis & Les Cornets Noirs spielen - Werke von Gabrieli & Schütz

Lehrer und Schüler in fruchtbarer Konstellation: Werke von Gabrieli undMehr lesen

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Lehrer und Schüler in fruchtbarer Konstellation: Werke von Gabrieli und

BBC Radio 3
BBC Radio 3 | 07.07.2012, 10.15 Uhr | Andrew McGregor | 7. Juli 2012 BROADCAST
New releases

Sendebeleg siehe PDF!Mehr lesen

Sendebeleg siehe PDF!
Sendebeleg siehe PDF!

Gramofon
Gramofon | 2012. NYÁR | ReA | 1. Juli 2012

Európa egyik legizgalmasabb szakrális zenei tere a svájci AargauMehr lesen

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Európa egyik legizgalmasabb szakrális zenei tere a svájci Aargau

Aachener Zeitung | Freitag, 22. Juni 2012 | Tom Hellat | 22. Juni 2012 Musikhistorischer Nachhilfeunterricht
Die neue CD des Kirchenmusikers Johannes Strobl wagt einen raffinierten Brückenschlag

Wie extrem klang die Musik der Renaissance und des Frühbarocks? VieleMehr lesen

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Wie extrem klang die Musik der Renaissance und des Frühbarocks? Viele

Toccata
Toccata | März - April 2009 | Johan van Veen | 1. März 2009

Auf der CD, die Johannes Strobl eingespielt hat, steht, wie der Titel schonMehr lesen

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Auf der CD, die Johannes Strobl eingespielt hat, steht, wie der Titel schon

Toccata
Toccata | März - April 2009 | Johan van Veen | 1. März 2009

Wie Weichlein war auch Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) Geistlicher.Mehr lesen

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Wie Weichlein war auch Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) Geistlicher.

Fanfare | Issue 32:1 (Sept/Oct 2008) | J. F. Weber | 1. September 2008

This program offers many points of interest. The composer Johann Valentin Rathgeber (1682–1750) was a monk in southern Germany from 1707 to 1729,Mehr lesen

This program offers many points of interest. The composer Johann Valentin Rathgeber (1682–1750) was a monk in southern Germany from 1707 to 1729, then spent nine years traveling to other monasteries, including Muri in Switzerland. He returned to spend his last 12 years at his original monastery. The Mass that he composed for Muri in 1731 was recently discovered in manuscript and identified with a Mass published in 1733, titled as here. It is quite an impressive work, recorded in the Baroque monastery church of Muri (the original 11th-century church was rebuilt in 1697). The golden age of the monastery spanned the entire 16th to 18th centuries, and it possesses some fine period organs.

The six concertos for various instruments are each only a few minutes long. Three are for violin, one for clarinet, one for trumpet, and one for clarinet and trumpet as performed here. The development of the natural trumpet into the modern instrument was delayed by the invention of such substitutes as the tromba marina and the clarinet, the latter quite unlike the modern instrument. In the last three concertos, written for trumpet, we hear a clarinet in one, a natural trumpet in the next, and both instruments in the last, although the work would probably have been played with two matching instruments.

The concerto by Christian Gottfried Telonius, who lived around 1750, makes use of the tromba marina (unfortunately translated literally in the notes as “trumpet marine,” though admittedly the real origin of the term is unknown). I found one of these pictured in a Hans Memling painting in Musical Instruments in Art and History, by Roger Bragard and Ferdinand J. De Hen (New York: Viking, 1968). An instrument almost six feet long, the single string was bowed to produce a sound that substituted for a trumpet, while sympathetic strings within the body vibrated. Not surprisingly, the kettledrum is added to the scoring, and here a single-stringed wooden kettledrum (described by Daniel Speer in 1697) is used. This and the tromba marina are also heard in the Mass.

The Cappella has sung since 2002 at Muri, a former abbey near Zurich that is now a parish church. When the place was secularized in 1845, the monks moved to Bolzano (but the abbot retained the title of Muri). The singers and players are quite satisfactory, though I am not sure why the instrumental ensemble chose a Renaissance painter as its namesake. The Super Audio sound is effective in capturing the ambiance of the place, its Baroque splendor evident in a color photo of the recording session. This is decidedly an offbeat contribution to any Baroque collection, especially for its display of the various instruments, and real enthusiasts will want to hear it.
This program offers many points of interest. The composer Johann Valentin Rathgeber (1682–1750) was a monk in southern Germany from 1707 to 1729,

Cellesche Zeitung
Cellesche Zeitung | 5. Juli 2008 | Reinald Hanke | 5. Juli 2008 Barocke Orgelmusik

CDs mit Orgelmusik gibt es wie Sand am Meer. Jede größere Kirche meintMehr lesen

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CDs mit Orgelmusik gibt es wie Sand am Meer. Jede größere Kirche meint

kirchmusik.de
kirchmusik.de | Juni 2008 | Rainer Goede | 12. Juni 2008

Die große Orgel der Klosterkirche hat wie viele andere Instrumente einMehr lesen

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Die große Orgel der Klosterkirche hat wie viele andere Instrumente ein

Audiophile Audition
Audiophile Audition | May 2008 | Steven Ritter | 24. Mai 2008

Rafter-shaking sound with heaven-shaking music make for a greatMehr lesen

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Diverdi Magazin
Diverdi Magazin | N° 170 / mayo 2008 | Mariano Acero Ruilópez | 1. Mai 2008 Trompeta marina
Música religiosa e instrumental de Rathgeber en AUDITE

Nacido en la Baja Franconia y educado musicalmente en el seno familiar, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) fue religioso benedictino y uno de losMehr lesen

Nacido en la Baja Franconia y educado musicalmente en el seno familiar, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) fue religioso benedictino y uno de los compositores más populares en la Alemania católica de su tiempo. Popular y prolific, que entregó a la imprenta nada menos que 26 números de opus con música en su mayor parte religiosa. Y aunque por estos pagos es escasamente conocido – a finales de 2005, no obstante, apareció en este boletín el comentario de un disco monográfico suyo (CPO) –, en su tierra su popularidad no parece haber disminuido: superan ampliamente el medio centenar las referencias discográficas (muchas de ellas, eso sí, de proyección poco menos que local) con sus obras, muy apegadas, por cierto, a las coordenadas estilísticas de su momento. La que ahora nos llega, en el sello Audite, presenta, sin embargo, algunas pecuIiaridades y rarezas que le otorgan especial interés. Tiene como plato fuerte la denominada Misa de Muri, que Rathgeber compuso en 1731 para dicha abadía suiza y en su orgánico figura la trompeta marina, rarísimo instrumento monocordio de enorme tamaño cuyo timbre recuerda al de la trompeta. Thilo Hirsch, musicólogo, director y uno de los pocos intérpretes del citado instrumento, logró identificarla en 2002 y la grabó algún tiempo más tarde, precisamente en la preciosa capilla barroca en que se oyó por primera vez. En las voces de la Cappella Muriensis, acompañada por el Ensemble Arcimboldo, suena fresca y atractiva. El disco se completa con media docena de conciertos pertenecientes a la opus 6 del compositor para violín, clarinete (el primero, por cierto, que se editó para este instrumento) y trompeta, livianos y de agradable escucha. Y añade, además, una auténtica rareza: el primer concierto grabado para trompeta marina y orquesta (debido a un desconocido Christian Gottfried Telonius). Aunque sólo fuera por eso, el disco merecería la pena.
Nacido en la Baja Franconia y educado musicalmente en el seno familiar, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) fue religioso benedictino y uno de los

klassik.com | April 2008 | Dr. Franz Gratl | 9. April 2008 | Quelle: http://magazin.k... Raritäten und exotische Klangreize

Die vorliegende CD ist einem süddeutschen Komponisten gewidmet, dessenMehr lesen

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Die vorliegende CD ist einem süddeutschen Komponisten gewidmet, dessen

Fono Forum
Fono Forum | 04/2008 | Dr. Reinmar Emans | 1. April 2008 Doppelt spannend

Diese SACD ist in doppeltem Sinne spannend: Zum einen aufgrund des weitgehend unbekannten, aber lohnenswerten Repertoires. Zum anderen nutzt das sehrMehr lesen

Diese SACD ist in doppeltem Sinne spannend: Zum einen aufgrund des weitgehend unbekannten, aber lohnenswerten Repertoires. Zum anderen nutzt das sehr engagiert aufspielende Ensemble Arcimboldo ein weitgehend vergessenes Instrumentarium. Außer einer Holzpauke, die mit einem recht markanten, etwas rustikal wirkenden Klang aufspielt, wird die Tromba marina vorgeführt, ein recht vielseitiges Streichinstrument, das im 17. Jahrhundert in Oberitalien und Süddeutschland Verwendung fand. Gerne hätte man auch gewusst, was für eine Klarinette bei der Aufnahme eingesetzt wurde. Die Begegnung mit den Rathgeber’schen Werken und diesen raren Instrumenten macht zweifellos Lust auf mehr. Das Klangbild rückt die Vokalsolisten zwar stark in den Vordergrund, ist aber ansonsten vorzüglich gestaffelt.
Diese SACD ist in doppeltem Sinne spannend: Zum einen aufgrund des weitgehend unbekannten, aber lohnenswerten Repertoires. Zum anderen nutzt das sehr

www.france-orgue.fr
www.france-orgue.fr | Alain Cartayrade | 21. März 2008

Superbe interprétation de Johannes Strobl et très belle prise de son duMehr lesen

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Superbe interprétation de Johannes Strobl et très belle prise de son du

www.new-classics.co.uk
www.new-classics.co.uk | March 2008 | John Pitt | 21. März 2008

The earliest know concerto written for clarinet was written by the very successful composer German composer, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750). HeMehr lesen

The earliest know concerto written for clarinet was written by the very successful composer German composer, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750). He was born in Fulda in Lower Franconia and studied theology in Würzburg, where he became a schoolmaster and an organist. In 1707 he entered the monastery at Banz as a chamber musician and was ordained there in 1711. In the same year he was appointed choirmaster, a post he held until his death. As a composer he concentrated on writing sacred music for churches which could not afford professional singers and players. His music is melodious and technically not too demanding - the main reason it became so popular throughout Germany. The tuneful ‘Muri Mass’, here released for the first time, was discovered in the library of the abbey at Einsiedeln. It was catalogued there as the anonymous ‘Muri Mass’ but was recently identified as a work by Johann Valentin Rathgeber. The present recording restores the music to its place of origin as it was recorded in the beautiful abbey church of Muri, with its outstanding acoustics and splendid baroque architecture. The original sound of the composition and the interpretation with baroque instruments meet and form a unique whole. To complement the existing instruments from the baroque era, a number of replica historical instruments were reconstructed, including the trumpet marine, a monochord string instrument ingeniously designed to sound like a trumpet, and the chordophone drum whose sound is produced by striking a single string. Solo concertos taken from Johann Valentin Rathgeber’s ‘Chelys sonora’ and recorded here as well present other historical instruments (baroque violin, baroque trumpet and baroque clarinet). The trumpet marine is also represented in a solo concerto by Rathgeber’s contemporary, Christian Gottfried Telonius. The music is performed in energetic and authentic style by the excellent Cappella Murensis and the ensemble Arcimboldo, directed by Johannes Strobl and Thilo Hirsch. The SACD sound quality is outstanding and this unique release is highly recommended.
The earliest know concerto written for clarinet was written by the very successful composer German composer, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750). He

Le Monde de la Musique
Le Monde de la Musique | Mars 2008 | Marc Vignal | 1. März 2008

Contemporain exact de Bach, Johann Valentin Rathgeber naquit en Franconie, dans le sud de l'Allemagne. Après des études avec son père organiste, ilMehr lesen

Contemporain exact de Bach, Johann Valentin Rathgeber naquit en Franconie, dans le sud de l'Allemagne. Après des études avec son père organiste, il se consacra à la théologie et entra en 1707 comme musicien et prédicateur au monastère bénédictin de Banz, près de Cobourg. De 1729 à 1738, il voyagea sans autorisation de ses supérieurs en Suisse, en Autriche et en Hongrie puis revint à Banz, où il fut mal accueilli en raison de son escapade.

En Suisse, il séjourna notamment à l'abbaye bénédictine de Muri, dans le canton d'Argovie (Aargau), et y composa une Messe en ré majeur publiée à Augsbourg comme Opus XII en 1733. Longtemps considérée comme perdue, celle-ci fut redécouverte en 2002 sous forme de manuscrit par Thilo Hirsch. Une autre copie puis un exemplaire de l'édition ont surgi un peu plus tard.

Le présent enregistrement, de très haute qualité et aux sonorités transparentes, a été réalisé à Muri. D'une durée d'un peu plus d'une demi-heure, interprétée par un orchestre d'instruments anciens avec trompette marine (grand instrument à une seule corde tout en hauteur, décrit par un document d'époque comme sonnant «à la manière d'une trompette mais de façon plus douce et plus agréable») et partie de timbales reconstituée, cette messe oppose au chœur quatre solistes vocaux. Elle est typique du baroque tardif, à la fois polyphonique et brillante, et mérite d'être écoutée.

Les six concertos de Rathgeber, courts (cinq minutes chacun environ) bien qu'en trois mouvements, proviennent de son Opus 6 intitulé Chelys Sonora et paru à Augsbourg en 1728. Aux cordes avec basse continue s'ajoutent selon les cas une clarinette, un violon, une trompette ou une trompette marine. Le texte de présentation donne sur ces instruments et les raisons de leur utilisation tous les renseignements nécessaires, et dit le peu qu on sait de Christian Gottfried Telonius (ou Teloni), dont un concerto pour trompette marine avec timbales est offert en complement de programme.
Contemporain exact de Bach, Johann Valentin Rathgeber naquit en Franconie, dans le sud de l'Allemagne. Après des études avec son père organiste, il

opushd.net - opus haute définition e-magazine
opushd.net - opus haute définition e-magazine | numéro 38, 14-02-2008 | Jean-Jacques Millo | 14. Februar 2008

Absent des dictionnaires, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) futMehr lesen

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Absent des dictionnaires, Johann Valentin Rathgeber (1682-1750) fut

Audiophile Audition
Audiophile Audition | February 14, 2008 | Steven Ritter | 14. Februar 2008

A fine recording of an esoteric composer, recently unearthed inMehr lesen

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A fine recording of an esoteric composer, recently unearthed in

www.classicalcdreview.com
www.classicalcdreview.com | January 2008 | R.E.B. | 1. Januar 2008

Audite's two SACDs feature the high sonic quality we have come to expectMehr lesen

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Record Geijutsu
Record Geijutsu | January 2008 | 1. Januar 2008

Johann Valentin Rathgeber ist ein berühmter und besonderer Musiker, ein Zeitgenosse von Bach, bekannt und geschätzt als Meister geistlicher Musik.Mehr lesen

Johann Valentin Rathgeber ist ein berühmter und besonderer Musiker, ein Zeitgenosse von Bach, bekannt und geschätzt als Meister geistlicher Musik. Bei einem Aufenthalt im Kloster Muri (Kanton Aargau) während seiner Wanderjahre durch Süddeutschland und die Schweiz komponierte er diese Messe, die im Oktober 1731 im Kloster Muri uraufgeführt wurde. Vor fünf Jahren wurden die Noten dieser Messe durch einen besonderen Zufall in der Klosterbibliothek Einsiedeln wiedergefunden. Diese Entdeckung ermöglichte die vorliegende Aufnahme. Das Stück ist voll feierlicher Klänge und lebhafter Rhythmen. Die schlichte Komposition mit klaren Melodien für Solisten und Chor und eingeschobenen Sinfonien wirkt sehr sympathisch und lässt uns Rathgebers Beliebtheit verstehen. Ebenfalls aufgenommen wurden sechs Konzerte für verschiedene Instrumente aus der 24 Konzerte umfassenden Sammlung „Chelys Sonora“. Diese Aufnahme wird ein verstärktes Interesse an Rathgeber hervorrufen.

Übersetzung: Akira Tachikawa, Korrekturen: Johannes Strobl
Johann Valentin Rathgeber ist ein berühmter und besonderer Musiker, ein Zeitgenosse von Bach, bekannt und geschätzt als Meister geistlicher Musik.

www.musikansich.de
www.musikansich.de | Dezember 2007 | Sven Kerkhoff | 4. Dezember 2007 Feinkost

Einen echten Leckerbissen hat das Detmolder Label audite in einerMehr lesen

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Einen echten Leckerbissen hat das Detmolder Label audite in einer

ORF Ö1 | Dienstag 02. Oktober 2012, 13:00 Uhr | Gustav Danzinger Raumklang in Fülle und Pracht
Mehrchörige Werke von Gabrieli und Schütz

In Venedig hatte man die vor über 400 Jahren faszinierende Wirkung erprobt, wenn mehrere Musikergruppen an verschiedenen Orten des Raumes singen oderMehr lesen

In Venedig hatte man die vor über 400 Jahren faszinierende Wirkung erprobt, wenn mehrere Musikergruppen an verschiedenen Orten des Raumes singen oder ihre Instrumente spielen. Giovanni Gabrieli war ein Meister dieser Technik, die von seinem Schüler Heinrich Schütz noch weiterentwickelt wurde.

Auf den vier Emporen der Klosterkirche von Muri bei Zürich, deren zwei mit schönen historischen Orgeln ausgestattet sind, ist nun das Musizieren dieser mehrchörigen Literatur eine besonders feine Sache: Raumklang in kaum überbietbarer Fülle und Pracht. In ganz feiner Weise dargeboten von den solistischen Sängern der Cappella Murensis und den Instrumentalvirtuosen der "Cornets noirs".

Doch nicht nur in der frühen Barockzeit experimentierten Komponisten mit dem Raumklang. Das zeigen uns interessante und überraschende Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Frank Martin.
In Venedig hatte man die vor über 400 Jahren faszinierende Wirkung erprobt, wenn mehrere Musikergruppen an verschiedenen Orten des Raumes singen oder
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