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Franz Schubert: Impromptus D 935 & D 899

92514 - Franz Schubert: Impromptus D 935 & D 899

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Um 1900 noch als der gesellig-schlichte, leichtherzig komponierende Tanz- und Liederkomponist verkannt, veränderten nach dem zweiten Weltkrieg Denker und Interpreten wie Theodor W. Adorno und Alfred Brendel das geläufige Schubert -Bild. Nun entdeckte man an Schubert seinen zerrissenen Charakter,...mehr

Franz Schubert

"Chiao Ying Changs schlichte, aber seelenvolle Lesart der Impromptus D 935 und 899 mag überraschen und faszinieren. Dabei treibt sie in Agogik und Tempo unentwegt eine zarte Kraft, die zum Zuhören und Mitgehen zwingt." (Piano News)

Informationen

Um 1900 noch als der gesellig-schlichte, leichtherzig komponierende Tanz- und Liederkomponist verkannt, veränderten nach dem zweiten Weltkrieg Denker und Interpreten wie Theodor W. Adorno und Alfred Brendel das geläufige Schubert-Bild. Nun entdeckte man an Schubert seinen zerrissenen Charakter, seine selbstzerstörerischen Komplexe und seine Kämpfe mit Metternichs repressiver Politik. Viele Fragmente und Entwürfe machen deutlich, wie hart Schubert um Unabhängigkeit vom Übervater Beethoven rang. In diesen Zusammenhang sind auch Schuberts Impromptus einzuordnen: Er komponierte sie nicht als Improvisationen oder Fantasien, wie es der Name vielleicht nahe legt, sondern suchte mit diesen Werken nach Alternativen zum Beethovenschen Sonatentyp.

Seine Impromptus D 899 entstanden 1827. Sie beginnen mit einem verhaltenen Marsch mit Variationen; als Kontrast folgt ein perlendes Perpetuum Mobile mit markantem Mittelteil. Das dritte Stück schafft mit seinen Arpeggien aus gebrochenen Akkorden eine träumerische Atmosphäre und den Abschluss bildet ein Allegro scherzando mit herabstürzenden Tonkaskaden, das vom Pianisten erhebliche technische Eleganz erfordert.
Noch im selben Jahr komponierte Schubert seine Impromptus D 935. Den Beginn markieren hier abrupte Kontraste, heftige Dynamik und vorwärtsdrängende Bewegung, die erst im folgenden As-dur Impromptu aufgefangen wird. Mit seiner einprägsamen Liedmelodie zählt es zu den beliebtesten Werken Schuberts. Das dritte Stück bearbeitet das Thema aus der Schauspielmusik Rosamunde, das Schubert auch im Streichquartett a-moll verarbeitet hat, in fünf abwechslungsreichen Variationen. Den Abschluss bildet eine tänzerische Weise, die mit einer furiosen Stretta endet.

Die gebürtige Taiwanesin Chiao Ying Chang wurde bereits während ihrer Studienjahre in London mit internationalen Preisen ausgezeichnet. So erhielt sie 1998 und 1999 den Hochschulpreis der Royal Academy, im Jahr 2000 den 2. Preis beim Internationalen AXA Wettbewerb in Dublin und eine Sonderauszeichnung beim World Piano Competition. Chiao Ying Chang trat mit bedeutenden Orchestern wie dem National Irish Symphony Orchestra, dem National Orchestra of Taiwan und dem San Francisco Symphony Orchestra auf. Konzertreisen führten sie nach Taiwan, England, Irland, USA, Deutschland und Italien.

Besprechungen

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Audiophile Audition | November 2005 | Gary Lemco | 15. November 2005

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Pizzicato
Pizzicato | 11/2005 | Guy Wagner | 1. November 2005

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Und noch eine CD mit den Impromptus, diesmal im SACD-Verfahren: Eine herrliche Aufnahmetechnik liefert eine pianistische und klangliche Präsenz, wie man sie nicht oft erlebt. Dadurch werden die feine Anschlagtechnik und das differenzierte Können der jungen, 1981 geborenen Chiao Ying Chang geradezu greifbar. Der Kawai-Flügel, auf dem sie spielt, hat einen warmen und delikaten Klang; die Interpretin verfügt über ein beachtliches Metier und ihre Technik ist makellos. Man sollte nicht vergessen, dass die taiwanesische Pianistin bereits sehr jung an Meisterklassen der wunderbaren Tatjana Nicolaieva teilgenommen hat.

Die Frage ist aber berechtigt, ob ihre Art an Schuberts Impromptus heranzugehen, diesen acht wunderbaren Stücken ganz gerecht wird. Mag sein, dass die junge Interpretin einfach jeder Emphase aus dem Wege gehen wollte, mag sein, dass sie sich ausschließlich auf eine möglichst fein abgestimmte, natürlich sangbare und selbstverständlich anmutende Wiedergabe festlegen wollte, aber so schön und subtil ihr Spiel auch sein mag, dahinter bleiben Welten an Tiefgründigkeit verborgen.

Die acht Stücke, – genau wie die Drei Klavierstücke D. 946 von Mai 1828 –, stellen eine persönliche Suche Schuberts nach neuen Musik- und Ausdrucksformen dar, und diese Suche ist es denn auch eine konsequente und sich stets vertiefende, von der ersten Reihe der Impromptus, die im Sommer-Herbst 1827 entstanden, hin zur zweiten von Dezember 1827 (Schubert hatte kein Jahr mehr zu leben). Verwunderlich ist daher, dass Chiao Ying Chang, gegen jede Logik einer Integrale, diese zweite Folge zuerst vorstellt.

Zugleich wurden diese kurzen Stücke, das längste dauert keine 12 Minuten, zum Konzentrat von Schuberts Seelenzuständen, doch gerade davon merkt man hier kaum etwas. Das schlichte, fast schon cool anmutende Spiel zwingt zwar durch seine innere Konzentration zum Hinhören, weil es die Einfachheit derart weit treibt, allerdings nur, wenn man – wie Curzon, Zimerman, Perahia, Pires, Buchbinder – den inneren Emotionsreichtum bloßlegt, wird ersichtlich, dass Schubert hier einen der tiefsten Ausdrücke seines Seelenzustand offen legt, und der ist von Trauer und Todesahnung geprägt.
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Händlerinfos

Franz Schubert: Impromptus D 935 & D 899
Artikelnummer: 92.514
EAN-Code: 4022143925145
Preisgruppe: ACX
Veröffentlichungsdatum: 1. Mai 2005
Spielzeit: 65 min.

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12.11.2005
Auszeichnung

4/5 Noten - Franz Schubert: Impromptus D 935 & D 899
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