Serien

Salaputia Brass
Salaputia Brass

z. Zt. 2 ProduktionenSalaputia Brass

Was erhält man, wenn sich elf junge Musiker zusammenschließen, die sich im Bundesjugendorchester kennengelernt haben und mittlerweile als Profimusiker in großen deutschen Orchestern spielen? Salaputia Brass - ein erstklassiges Blechbläserensemble, das mit einem breit aufgestellten Repertoire begeistert.

Auf ihrer Debüt-CD „Sounds of Evolution" präsentieren die jungen Musiker Auftragskompositionen, die eigens für ihre Formation von namhaften Komponisten aus aller Welt geschrieben wurden, darunter große Namen wie Daniel Schnyder, Derek Bourgeois oder Ingo Luis.

Die Folge-CD „Signals from Heaven" vereint Spirituals und spirituelle Musik von Takemitsu, Gabrieli, Monteverdi, Gershwin und Ellington. Das zugrunde liegende Konzept von Jeroen Berwaerts, der in Kooperation mit Salaputia Brass hier sowohl solistisch als Trompeter und Jazz-Vokalist als auch als Leiter des Ensembles auftritt, steht nicht für „Crossover", sondern für die Kombination von Stimmen, die sich (und anderen) etwas zu sagen haben. Diese Suche nach Seelentiefe in der Musik eint alle beteiligten Künstler ebenso wie das Ziel, Menschen durch Musik zu verbinden.

mehr

Musik aus der Klosterkirche Muri
Musik aus der Klosterkirche Muri

z. Zt. 4/8 ProduktionenMusik aus der Klosterkirche Muri

Die Praxis des mehrchörigen Musizierens hatte an den Emporen von San Marco in Venedig mit Giovanni Gabrieli gegen Ende des 16. Jahrhunderts einen Höhepunkt erreicht und gewann von dort aus weit über Italien hinaus stilbildenden Einfluss. Auch der oktogonale Kirchenraum der Klosterkirche Muri mit seinen vier Emporen wurde von den Äbten und Baumeistern speziell für das mehrchörige Musizieren gestaltet. Die vier Emporen der Klosterkirche Muri bieten ideale Bedingungen für die Aufführung mehrchöriger Werke.
Eingeleitet mit der Wiederentdeckung der „Messe von Muri", die 2005 eindeutig Johann Valentin Rathgeber zugeschrieben werden konnte, startete audite im Jahr 2007 eine bislang achtteilige Serie, die sich ganz der Symbiose aus der hervorragenden Raumakustik der Kirche und den Klängen historischer Instrumente widmet, wann immer möglich unter Einbeziehung der vier Emporen der Klosterkirche Muri. Darüber hinaus handelt es sich auch um eine klangliche Dokumentation der zwei historischen Bossart-Orgeln aus dem frühen 17. Jahrhundert, die als bedeutendes Klangdenkmal über die Grenzen der Schweiz hinaus großes Ansehen genießen und Jahr für Jahr von Fachleuten und Liebhabern aus aller Welt besucht werden.
Die Produktion „Christ lag in Todesbanden", bei der Vertonungen dieses Osterchorals von vier Komponisten der Barockzeit einander gegenübergestellt werden, ist zugleich die erste Klangaufzeichnung der Großen Orgel der Klosterkirche Muri nach ihrer umfassenden Restaurierung. Auch „Music for two organs" mit Kompositionen des Wiener Habsburger Hofes aus dem 17. Jahrhundert - aufgenommen im von den Vorfahren der Habsburger gegründeten Kloster Muri - ist primär dem klanglichen Zusammenspiel der beiden Bossart-Orgeln gewidmet.
Die Einspielung „Echo & Risposta" wendet sich der Musizierpraxis des Frühbarocks in Nachfolge Giovanni Gabrielis zu. Die in Dialog tretenden Chöre wurden auf bis zu vier Emporen verteilt, so dass die Architektur der Kirche bestens für die klangliche Gestaltung genutzt werden konnte.
Einen Höhepunkt dieser beeindruckenden Klang- und Raumwirkung stellt die Aufnahme „Polychoral Splendour" mit Werken von Heinrich Schütz und Giovanni Gabrieli dar, die 2012 mit einem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet wurde. Dem historischen Vorbild folgend nutzen die Cappella Murensis und das Ensemble Les Cornets Noirs die Situation der vier Musikemporen: In den zwei-, drei- und vierchörigen Werken verschmelzen Stimmen und Instrumente mit den vier Continuo-Orgeln zu einem einzigartigen Klang. Zum Einsatz kommen u.a. auch die zwei historischen Bossart-Orgeln („Epistel"- und „Evangelienorgel"). Die Verwendung dieser beiden großen Orgeln sorgt für zusätzliche dynamische Bandbreite.
Johannes Strobl - seit 2001 Organist der katholischen Kirchengemeinde Muri im Kanton Aargau und bei allen Aufnahmeprojekten federführend - erweist sich zusammen mit der Cappella Murensis, Les Cornets Noirs und dem Ensemble Arcimboldo als hervorragender Spezialist für die Aufführungspraxis Alter Musik. Gemeinsam mit den Ensembles pflegt er regelmäßig das Musizieren in mehreren Chören auf beträchtliche Distanz.

mehr

Anne-Cathérine Heinzmann: Werke für Flöte
Anne-Cathérine Heinzmann: Werke für Flöte

z. Zt. 2 ProduktionenAnne-Cathérine Heinzmann: Werke für Flöte

Die Flöte erlebte im 20. Jahrhundert eine bemerkenswerte Renaissance als konzertierendes Instrument. Während der erste Teil dieser Serie unter anderem mit Sonaten von Henri Dutilleux und Francis Poulenc Werke enthält, die für den Anstoß dieser aus Frankreich kommenden Entwicklung stehen und neben den Flötenwerken Paul Hindemiths, Robert Muczynskis und Frank Martins zum Kernrepertoire dieses Instrumentes zählen, beschäftigt sich der zweite Teil dieser Serie mit eher selten zu hörenden Werken von Schulhoff, Smit, Gál, Raphael und Tansman. Ästhetisch eint sie die Fähigkeit, Formen und Modelle aus der Musikgeschichte als Inspiration für eine eigene, moderne Tonsprache zu nutzen. Existenziell verbindet sie die NS-Verfolgung, die bei den einen zum Tod im Lager, bei den anderen zu Flucht und Exil führte.

Anne-Cathérine Heinzmann zählt zu den renommiertesten deutschen Flötistinnen ihrer Gene­ration. Als Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin tritt sie regelmäßig in Deutschland und weltweit auf. Sie ist stellvertretende Soloflötistin am Opern- und Museumsorchester Frankfurt am Main; seit 2009 ist sie zudem Professorin an der Hochschule für Musik Nürnberg.

mehr

Streichquartette von Brahms und Zeitgenossen (Gernsheim, von Herzogenberg und Dessoff) mit Mandelring Quartett
Streichquartette von Brahms und Zeitgenossen (Gernsheim, von Herzogenberg und Dessoff) mit Mandelring Quartett

3 von 3 ProduktionenStreichquartette von Brahms und Zeitgenossen (Gernsheim, von Herzogenberg und Dessoff) mit Mandelring Quartett

Diese Edition stellt auf drei CDs Streichquartette von Johannes Brahms und seinen Zeitgenossen Friedrich Gernsheim, Heinrich von Herzogenberg und Felix Otto Dessoff vergleichend gegenüber.
Zwischen Brahms und den anderen Komponisten bestanden teils lose, teils enge Kontakte und musikalische Bezüge zu Brahms lassen sich in den Werken der Zeitgenossen nicht leugnen. Dennoch zeugen ihre Streichquartette von einem individuellen Umgang mit dieser anspruchsvollen Gattung und Gernsheim, Herzogenberg und Dessoff stellen den Brahmschen Streichquartetten durchaus gleichwertige und eigenständige Kompositionen gegenüber. Herzogenbergs Streichquartett in g-Moll, op. 42/1 wurde bei audite als Weltersteinspielung vorgelegt.

mehr

Bach und seine Vorfahren
Bach und seine Vorfahren

2 von 2 ProduktionenBach und seine Vorfahren

Die Serie dokumentiert auf zwei SACDs eindrucksvoll die Einflüsse sowohl nord- als auch süddeutscher Komponisten auf das Orgelwerk Johann Sebastian Bachs.
Während die Gegenüberstellung seiner Kompositionen mit Werken Georg Böhms und Dieterich Buxtehudes Zeugnis von den Einflüssen der norddeutschen Meister vor allem auf das Frühwerk Bachs ablegt, zeigt der zweite Teil der Serie Reminiszenzen Bachscher Orgelwerke in ausgewählten Kompositionen süddeutscher Komponisten auf, darunter Johann Jakob Froberger, Johann Caspar Kerll, Georg Muffat und Johann Pachelbel. Darüberhinaus wird hier die historische Aufführungspraxis von Magnificat-Gebeten realisiert: Werke von Pachelbel und Bach werden unter Einbeziehung gesungener Magnificatverse dem traditionellen Ablauf folgend neu kombiniert und zu einer musikalischen Einheit zusammengeführt.

mehr

...